Oberliga Nord · 29. Spieltag
16.08.20071.000 Zuschauer
Torschützen
Sparta - Endres 2
Nstedt Keine Tore
Spielbericht
Endres trifft zu Spartas Arbeitssieg
Durch harte Arbeit und viel Geduld haben die favorisierten Spartaner aus Göttingen gestern Abend einen 2:0-Sieg gegen Eintracht Norderstedt eingefahren. In einem über weite Strecken wenig ansehnlichen Spiel bemühten sich die Gastgeber konsequent um überlegten Spielaufbau, der jedoch immer wieder von den Nordlichtern unterbrochen wurde. Die Gäste hatten ihrerseits in der ersten Halbzeit auch die klareren Strafraumszenen.
Zum vielzitierten psychologisch wichtigen Zeitpunt unmittelbar vor dem Gang in die Pause schlugen die Rot-Weißen dann jedoch zu. Drei Verteidiger der Eintracht inklusive Torhüter standen sich auf Höhe des Fünf-Meter-Raums gegenseitig im Weg. Der Nutznießer war Manuel Endres, der im Stile eines Torjägers die Situation erkannte und zum 1:0 abstaubte (43.).
In der zweiten Hälfte lief das Spiel der Göttinger nun flüssiger, ohne zunächst hochkarätige Torszenen zu produzieren. Der Abstiegskandidat aus Norderstedt hielt defensiv gut dagegen, brachte nach vorne jedoch ebenfalls wenig zustande. Aus heiterem Himmel zahlte sich das behaarliche Ballgeschiebe der Schrödertruppe dann schließlich doch noch aus: Kubis (im Bildhintergrund mit erhobenem Arm) schlug eine präzise Flanke in den Strafraum der Gäste, die offenbar versuchten auf Abseits zu spielen. Dies ging so gründlich in die Hose, dass Manuel Endres kaum Mühe hatte, seinen zweiten Treffer zu erzielen. Ein einfacher Kopfball entgegen der Laufrichtung des Torhüters aus freistehender Position - immerhin ein Kunststück, dass Eusebiusz Smolarek am vergangenen Sonntag im Spiel gegen den MSV Duisburg nicht hatte gelingen wollen (64.).

Das Eis im Spiel der Spartaner war nun endlich gebrochen, der Kick wurde geradezu ansehnlich mit zahlreichen guten Torszenen vor allem auf Seiten der Gastgeber. Doch auch die immer tiefer im Abstiegskampf steckenden Gäste kamen einige Male zu viel versprechenden Szenen vor dem Göttinger Tor.
Mit Spartas 2:0 fand ein über weite Strecken zerfahrenes, später besser werdendes Spiel einen verdienten Sieger. Die Göttinger entfernen sich nunmehr zusehens von den Abstiegsplätzen, Norderstedt Chancen auf den Klassenerhalt erhielten am gestrigen Abend angesichts eines fast unmenschlich erscheinenden Restprogramms einen herben Dämpfer.
Micael Tristao Duarte: Die Mannschaft hat gut begonnen, und uns war klar was für ein wichtiges Spiel bevorstand. Leider waren meine Jungs heute zu nervös und das sah man in der Spielweise. Der Abstieg ist der Horror, aber wir hoffen immer noch auf den Klassenerhalt. Genug Chancen waren da aber wenn man die nicht verwandelt? Werde gleich mit meinen Jungs sprechen, ruhig und sachlich, denn eigentlich kann ich denen heute keinen Vorwurf machen. Glückwunsch an Karsten.
Karsten Schröder: Für uns zählten heute einfach nur drei Punkte. Dieses Ziel zu erreichen ist gerade in solchen Spielen oft sehr schwierig, in denen man den Sieg schon fest eingeplant hat. Dieser Fehler passierte uns in der Hinrunde gegen Emden, das sollte nicht noch einmal vorkommen. Deswegen bin ich sehr zufrieden mit dem Spielverlauf. Wir haben sehr abgeklärt gespielt und uns nicht durch einen phasenweise gefährlichen Gegner aus der Ruhe bringen lassen. Komliment an meine Mannschaft und alles Gute nach Norderstedt.
Zum vielzitierten psychologisch wichtigen Zeitpunt unmittelbar vor dem Gang in die Pause schlugen die Rot-Weißen dann jedoch zu. Drei Verteidiger der Eintracht inklusive Torhüter standen sich auf Höhe des Fünf-Meter-Raums gegenseitig im Weg. Der Nutznießer war Manuel Endres, der im Stile eines Torjägers die Situation erkannte und zum 1:0 abstaubte (43.).
In der zweiten Hälfte lief das Spiel der Göttinger nun flüssiger, ohne zunächst hochkarätige Torszenen zu produzieren. Der Abstiegskandidat aus Norderstedt hielt defensiv gut dagegen, brachte nach vorne jedoch ebenfalls wenig zustande. Aus heiterem Himmel zahlte sich das behaarliche Ballgeschiebe der Schrödertruppe dann schließlich doch noch aus: Kubis (im Bildhintergrund mit erhobenem Arm) schlug eine präzise Flanke in den Strafraum der Gäste, die offenbar versuchten auf Abseits zu spielen. Dies ging so gründlich in die Hose, dass Manuel Endres kaum Mühe hatte, seinen zweiten Treffer zu erzielen. Ein einfacher Kopfball entgegen der Laufrichtung des Torhüters aus freistehender Position - immerhin ein Kunststück, dass Eusebiusz Smolarek am vergangenen Sonntag im Spiel gegen den MSV Duisburg nicht hatte gelingen wollen (64.).

Das Eis im Spiel der Spartaner war nun endlich gebrochen, der Kick wurde geradezu ansehnlich mit zahlreichen guten Torszenen vor allem auf Seiten der Gastgeber. Doch auch die immer tiefer im Abstiegskampf steckenden Gäste kamen einige Male zu viel versprechenden Szenen vor dem Göttinger Tor.
Mit Spartas 2:0 fand ein über weite Strecken zerfahrenes, später besser werdendes Spiel einen verdienten Sieger. Die Göttinger entfernen sich nunmehr zusehens von den Abstiegsplätzen, Norderstedt Chancen auf den Klassenerhalt erhielten am gestrigen Abend angesichts eines fast unmenschlich erscheinenden Restprogramms einen herben Dämpfer.
Micael Tristao Duarte: Die Mannschaft hat gut begonnen, und uns war klar was für ein wichtiges Spiel bevorstand. Leider waren meine Jungs heute zu nervös und das sah man in der Spielweise. Der Abstieg ist der Horror, aber wir hoffen immer noch auf den Klassenerhalt. Genug Chancen waren da aber wenn man die nicht verwandelt? Werde gleich mit meinen Jungs sprechen, ruhig und sachlich, denn eigentlich kann ich denen heute keinen Vorwurf machen. Glückwunsch an Karsten.
Karsten Schröder: Für uns zählten heute einfach nur drei Punkte. Dieses Ziel zu erreichen ist gerade in solchen Spielen oft sehr schwierig, in denen man den Sieg schon fest eingeplant hat. Dieser Fehler passierte uns in der Hinrunde gegen Emden, das sollte nicht noch einmal vorkommen. Deswegen bin ich sehr zufrieden mit dem Spielverlauf. Wir haben sehr abgeklärt gespielt und uns nicht durch einen phasenweise gefährlichen Gegner aus der Ruhe bringen lassen. Komliment an meine Mannschaft und alles Gute nach Norderstedt.Kommentare (0)
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