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Union mit neuem Trainer/LSK dafür ohne

Union mit neuem Trainer/LSK dafür ohne

08.06.2002 n!con
Der 1.FC Union Berlin hat wieder zugeschlagen. Mit Georg Weingarten wurde ein fähiger Mann verpflichtet, der sein Können schon in der Regionalliga Süd bei den Amateuren von Bayern München unter Beweis stellte. Hier eine Zusammenfassung der Pressekonferenz:
"Nach langen und zähen Verhandlungen mit dem Vorstand von Union Berlin, habe ich heute Nacht um 4.37 Uhr meinen Vertrag unterschrieben! Nachdem ich als Interimstrainer mit den Amateuren des großen FC Bayern aus 5 Spielen 10 Punkte holen konnte, klopfte der FC Union Berlin bei mir an und bot mir eine Trainertätigkeit an... Ein großes Problem für die Verantwortlichen des FC Union war, daß ich während der gerade stattfindenden WM auch noch die USA trainiere! Allerdings konnte ich versichern, daß mich diese Tätigkeit unter keinen Umständen davon abhält, große Ziele mit Union anzupeilen! Nachdem alle Steine aus dem Weg geräumt waren und ich meine Unterschrift unter den Vertrag setzte, schien allen Beteiligten ein Stein vom Herzen zu fallen! Union Berlin war froh, einen Trainer eingestellt zu haben, der durchaus in der Lage ist in der neuen Saison den Aufstieg anzupeilen und Georg Weingarten war froh, daß das Hickhack um seine Person nun endlich ein Ende hat! Als Ziel für diese Saison hat Georg Weingarten den 5. Tabellenplatz ausgegeben! "Leider komme ich ein paar Wochen zu spät" diktierte Gerg Weingarten in die Notizblöcke der Reporter und meinte damit die negative Bilanz von Union in den letzten Wochen. "Wenn ich nur drei Wochen früher das Amt des Cheftrainers übernommen hätte, wäre evtl. sogar noch der Aufstieg in Liga 2 möglich gewesen." Dieses Ziel hat Georg Weingarten mit seinem neuen Team aber ganz fest vor Augen und er versprach den bei der Pressekonferenz zahlreich erschienenen Fans: "Nächstes Jahr wird das Jahr von Union! Wir werden aufsteigen!" Großer Jubel brach unter den Anhängern aus und Georg Weingarten mußte noch über eine Stunde nach dem Ende der Pressekonferenz Autogramme geben und sich auf die Schulter klopfen lassen. "Das habe ich sehr, sehr gerne gemacht", sagte ein sichtlich gerührter Georg Weingarten."

Der Lüneburger SK ist dagegen nun wieder ohne Trainer. Thomas Langhoyer konnte dem Ruf von Carl Zeiss Jena nicht widerstehen. Er wechselt damit zum Tabellenfünften der Regionalliga Süd, der immerhin noch Aufstiegschancen hat. Für den Lüneburger SK und seine Fans war der Weggang des so fähigen Trainers eine herbe Enttäuschung. Doch er meint, dass er LSK keine Perspektive hat. Finanziell wie sportlich wurden in letzter Zeit zu viele Fehler gemacht, bleibt zu hoffen, dass die Norddeutschen demnächst einen neuen motivierten Trainer finden.
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