PRESSEKONFERENZ - TSG HOFFENHEIM
PRESSEKONFERENZ - TSG HOFFENHEIM

Falkensteiner setzt klare Ziele – „Wir wollen nach oben, ohne Umwege“
Die erste offizielle Pressekonferenz von Cheftrainer Thiago Falkensteiner bei der TSG Hoffenheim hat direkt gezeigt, in welche Richtung es gehen soll. Gemeinsam mit der sportlichen Leitung stellte sich der neue Trainer den Fragen der Medien und ließ dabei keinen Zweifel daran, dass die kommende Saison mit klaren Ambitionen angegangen wird.
Falkensteiner formulierte seine Erwartungen offen und ohne Umschweife:
„Wir wollen in der Liga mindestens unter die Top 5. Das ist kein Wunschdenken, sondern ein klares Ziel. Wenn wir unsere Idee konsequent durchziehen, ist auch mehr drin.“
Auch im Pokal setzt der neue Trainer ein deutliches Zeichen:
„Im Pokal wollen wir definitiv ein Wörtchen mitreden. Da geht es nicht nur ums Mitlaufen wir wollen Spiele gewinnen und weit kommen.“
Dabei betonte Falkensteiner mehrfach, dass es ihm vor allem um Konstanz und Struktur gehe:
„Erfolg kommt nicht durch einzelne Spiele, sondern durch eine klare Linie über die gesamte Saison.“
Kaderplanung: Bewegung garantiert
Neben den sportlichen Zielen wurde auch die Kaderplanung thematisiert. Die sportliche Leitung bestätigte, dass es in den kommenden Wochen zu Veränderungen kommen wird – sowohl bei Zugängen als auch bei Abgängen.
Aktuell liegen Angebote für folgende Spieler vor:
- Johan Bakayoko – 750.000 €
- Jordan Torunarigha – 2.000.000 €
- Lukas Kübler – 750.000 €
Ab Montag der kommenden Woche wird sich konkret entscheiden, ob und welche dieser Transfers realisiert werden
Parallel dazu stehen auch Abgänge fest:
- Christopher Gavin Scott – Vertragsauflösung
- Levente Szabó – Vertragsauflösung
Beide Spieler werden den Verein fix am Montag verlassen.
Falkensteiner ordnet die Situation ruhig ein:
„Ein Kader ist nie statisch. Wir werden gezielt Veränderungen vornehmen – immer mit dem Ziel, die Qualität und die Balance im Team zu verbessern.“
Fragen aus dem Publikum:
Im Anschluss an die einleitenden Statements stellten sich Trainer und sportliche Leitung den Fragen vor Ort:
Frage: Wie schnell wird man Ihre Handschrift auf dem Platz erkennen?
„Relativ schnell im Auftreten, aber Stabilität braucht Zeit. Mir ist wichtig, dass wir von Anfang an eine klare Idee zeigen.“
Frage: Ist der Druck durch die Top-5-Zielsetzung nicht zu hoch?
„Druck gehört dazu. Wenn du ihn nicht willst, bist du hier falsch. Wir sehen das als Motivation.“
Frage: Welche Spielweise dürfen die Fans erwarten?
„Aktiv, mutig und strukturiert. Wir wollen Spiele kontrollieren – nicht reagieren.“
Frage: Wird es viele Veränderungen im Kader geben?
„Es wird Bewegung geben, aber keine komplette Umstellung. Qualität vor Quantität.“
Frage: Was erwarten Sie von der Mannschaft in den ersten Wochen?
„Offenheit, Intensität und die Bereitschaft, neue Dinge anzunehmen. Der Rest kommt dann Schritt für Schritt.“
Ein Trainer mit klarer Linie
Neben den inhaltlichen Aussagen fiel vor allem Falkensteiners Auftreten auf: ruhig, fokussiert, aber mit klarer innerer Überzeugung. Keine großen Versprechen – dafür konkrete Ansätze und eine erkennbare Struktur.
Zum Abschluss machte er noch einmal deutlich, worauf es ihm ankommt:
„Am Ende wird man uns daran messen, wie wir auftreten. Genau darauf konzentrieren wir uns – jeden Tag.“
„Wir reden hier nicht über Möglichkeiten – wir reden über Ziele. Und wir werden alles dafür tun, sie zu erreichen.“
Mit diesem Satz beendete Falkensteiner die PK und wir dürfen definitiv gespannt sein, wie lange es dauern wird, bis man die ersten Ansätze des neuen Trainer erkennen wird.