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Eintracht Braunschweig
Löwenstark - Das Magazin vom Löwen (13.02.2025)
13.02.2025
hidirkpagel
![]() | Das Stadt und Stadionmagazin für den blau-gelben Löwen von heute Ausgabe9: 13.Feb.2025 |
![]() EINTRACHT BRAUNSCHWEIG erst die Pflicht dann die Kür | |
Am gestrigen Abend stand ein gewaltiges Programm an. Tradition im Duell mit dem krieselden Club Alemannia Aachen und zwei Spiele gegen den Erstligisten SSV Ulm. Doch alles der Reihe nach.... Aachen hat eine lange erfolgreiche Tradition, zeichnet sich durch hohes Fan Engagement aus und bindet eine ganze Region regelmäßig in fußballerische Feste in gelb und schwarz.Heute sind sie aber an die Hamburger Straße nach Braunschweig gereist. Als Tabellenletzter und ohne Sieg sollte dies eine klare Aufgabe sein. Doch Braunschweig hat hier zu großen Respekt gezeigt und verschlief die ersten 25 Minuten komplett. Bereits in den ersten 5 Minuten wurde RTH 3 mal geprüft. Doch Atanga konnte dann die Führung in der 14. markieren. Völlig verdient und hätte noch höher sein können. Wenn nicht jetzt dann zumindest in den nächsten Minuten. Braunschweig fand nicht statt und konnte kaum über die Mittellinie gelangen. Erst nach einer knappen halben Stunde gab es den ersten zaghaften Angriff. Doch dieser verpuffte auch schnell wieder. Allerdings hat dies den Mut geweckt und die Angriffe wurden jetzt deutlicher und was am wichtigsten ist erfolgreicher. Ciro Immobile war es der die blau gelben Fans erlöste. in einem Gewühl zieht er einfach mal ab und durch die verdeckte Sicht knallt das Leder unten rechts in die Maschen. Terrence Boyd war es dann nur 5 Minuten später der bei einem Pass in die Tiefe durch ist und vor der Halbzeit auf 2:1 stellt. Durchatmen! Die zweite Halbzeit stellte sich leider nicht wirklich viel besser an aus Braunschweiger Sicht. Zwar konnte Ciro Immobile mit einem Gewaltschuss in der 54. die Aluminium Qualität testen doch Aachen kam immer wieder gefährlich in den Angriff. Vorwiegend über die linke Seite und genau diese monotone Art half Braunschweig sich hierauf einzustellen. In der 65. Minute war dann mal wechseln angesagt. Frische Kräfte auf beiden Seiten sollten den Endspurt hier nochmal entscheiden. Marcel Bär als Edeljoker tat dies auch wenige Minuten später. Das 3:1 nach 70 Minuten sollte hier alles in trockene Tücher bringen. Doch Aachen machte immer weiter und weiter. Atanga konnte dann schön freigespielt und alleine vor RTH den Anschluss erzielen. Allerdings war es dann der Man of the match Ciro Immobile mit einem Doppelschlag in der 87. und 89. Minute der hier den Deckel drauf macht und ganz Braunschweig durchatmen lies. | |
Spielerstimme: Eintracht Braunschweig - Ron-Thorben Hoffmann: Ein anstrengendes Spiel heute. Wir haben in unseren Köpfen nicht Aachen sondern Ulm gehabt. Das hat uns komplett durcheinander gebracht. Wir müssen hier viel fokussierter zu Werke gehen. Man hat gesehen, dass wenn wir konzentriert agieren, unsere Qualität haben und diese in Tore umsetzen können. Heute haben wir Glück gehabt. Gegen andere Gegner hätte das Spiel nach 30 Minuten schon entschieden sein können. |
Nachdem Kraftauftakt gegen Aachen setzte man sich direkt in den Bus um nach Ulm zu fahren.Man hat gehört das in Ulm, um Ulm und um Ulm herum viele Ulmen standen doch das war auch schon der einzige Witz aus Braunschweiger Sicht in dieser Partie. Zwar konnte man nach 4. Minuten durch Terrence Boyd mit 1:0 in Führung gehen und unter Umständen kurz darauf auf 2:0 erhöhen, doch Ulm drehte auf und konnte allein in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit 5 Tore erzielen und auf 1:6 stellen. Ein Komplettausfall in dieser Phase der eiskalt ausgenutzt wurde. Da Ulm auch nach der Halbzeit sofort weitermachte bevor sie dann einen Gang zurückgeschaltet haben stand es lange 8:1. Braunschweig ersuchte aber alles. Man hat gesehen was man auch vorher bemerkt hat, dass die Abwehr nicht immer sattelfest ist. Ciro Immobile konnte eine Chance dann in der 70. nutzen und verkürzen. Jedoch war jedem klar das dies nur Ergebniskosmetik ist. Besonders als Waldschmidt in der 90. den Schlusspunkt zum 9:2 macht. 9:2 ist eine Riesenhypothek für ein Rückspiel gegen einen Erstligisten... Dennoch wollte Braunschweig hier seinen Fans eine Kampf zeigen und agierte frei auf. Allerdings tat auch Ulm dies. Mit einem 6:0 zur Halbzeit und einem 15:0 nach 90 Minuten war die Sachlage klar. Dabei konnte man beim Passpiel 152:152 sogar mithalten. Die Entscheidung waren halt die Art der Pässe. Es war frustrierend so war sich die Braunschweiger Abwehr hinterher einig, zu wissen was der Gegner machen will, wohin der nächste Pass kommt aber man kann es nicht verhindern. Ulm hat hier eine enorme Qualität und es war eine Ehre dies live zu erleben. Leider war es an uns dies über uns kommen zu lassen. | |
Trainerstimme: Eintracht Braunschweig - Dirk Pagel:Ich könnte jetzt jede Menge Phrasen herunterleiern, von wegen es war das erwartet schwere Spiel und so aber seien wir uns mal ehrlich: Es waren tolle Spiele. Klar ist das Ergebnis zerschmetternd, aber auch mit einem 0:10 oder 0:1 wären wir draußen gewesen. Wir haben wie wir es vorhatten unsere Flucht nach vorne gesucht. Hier haben wir auch besonders im ersten Spiel in Ulm unsere Chancen gehabt. Wir haben geführt für wenige Minuten. Hätten sicherlich 4-5 Tore machen können, doch sind am brillanten Schlussmann gescheitert. Das Rückspiel war dann eh nur noch Pflicht. Unsere Kräfte waren leer und Ulm hat dies clever und professionell ausgespielt. Wie gesagt "erwartungsgemäß". Ich bin stolz auf jeden einzelnen der hier den Kampf angenommen hat. Ich bin stolz auf unsere Fans die uns nicht hängen gelassen haben und uns 180 Minuten angefeuert haben. Ich bin stolz hier jede Menge Material mitgenommen zu haben, um unser Spiel zu verbessern. Und ich bin Stolz gegen den Turniersieger ausgeschieden zu sein. Und ich bin auch Stolz noch das Spiel gegen den großen FC Bayern München vor Augen zu haben. Vielleicht liegen uns die Zweitligisten mehr 😉...to be continued |
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Aachen hat eine lange erfolgreiche Tradition, zeichnet sich durch hohes Fan Engagement aus und bindet eine ganze Region regelmäßig in fußballerische Feste in gelb und schwarz.
Eintracht Braunschweig - Ron-Thorben Hoffmann:
Ein anstrengendes Spiel heute. Wir haben in unseren Köpfen nicht Aachen sondern Ulm gehabt. Das hat uns komplett durcheinander gebracht. Wir müssen hier viel fokussierter zu Werke gehen. Man hat gesehen, dass wenn wir konzentriert agieren, unsere Qualität haben und diese in Tore umsetzen können. Heute haben wir Glück gehabt. Gegen andere Gegner hätte das Spiel nach 30 Minuten schon entschieden sein können.
Nachdem Kraftauftakt gegen Aachen setzte man sich direkt in den Bus um nach Ulm zu fahren.
9:2 ist eine Riesenhypothek für ein Rückspiel gegen einen Erstligisten... Dennoch wollte Braunschweig hier seinen Fans eine Kampf zeigen und agierte frei auf. Allerdings tat auch Ulm dies. Mit einem 6:0 zur Halbzeit und einem 15:0 nach 90 Minuten war die Sachlage klar. Dabei konnte man beim Passpiel 152:152 sogar mithalten. Die Entscheidung waren halt die Art der Pässe. Es war frustrierend so war sich die Braunschweiger Abwehr hinterher einig, zu wissen was der Gegner machen will, wohin der nächste Pass kommt aber man kann es nicht verhindern. Ulm hat hier eine enorme Qualität und es war eine Ehre dies live zu erleben. Leider war es an uns dies über uns kommen zu lassen.
Und ich bin auch Stolz noch das Spiel gegen den großen FC Bayern München vor Augen zu haben. Vielleicht liegen uns die Zweitligisten mehr 😉