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Hinrundenübersicht

Hinrundenübersicht

03.12.2001 n!con
Trotz vieler Wertungen werde ich mich mal an einer Hinrundenzusammenfassung versuchen:

Klarer Tabellenführer ist der 1.FC Dynamo Dresden, der mit 49 Punkten nur ein Unentschieden gegen den DSC hinnehmen musste. Trainer gab es bei den Dynamos 2. Erst Stephan Kinder, der einen Sieg nach dem nächsten holte. Doch persönliche Gründe zwangen ihn Mitte der Saison zum Rücktritt, so dass Stefan Berndt vom Stadtrivalen zu den Dynamos wechselte. Zuvor war er aus der Bundesliga, genau vom FC Hansa Rostock, mit denen er letzte Saison noch 3. und in der Saison davor unglücklich Vizemeister wurde, in die sächsische Hauptstadt gekommen.
Der Dresdner SC macht die Doppelführung perfekt. Doch Marco Ricciardi, insgesamt 3.Trainer des DSC in dieser Saison hat schon 11 Punkte Rückstand auf die Dynamos. Benjamin Ehlies startete gut in die Saison, ehe Berndt, siehe oben, die Siegesserie fortführen konnte. Das Präsidium traf mit Marco Ricciardi eine gute Wahl für den Trainerposten. Er verlor nur noch 1 Spiel und führte den DSC gegen Ende auf einen Aufstiegsplatz.
Auf dem ersten Nicht-Aufstiegsplatz steht der VfB Leipzig mit 2 Punkten Rückstand auf den DSC. Trainer Konstantin Heinze führte mit seinem Team anfangs klar die Tabelle an, musste dann aber mit seinem Team die erste Niederlage einstecken. Es war gegen den ewigen Rivalen aus Dresden. Das Spiel der Spiele verloren die Leipziger mit 3:6. Zum erweiterten Aufstiegskandidatenkreis gehören noch die Sportfreunde Siegen mit ebenfalls 36 Punkten, bei denen nach anfänglichen Fehlern in der Personalpolitik mit Björn Tümmler ein starker Mann gefunden wurde, der den Aufwärtstrend einleitete, und die Durchstarter des FC Sachsen Leipzig. Nach dem Trainerwechsel Michael Autrum gegen Moe Szyslak arbeitete sich der Club vom 18. auf den 5.Platz vor. Szyslak hatte schon letzte Saison die Leipziger trainiert und sie vor dem Abstieg gerettet. Trat dann aber für Autrum zurück, doch als der keine Leistung brachte, wurde er entlassen und Szyslak zurückgeholt, was sich als Glücksgriff erwies. Auch der SV Eintracht Trier 05 mit 33 Punkten kann noch aufsteigen. Alexander Lewe führte die Trierer die gesamte Saison über und zeigte Konstanz bei souveränen Siegen gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte und herben Niederlagen bei Teams die ganz oben stehen.
Das Mittelfeld reicht wohl vom 7. Borussia Neunkirchen, die sich nach langen Streitereien von ihrem Trainer Thomas Lehmann getrennt haben und der Rückrunde nun mit Jesus Sanchez-Papa optimistisch entgegenblicken, über den SV Wehen 1926 - Taunusstein, der Sportvereinigung Elversberg und dem 10. SC Pfullendorf, der lange unten drin stand aber von mehreren Wertungen profitierte.
Der Abstiegskampf beginnt beim SV Sandhausen, Platz 11. Aber genau wie beim FC Carl Zeiss Jena, die eigentlich aufsteigen wollten, ist der Abstand doch reichlich. Enger wird es da schon für die Amateure des FC Bayern Münchens und dem SSV Reutlingen, die letzte Saison noch in der 2.Liga spielten und sich erstmal in der Regionalliga Süd etablieren wollten, was ihnen bisher nicht richtig gelang.
Auf den Fahrstuhlplätzen befinden sich zur Zeit der trainerlose 1.FC Schweinfurt 05, und schon leicht abgeschlagen der FC Augsburg, der ebenfalls trainerlose SSV Ulm 1846. Die Rote Laterne hält der VfR Aalen hoch.

Wenn denn gespielt wird, wird es bestimmt eine spannende Rückrunde geben, denn die Ausgangspositionen verheißen Kampf und knappe Spiele.
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