
Team-News
VfR Neumünster
VfR Neumünster
NMS-Anzeiger
20.08.2008
CSchuelling
Neue Ausgaben der Vereinszeitung
In dieser Woche das erste Mal der neue NMS-Anzeiger, die Vereinszeitung für den VfR Neumünster. Sie erscheint jeweils nach drei Spielen des VfR. Liga Wie gesagt sind in der Liga zuletzt drei Partien der Veilchen absolviert worden. In der ersten Partie, ein Nachholspiel des 22. Spieltags, war der 18. der Tabelle, der VfL Osnabrück in Neumünster zu Gast und die Schülling-Truppe konnte ihr ganzes Potenzial ausschöpfen. Mit 5:1 schickte man die Niedersachsen zurück nach Hause, wobei der Sieg durchaus noch höher hätte ausfallen können. Mann des Tages war Aleksandar Kotuljac, der drei Tore erzielte, dazu trafen Süleyman Keshkin und Sven Meusch. Partie zwei fand vor vollen Rängen erneut im VfR-Stadion statt, denn Fortuna Düsseldorf war mit einer Heerschar von Schlachtenbummlern einmarschiert. Wieder machte der VfR ein gutes Spiel, doch es sprang nur ein 1:1 heraus. Einzig Süleyman Keshkin konnte den Ball im Netz unterbringen und so gab es am Ende noch das unvermeidliche Gegentor. Die bisher letzte Partie fand dann in Aue statt und im Sechs-Punkte-Spiel gegen den Mitkonkurrenten tat sich der Tabellenzweite sichtbar schwer und zum ersten Mal in der Saison war der Gegner über die vollen 90 Minuten gesehen besser, so dass man von einem glücklichen 3:2-Erfolg sprechen muss. Sven Steup per Kopf, Aleksandar Kotuljac und schließlich David Zdrilic per Foulelfmeter setzten die positiven Highlights in der (defensiv gesehen) schwächsten Partie des VfR in dieser Saison. Noch in der Schwebe ist die Nachholpartie gegen den SV Babelsberg. Auf Grund der Unbespielbarkeit des Platzes im Karl-Liebknecht-Stadion auf Grund eines Wintereinbruchs im August wurde die Partie kurzer Hand nach Neumünster verlegt. Und hier liegt der VfR mit 1:0 durch einen Freistoßtreffer von David Zdrilic in Führung. Doch die Freude war so groß, dass das abendliche Spiel nicht fortgesetzt werden konnte, da die Glühbirnen der Flutlichtanlage vor Freude die Fassung verloren. Das Spiel wird dann fortgesetzt, sobald neue Birnen am Start sind. Mann der Woche Der Mann der Woche heißt Aleksandar Kotuljac und dies dank seiner vier Tore in den letzten drei Spielen. In diesem Abschnitt wollen wir den Mann kurz vorstellen. Aleksandar Kotuljac wurde am 02.11.1981 in Hannover geboren und spielte in seine Jugend für verschiendene kleinere Vereine in Hannover und wechselte 1997 im B-Jugendalter zu Hannover 96. Dort durchlief er die restliche Jugendzeit und spielte dann auch bis 2004 für Hannover 96 II (vorher H-96 Amateure) in der Verbands- und Oberliga. Im Sommer 2004 wechselte er dann zu Eintracht Nordhorn, ebenfalls in der OL Niedersachsen. Doch nach nur einem Jahr war auch das zu wenig und Kotuljac ging zum 1.FC Magdeburg im Osten der Republik. Doch auch hier verbrachte er nur eine Saison und seit Februar 2007 trägt Aleksandar K. nun das Veilchen-Trikot. Mittlerweile belegt der Sohn serbischer Eltern den dritten Platz der ewigen VfR-Torjägerliste und ist mit bisher sieben Toren dritterfolgreichster Schütze der Saison. Bemerkenswert: fünf seiner sieben Saisontore erzielte er in der Rückrunde und ist damit mit Sturmpartner Sven Meusch an knapp 50% der VfR-Tore beteiligt.
In dieser Woche das erste Mal der neue NMS-Anzeiger, die Vereinszeitung für den VfR Neumünster. Sie erscheint jeweils nach drei Spielen des VfR. Liga Wie gesagt sind in der Liga zuletzt drei Partien der Veilchen absolviert worden. In der ersten Partie, ein Nachholspiel des 22. Spieltags, war der 18. der Tabelle, der VfL Osnabrück in Neumünster zu Gast und die Schülling-Truppe konnte ihr ganzes Potenzial ausschöpfen. Mit 5:1 schickte man die Niedersachsen zurück nach Hause, wobei der Sieg durchaus noch höher hätte ausfallen können. Mann des Tages war Aleksandar Kotuljac, der drei Tore erzielte, dazu trafen Süleyman Keshkin und Sven Meusch. Partie zwei fand vor vollen Rängen erneut im VfR-Stadion statt, denn Fortuna Düsseldorf war mit einer Heerschar von Schlachtenbummlern einmarschiert. Wieder machte der VfR ein gutes Spiel, doch es sprang nur ein 1:1 heraus. Einzig Süleyman Keshkin konnte den Ball im Netz unterbringen und so gab es am Ende noch das unvermeidliche Gegentor. Die bisher letzte Partie fand dann in Aue statt und im Sechs-Punkte-Spiel gegen den Mitkonkurrenten tat sich der Tabellenzweite sichtbar schwer und zum ersten Mal in der Saison war der Gegner über die vollen 90 Minuten gesehen besser, so dass man von einem glücklichen 3:2-Erfolg sprechen muss. Sven Steup per Kopf, Aleksandar Kotuljac und schließlich David Zdrilic per Foulelfmeter setzten die positiven Highlights in der (defensiv gesehen) schwächsten Partie des VfR in dieser Saison. Noch in der Schwebe ist die Nachholpartie gegen den SV Babelsberg. Auf Grund der Unbespielbarkeit des Platzes im Karl-Liebknecht-Stadion auf Grund eines Wintereinbruchs im August wurde die Partie kurzer Hand nach Neumünster verlegt. Und hier liegt der VfR mit 1:0 durch einen Freistoßtreffer von David Zdrilic in Führung. Doch die Freude war so groß, dass das abendliche Spiel nicht fortgesetzt werden konnte, da die Glühbirnen der Flutlichtanlage vor Freude die Fassung verloren. Das Spiel wird dann fortgesetzt, sobald neue Birnen am Start sind. Mann der Woche Der Mann der Woche heißt Aleksandar Kotuljac und dies dank seiner vier Tore in den letzten drei Spielen. In diesem Abschnitt wollen wir den Mann kurz vorstellen. Aleksandar Kotuljac wurde am 02.11.1981 in Hannover geboren und spielte in seine Jugend für verschiendene kleinere Vereine in Hannover und wechselte 1997 im B-Jugendalter zu Hannover 96. Dort durchlief er die restliche Jugendzeit und spielte dann auch bis 2004 für Hannover 96 II (vorher H-96 Amateure) in der Verbands- und Oberliga. Im Sommer 2004 wechselte er dann zu Eintracht Nordhorn, ebenfalls in der OL Niedersachsen. Doch nach nur einem Jahr war auch das zu wenig und Kotuljac ging zum 1.FC Magdeburg im Osten der Republik. Doch auch hier verbrachte er nur eine Saison und seit Februar 2007 trägt Aleksandar K. nun das Veilchen-Trikot. Mittlerweile belegt der Sohn serbischer Eltern den dritten Platz der ewigen VfR-Torjägerliste und ist mit bisher sieben Toren dritterfolgreichster Schütze der Saison. Bemerkenswert: fünf seiner sieben Saisontore erzielte er in der Rückrunde und ist damit mit Sturmpartner Sven Meusch an knapp 50% der VfR-Tore beteiligt.
Kommentare (3)
Heute nun die zweite Ausgabe des NMS-Anzeigers, der Stadionzeitung für den VfR Neumünster mit einem Rückblick auf die Spiele des VfR und mit dem Spieler der Woche.
Liga
Nach der siegreichen Partie in Aue warteten erstmal leichtere Aufgaben auf den Tabellenzweiten, doch was heißt hier leichter? Schließlich hatte man sich schon in der Hinrunde gegen die vermeintlich "Kleinen" schwer getan.
Und genauso war es: zunächst ging es zu Hause gegen den FT Braunschweig. 90 Minuten hochüberlegen gewesen, doch nur ein einziges Törchen durch David Zdrilic war zu wenig. So kam der FTB noch zum Ausgleich.
Noch schlimmer wurde es dann bei der Auswärtspartie in Münster. Die Preußen gingen früh in Führung und diesem Rückstand liefen die Veilchen bis zum Ende hinterher. Keine Punkte somit aus Münster.
Daraufhin krachte es gewaltig im Verein und nach diversen Krisensitzungen in Vorstand, Verein und Trainerstab begannn ein konzentriertes Hinarbeiten auf die anstehenden Ausgaben.
So ging es dann frohen Mutes in die Partie gegen den BFC Türkiyemspor Berlin und diese wurde endlich mal wieder gewonnen. Es war zwar mehr Krampf als Klasse, doch am Ende stehen dank der Tore von Keskin und Kotuljac drei Punkte und ein 2:0-Sieg. Und nur einen Tag später war es dann endlich mal soweit:
Eine Klasse Leistung, begünstigt durch Undiszipliniertheiten des Gegners, und die Ernte des Trainings brachten einen klaren 4:0-Sieg bei SW Essen. Drei Freistoßtore von Zdrilic (2) und Steup, sowie endlich der 12. Saisontreffer von Sven Meusch brachten den Sieg.
Leider immer noch ausstehend ist die Partie gegen Babelsberg. Zwar gibt es jetzt neue Birnen in der Flutlichtanlage, doch leider liegt die halbe Mannschaft der Potsdamer dank einer Cholera-Epidemie flach.
Spieler der Woche
Der Mann der Woche ist diesmal der Kapitän höchstpersönlich. Und mit drei Toren in den letzten vier Spielen und 11 Toren insgesamt trug er bisher maßgeblich zum Erfolg der Schülling-Elf bei.
Geboren wurde David Allen Zdrilic am 13.04.1974 in Sydney und verbrachte dort auch in diversen Jugendmannschaften der Stadt seine Zeit. Mit 19 Jahren gab er dann 1993 sein Debüt in der Australien Soccer League beim FC Sydney. Diesem Verein blieb bis 1997 in 114 Spielen treu. Dann wechselte er für eine Saison zum FC Aarau in die Schweiz, allerdings schaffte er dort nicht den Durchbruch und wechselte nach nur einem Jahr zum SSV Ulm. Dort war er zunächst maßgeblich am Aufstieg in die erste Liga Anteil und schoss dort in zwei Jahren 18 Tore. Nach dem Abstieg Ulms wechselte Zdrilic zur SpVg Unterhaching, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Nach weniger erfolgreichen Ausflügen auf die Insel (FC Wallsall, FC Aberdeen) gelangte er 2004 zu Eintracht Trier. Nach zwei weniger erfolgreichen Jahren in Trier ging es dann zur Saison 2006 zum VFR Neumünster und seit Beginn der Saison 2008 ist David Zdrilic hier Kapitän und Abwehrchef, sowie der Spezialist für Freistöße.
Liga
Nach der siegreichen Partie in Aue warteten erstmal leichtere Aufgaben auf den Tabellenzweiten, doch was heißt hier leichter? Schließlich hatte man sich schon in der Hinrunde gegen die vermeintlich "Kleinen" schwer getan.
Und genauso war es: zunächst ging es zu Hause gegen den FT Braunschweig. 90 Minuten hochüberlegen gewesen, doch nur ein einziges Törchen durch David Zdrilic war zu wenig. So kam der FTB noch zum Ausgleich.
Noch schlimmer wurde es dann bei der Auswärtspartie in Münster. Die Preußen gingen früh in Führung und diesem Rückstand liefen die Veilchen bis zum Ende hinterher. Keine Punkte somit aus Münster.
Daraufhin krachte es gewaltig im Verein und nach diversen Krisensitzungen in Vorstand, Verein und Trainerstab begannn ein konzentriertes Hinarbeiten auf die anstehenden Ausgaben.
So ging es dann frohen Mutes in die Partie gegen den BFC Türkiyemspor Berlin und diese wurde endlich mal wieder gewonnen. Es war zwar mehr Krampf als Klasse, doch am Ende stehen dank der Tore von Keskin und Kotuljac drei Punkte und ein 2:0-Sieg. Und nur einen Tag später war es dann endlich mal soweit:
Eine Klasse Leistung, begünstigt durch Undiszipliniertheiten des Gegners, und die Ernte des Trainings brachten einen klaren 4:0-Sieg bei SW Essen. Drei Freistoßtore von Zdrilic (2) und Steup, sowie endlich der 12. Saisontreffer von Sven Meusch brachten den Sieg.
Leider immer noch ausstehend ist die Partie gegen Babelsberg. Zwar gibt es jetzt neue Birnen in der Flutlichtanlage, doch leider liegt die halbe Mannschaft der Potsdamer dank einer Cholera-Epidemie flach.
Spieler der Woche
Der Mann der Woche ist diesmal der Kapitän höchstpersönlich. Und mit drei Toren in den letzten vier Spielen und 11 Toren insgesamt trug er bisher maßgeblich zum Erfolg der Schülling-Elf bei.
Geboren wurde David Allen Zdrilic am 13.04.1974 in Sydney und verbrachte dort auch in diversen Jugendmannschaften der Stadt seine Zeit. Mit 19 Jahren gab er dann 1993 sein Debüt in der Australien Soccer League beim FC Sydney. Diesem Verein blieb bis 1997 in 114 Spielen treu. Dann wechselte er für eine Saison zum FC Aarau in die Schweiz, allerdings schaffte er dort nicht den Durchbruch und wechselte nach nur einem Jahr zum SSV Ulm. Dort war er zunächst maßgeblich am Aufstieg in die erste Liga Anteil und schoss dort in zwei Jahren 18 Tore. Nach dem Abstieg Ulms wechselte Zdrilic zur SpVg Unterhaching, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Nach weniger erfolgreichen Ausflügen auf die Insel (FC Wallsall, FC Aberdeen) gelangte er 2004 zu Eintracht Trier. Nach zwei weniger erfolgreichen Jahren in Trier ging es dann zur Saison 2006 zum VFR Neumünster und seit Beginn der Saison 2008 ist David Zdrilic hier Kapitän und Abwehrchef, sowie der Spezialist für Freistöße.
CSchuelling · 03.09.2008 00:32 Uhr
Die reguläre Saison ist vorbei und der VfR Neumünster. hat sein Minimalziel, die Relegation erreicht. Hinzu kommen die Titelverteidigung bei der Amateurpokalmeisterschaft und erfolgreiche Wochen beim Foxcup. Dies alles daher heute in der dritten Ausgabe des NMS-Anzeigers.
Liga
Fünf Spiele galt es für den VfR seit der letzten Ausgabe noch zu absolvieren und gestartet wurde das mit dem Duell gegen Sparta Göttingen. In diesem sechs-Punkte-Spiel zeichnete sich vor allem die Defensive aus und am Ende gewann man glüclich aber verdient mit 2:0 durch einen Doppelschlag von Sven Meusch.
Kurz danach war man beim Halleschen FC zu Gast, so etwas wie der Angstgegner, denn dort hatte man oft nicht ausgehen. Auch diesmal war es so, doch das goldene Tor, erneut von Meusch beschehrt einen 1:0-Erfolg.
Die Auswärtsreise des VfR ging dann in Babelsberg weiter. Bei dem Nachholspiel wurde die Relegation perfekt gemacht und nebenbei mit dem 6:0-Auswärtserfolg der höchste Saisonsieg gefeiert. 2x Kotuljac und jeweils einmal Steup, Meusch, Zdrilic und Krüger mit den Toren.
An den letzten beiden Spieltagen war dann die Luft raus. Zunächst setzte es gegen den 1.FC Magdeburg eine 0:3-Heimpleite und danach gab es gegen RW Essen ein 1:1-Unentschieden. Torschütze mal wieder Sven Meusch.
Deutsche Amateurpokalmeisterschaft
Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr die Amateurpokalmeisterschaft und natürlich konnte da der VfR Neumünster nicht fehlen.
In der ersten Runde wartete mit der FT Braunschweig ein altbekannter "Angstgegner" und dies schien sich zunächst zu bestätigen, denn zunächst gab es vor heimischer Kulisse ein 0:0. Doch in Braunschweig legte man gut los und am Ende stand ein klarer 3:0-Erfolg.
Im Viertelfinale war dann RW Essen der Gegner und hier ließ man schon in der ersten Runde keine Zweifel an der Qualifikation aufkommen. Mit 5:0 fegte man die Roten aus Essen vom Platz und konnte so im Rückspiel mit der Ersatzelf einen gemütlichen Nachmittag verbringen. Auch hier das Ergebnis 0:0.
Als einziger Gegner aus der OL Süd war dann die SpVg 07 Elversberg ein Prüfstein auf dem Weg ins Finale. Doch auch hier sorgte man für klare Verhältnisse und siegte mit 4:0 und 5:1.
Im Finale dann das große Duell mit dem Lüneburger SK. Und endlich konnte der Dauerrivale der laufenden Saison bezwungen werden. Mann des Abends war Torhüter Christian Meyer mit zwei gehaltenen Elfmetern im Elfmeterschießen.
Liga
Fünf Spiele galt es für den VfR seit der letzten Ausgabe noch zu absolvieren und gestartet wurde das mit dem Duell gegen Sparta Göttingen. In diesem sechs-Punkte-Spiel zeichnete sich vor allem die Defensive aus und am Ende gewann man glüclich aber verdient mit 2:0 durch einen Doppelschlag von Sven Meusch.
Kurz danach war man beim Halleschen FC zu Gast, so etwas wie der Angstgegner, denn dort hatte man oft nicht ausgehen. Auch diesmal war es so, doch das goldene Tor, erneut von Meusch beschehrt einen 1:0-Erfolg.
Die Auswärtsreise des VfR ging dann in Babelsberg weiter. Bei dem Nachholspiel wurde die Relegation perfekt gemacht und nebenbei mit dem 6:0-Auswärtserfolg der höchste Saisonsieg gefeiert. 2x Kotuljac und jeweils einmal Steup, Meusch, Zdrilic und Krüger mit den Toren.
An den letzten beiden Spieltagen war dann die Luft raus. Zunächst setzte es gegen den 1.FC Magdeburg eine 0:3-Heimpleite und danach gab es gegen RW Essen ein 1:1-Unentschieden. Torschütze mal wieder Sven Meusch.
Deutsche Amateurpokalmeisterschaft
Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr die Amateurpokalmeisterschaft und natürlich konnte da der VfR Neumünster nicht fehlen.
In der ersten Runde wartete mit der FT Braunschweig ein altbekannter "Angstgegner" und dies schien sich zunächst zu bestätigen, denn zunächst gab es vor heimischer Kulisse ein 0:0. Doch in Braunschweig legte man gut los und am Ende stand ein klarer 3:0-Erfolg.
Im Viertelfinale war dann RW Essen der Gegner und hier ließ man schon in der ersten Runde keine Zweifel an der Qualifikation aufkommen. Mit 5:0 fegte man die Roten aus Essen vom Platz und konnte so im Rückspiel mit der Ersatzelf einen gemütlichen Nachmittag verbringen. Auch hier das Ergebnis 0:0.
Als einziger Gegner aus der OL Süd war dann die SpVg 07 Elversberg ein Prüfstein auf dem Weg ins Finale. Doch auch hier sorgte man für klare Verhältnisse und siegte mit 4:0 und 5:1.
Im Finale dann das große Duell mit dem Lüneburger SK. Und endlich konnte der Dauerrivale der laufenden Saison bezwungen werden. Mann des Abends war Torhüter Christian Meyer mit zwei gehaltenen Elfmetern im Elfmeterschießen.
CSchuelling · 23.09.2008 00:27 Uhr
Vierte Liga, NIE MEHR !!! NIE MEHR
Die Sensation ist perfekt. Der VfR Neumünster hat im dritten Anlauf den Aufstieg gepackt und ist nächstes Jahr drittklassig.
In zwei tollen Spielen konnte sich das Team aus Schleswig-Holstein gegen Carl Zeiss Jena durchsetzen.
Spiel 1
VfR Neumünster - FC Carl Zeiss Jena 2:2 (0:0)
0:1 Christian Rahn (48.)
1:1 Addy-Waku Menga (69.)
1:2 Naoya Kikuchi (78.)
2:2 Süleyman Keskin (88.)
13:14 Torschüsse
11:12 Auf das Tor
5:6 Ecken
62:38 Ballbesitz
Ein Hammerspiel in Neumünster. Die 9000 Zuschauer im Hexenkessel "VfR-Stadion" machten eine Prima Stimmung und sahen ein tolles Spiel.
Zu Beginn der Gast aus Jena besser und mit der ersten Chance durch Kahe, der nach einem schönen Schuss von der 16er-Linie an Torwart Christian Meyer scheitert. Dann begann auch Neumünster mit dem Fußball spielen und hatte durch Aleksandar Kotuljac die erste Chance, der aber freistehend an Jensen scheitert. In der Folgezeit entwickelt sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen hüben wie drüben, allerdings ohne Tore, denn die Stürmer auf beiden Seiten überboten sich mit dem Vergeben hochkarätiger Möglichkeiten.
Die zweite Spielhälfte begann mit einem Paukenschlag. 48: Eckball Jena von Oude Kamphuis und Christian Rahn springt in der Mitte höher als sein Bewacher...Torwart Meyer mit den Fingerspitzen dran, aber trotz allem unhaltbar. 1:0, das so wichtige Auswärtstor für die Thüringer.
Jena zog sich in der Folgezeit etwas zurück und so konnte sich der VfR Neumünster ein leichtes Chancenplus erarbeiten und kam nach 68 Minuten zum verdienten Ausgleich: Meusch und Kotuljac mit Doppelpass und dann findet Meusch die Lücke zu Addy-Waku Menga und der Mann aus Nigeria steht auf einmal frei vor Jensen..kurzer Haken und dann ein schöner Chip über Jensen: 1:1!!
Danach Neumünster weiter gut, aber Meusch und Kotuljac sind heute der Chancentod in Person. Stattdessen die kalte Dusche nach 78 Minuten. Die erste Ecke kann Meyer noch zur Ecke abwehren, doch bei der Zweiten faustet der Keeper den Ball genau vor von Naoya Kikuchi...kurzer Blick und Linksschuss ins fast leere Tor. 2:1 für Jena!!
Danach Neumünster unter Schock und Jena mit Chancenplus, doch auch Jena hat ein Sturmproblem. Kahe und allen voran Momo Diabang scheitern immer wieder an Christian Meyer, der seinen Fehler ausbügelt. Und als schon keiner damit rechnete kam wie aus dem Nichts der -allerdings verdiente- Ausgleich:
Krüger auf Kotuljac, der schickt Meusch und der Toptorjäger hat die Übersicht und sieht Süleyman Keskin, der keine Mühe hat ins leere Tor zu treffen. 2:2 und vielleicht ein kleiner psychologischer Vorteil für die Holsteiner.
Spiel 2
FC Carl Zeiss Jena - VfR Neumünster 1:5 (0:4)
0:1 Sven Meusch (15.)
0:2 Addy-Waku Menga (37.)
0:3 Aleksandar Kotuljac (40.)
0:4 Sven Meusch (43.)
1:4 Niels Oude Kamphuis (54.)
1:5 Sven Meusch (78.)
6:17 Torschüsse
4:14 auf das Tor
2:6 Ecken
35:65 Ballbesitz
In einer weitesgehend einseitigen Partie macht der VfR Neumünster die kleine Sensation perfekt und schafft den Aufstieg in die dritte Liga.
Nach zehn Minuten des Abtastens übernehmen die Veilchen das Kommando und machen schon mit dem ersten Schuss das 1:0. Eine Riesenlücke in der Innenverteidigung von Jena und Lars Krüger erkennt dies und spielt den 30m vor dem Tor völlig freistehenden Sven Meusch an...dieser zeigt im 1gegen1 gegen Keeper Jensen keine Nerven und vollendet zum 1:0.
Jena schien scheinbar unter Schock, denn nach vorne brachte das Team in der Folge nichts zu stande und defensive traten riesige Löcher zu Tage, doch Sven Meusch, Aleksandar Kotuljac und Addy-Waku Menga konnten mehrere Riesenchancen nicht nutzen, so dass man nach 35 Minuten erstmals in Gefahr geriet. Doch auch die Jenaer Stürmer machten es in Person von Kahe nicht besser, der gleich zweimal frei vor dem Tor die Nerven verliert und den Ball daneben schießt.
Doch dann begannen die verrückten sechs Minuten von Jena:
nach 37 Minuten Eckball von Keskin, Jena bekommt den Ball nicht weg und Addy-Waku Menga macht sein zweites Tor in der Relegation: aus dem Getümmel hinein ins Glück. 0:2!!
Und weiter geht der lilaweiße Express: Meusch auf Menga, der setzt sich auf dem rechten Flügel durch passt in die Mitte und Aleksandar Kotuljac mit dem 3:0 in der 40. Minute.
Wer dachte, das war es für die ersten 45 Minuten hatte sich getäuscht: wieder ein schöne Ballstaffette im Mittelfeld und wieder wird Sven Meusch freigespielt....kurzer Blick...4:0 für Neumünster!!
Damit ging es dann auch in die Halbzeit und die ersten der gut 10000 Zuschauer verließen das Ernst Abbe Sportfeld.
Jena kam dann gut aus der Kabine und erspielte sich zwei, drei gute Chancen. Eine konnte Niels Oude Kamphuis nutzen, der nach einem kapitalen Bock von Zdrilic und einem schönen Pass von Diabang frei vor Meyer steht: nur noch 1:4.
Doch dann fängt sich Neumünster wieder und seinerseits ein paar gute Chancen, doch auch hier wird nur eine genutzt: Sven Meusch aus 7m in den Winkel zum 5:1. Den Rest der zweiten Halbzeit kann man sich sparen, denn dort passierte nichts mehr.
Trainerstimmen
Thomas W. (Jena): "Glückwunsch an Neumünster, die im zweiten Spiel klar besser waren. Mein Team zu aufgeregt und völlig von der Rolle. Wir haben eine tolle Saison gespielt und greifen mit voller Kraft nächste Saison an. Neumünster viel Erfolg in der 3. Profiliga."
Christian Schülling (Neumünster):" Wir habens geschafft! Wir habens geschafft! Es war eine tolle Atmosphäre in beiden Spielen und obwohl ich eigentlich nach Spiel eins gedacht habe, dass uns die beiden Auswärtstore da Genick brechen würden, hat meine Mannschaft eine tolle Leistung abgeliefert und ich denke,verdient den Aufstieg perfekt gemacht. Der Schlüssel war mit SIcherheit das 2:2 im Hinspiel.
Aber auch der Gegner verdient ein Lob, denn Spiel Nummer eins war von beiden Seiten Fussball vom Feinsten. Meinem Trainerkollegen alles Gute beim Unternehmen Wiederaufstieg, denn in der Form des ersten Spiels hat Jena definitiv nichts in Liga vier zu suchen."
Feier und Trauer
Für die Anhänger beider Mannschaften war es eine einzige Gefühlsachterbahn.
Die knapp 1500 mitgereisten Fans aus Jena gefielen als angenehme Gäste, die eine super Stimmung verbreiteten. Sie waren nach dem 2:2 hocherfreut, denn nach den zwei Auswärtstoren waren sie frohen Mutes die dritte Liga zu halten.
Doch auf Grund des Ergebnisses im Rückspiel war die Stimmung natürlich eine ganz Andere: verließen die ersten Zuschauer schon zur Pause das Stadion und der Rest verabschiedete das Team mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.
Nach dem Spiel war es unter den Jena-Fans totenstill, denn so langsam kam die Erkenntnis, dass man noch eine Liga tiefer spielen muss. Trauer und Enttäuschung aller Orten.
Das Gegenteil in Neumünster. Die 7500 Zuschauer in Neumünster applaudierten ihrer Mannschaft und sahen die gute Leistung gegen den starken Drittligisten. Einzig das kleine Fünkchen Hoffnung, dass man ohne Niederlage ausgekommen war, hielt die Herzen der Veilchen-Fans hoch.
Und so reisten 1000 Schlachtenbummler mit nach Thüringen und 25000 Zuschauer beim Public Viewing im VfR-Stadion und in den Holstenhallen verwandelten die Stadt in ein lila-weißes Fahnenmeer. Und sie wurden nicht enttäuscht und nach dem Spiel begann eine rauschende Feier.
Direkt nach Abpfiff feierten die Fans im Stadion mit der Mannschaft und danach ging die Feier bei einer gemeinsamen Zugfahrt nach Neumünster weiter.
Dort überraschten 50000 Fans am folgenden Morgen die Spieler und verstopften dem kurzfristig organisierten Autokorso den Weg. Nach vier Stunden erreichten die Spieler und Verantwortlichen das Rathaus, trugen sich ins goldene Buch der Stadt ein und feierten bis in die späten Abendstunden mit den Fans und der Bevölkerung von Neumünster.
Der Einzige der leider fehlte war Extra Gerrit Gerloff, doch der wird mit einer Extra-Partie noch verabschiedet.
Die Sensation ist perfekt. Der VfR Neumünster hat im dritten Anlauf den Aufstieg gepackt und ist nächstes Jahr drittklassig.
In zwei tollen Spielen konnte sich das Team aus Schleswig-Holstein gegen Carl Zeiss Jena durchsetzen.
Spiel 1
VfR Neumünster - FC Carl Zeiss Jena 2:2 (0:0)
0:1 Christian Rahn (48.)
1:1 Addy-Waku Menga (69.)
1:2 Naoya Kikuchi (78.)
2:2 Süleyman Keskin (88.)
13:14 Torschüsse
11:12 Auf das Tor
5:6 Ecken
62:38 Ballbesitz
Ein Hammerspiel in Neumünster. Die 9000 Zuschauer im Hexenkessel "VfR-Stadion" machten eine Prima Stimmung und sahen ein tolles Spiel.
Zu Beginn der Gast aus Jena besser und mit der ersten Chance durch Kahe, der nach einem schönen Schuss von der 16er-Linie an Torwart Christian Meyer scheitert. Dann begann auch Neumünster mit dem Fußball spielen und hatte durch Aleksandar Kotuljac die erste Chance, der aber freistehend an Jensen scheitert. In der Folgezeit entwickelt sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen hüben wie drüben, allerdings ohne Tore, denn die Stürmer auf beiden Seiten überboten sich mit dem Vergeben hochkarätiger Möglichkeiten.
Die zweite Spielhälfte begann mit einem Paukenschlag. 48: Eckball Jena von Oude Kamphuis und Christian Rahn springt in der Mitte höher als sein Bewacher...Torwart Meyer mit den Fingerspitzen dran, aber trotz allem unhaltbar. 1:0, das so wichtige Auswärtstor für die Thüringer.
Jena zog sich in der Folgezeit etwas zurück und so konnte sich der VfR Neumünster ein leichtes Chancenplus erarbeiten und kam nach 68 Minuten zum verdienten Ausgleich: Meusch und Kotuljac mit Doppelpass und dann findet Meusch die Lücke zu Addy-Waku Menga und der Mann aus Nigeria steht auf einmal frei vor Jensen..kurzer Haken und dann ein schöner Chip über Jensen: 1:1!!
Danach Neumünster weiter gut, aber Meusch und Kotuljac sind heute der Chancentod in Person. Stattdessen die kalte Dusche nach 78 Minuten. Die erste Ecke kann Meyer noch zur Ecke abwehren, doch bei der Zweiten faustet der Keeper den Ball genau vor von Naoya Kikuchi...kurzer Blick und Linksschuss ins fast leere Tor. 2:1 für Jena!!
Danach Neumünster unter Schock und Jena mit Chancenplus, doch auch Jena hat ein Sturmproblem. Kahe und allen voran Momo Diabang scheitern immer wieder an Christian Meyer, der seinen Fehler ausbügelt. Und als schon keiner damit rechnete kam wie aus dem Nichts der -allerdings verdiente- Ausgleich:
Krüger auf Kotuljac, der schickt Meusch und der Toptorjäger hat die Übersicht und sieht Süleyman Keskin, der keine Mühe hat ins leere Tor zu treffen. 2:2 und vielleicht ein kleiner psychologischer Vorteil für die Holsteiner.
Spiel 2
FC Carl Zeiss Jena - VfR Neumünster 1:5 (0:4)
0:1 Sven Meusch (15.)
0:2 Addy-Waku Menga (37.)
0:3 Aleksandar Kotuljac (40.)
0:4 Sven Meusch (43.)
1:4 Niels Oude Kamphuis (54.)
1:5 Sven Meusch (78.)
6:17 Torschüsse
4:14 auf das Tor
2:6 Ecken
35:65 Ballbesitz
In einer weitesgehend einseitigen Partie macht der VfR Neumünster die kleine Sensation perfekt und schafft den Aufstieg in die dritte Liga.
Nach zehn Minuten des Abtastens übernehmen die Veilchen das Kommando und machen schon mit dem ersten Schuss das 1:0. Eine Riesenlücke in der Innenverteidigung von Jena und Lars Krüger erkennt dies und spielt den 30m vor dem Tor völlig freistehenden Sven Meusch an...dieser zeigt im 1gegen1 gegen Keeper Jensen keine Nerven und vollendet zum 1:0.
Jena schien scheinbar unter Schock, denn nach vorne brachte das Team in der Folge nichts zu stande und defensive traten riesige Löcher zu Tage, doch Sven Meusch, Aleksandar Kotuljac und Addy-Waku Menga konnten mehrere Riesenchancen nicht nutzen, so dass man nach 35 Minuten erstmals in Gefahr geriet. Doch auch die Jenaer Stürmer machten es in Person von Kahe nicht besser, der gleich zweimal frei vor dem Tor die Nerven verliert und den Ball daneben schießt.
Doch dann begannen die verrückten sechs Minuten von Jena:
nach 37 Minuten Eckball von Keskin, Jena bekommt den Ball nicht weg und Addy-Waku Menga macht sein zweites Tor in der Relegation: aus dem Getümmel hinein ins Glück. 0:2!!
Und weiter geht der lilaweiße Express: Meusch auf Menga, der setzt sich auf dem rechten Flügel durch passt in die Mitte und Aleksandar Kotuljac mit dem 3:0 in der 40. Minute.
Wer dachte, das war es für die ersten 45 Minuten hatte sich getäuscht: wieder ein schöne Ballstaffette im Mittelfeld und wieder wird Sven Meusch freigespielt....kurzer Blick...4:0 für Neumünster!!
Damit ging es dann auch in die Halbzeit und die ersten der gut 10000 Zuschauer verließen das Ernst Abbe Sportfeld.
Jena kam dann gut aus der Kabine und erspielte sich zwei, drei gute Chancen. Eine konnte Niels Oude Kamphuis nutzen, der nach einem kapitalen Bock von Zdrilic und einem schönen Pass von Diabang frei vor Meyer steht: nur noch 1:4.
Doch dann fängt sich Neumünster wieder und seinerseits ein paar gute Chancen, doch auch hier wird nur eine genutzt: Sven Meusch aus 7m in den Winkel zum 5:1. Den Rest der zweiten Halbzeit kann man sich sparen, denn dort passierte nichts mehr.
Trainerstimmen
Thomas W. (Jena): "Glückwunsch an Neumünster, die im zweiten Spiel klar besser waren. Mein Team zu aufgeregt und völlig von der Rolle. Wir haben eine tolle Saison gespielt und greifen mit voller Kraft nächste Saison an. Neumünster viel Erfolg in der 3. Profiliga."
Christian Schülling (Neumünster):" Wir habens geschafft! Wir habens geschafft! Es war eine tolle Atmosphäre in beiden Spielen und obwohl ich eigentlich nach Spiel eins gedacht habe, dass uns die beiden Auswärtstore da Genick brechen würden, hat meine Mannschaft eine tolle Leistung abgeliefert und ich denke,verdient den Aufstieg perfekt gemacht. Der Schlüssel war mit SIcherheit das 2:2 im Hinspiel.
Aber auch der Gegner verdient ein Lob, denn Spiel Nummer eins war von beiden Seiten Fussball vom Feinsten. Meinem Trainerkollegen alles Gute beim Unternehmen Wiederaufstieg, denn in der Form des ersten Spiels hat Jena definitiv nichts in Liga vier zu suchen."
Feier und Trauer
Für die Anhänger beider Mannschaften war es eine einzige Gefühlsachterbahn.
Die knapp 1500 mitgereisten Fans aus Jena gefielen als angenehme Gäste, die eine super Stimmung verbreiteten. Sie waren nach dem 2:2 hocherfreut, denn nach den zwei Auswärtstoren waren sie frohen Mutes die dritte Liga zu halten.
Doch auf Grund des Ergebnisses im Rückspiel war die Stimmung natürlich eine ganz Andere: verließen die ersten Zuschauer schon zur Pause das Stadion und der Rest verabschiedete das Team mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.
Nach dem Spiel war es unter den Jena-Fans totenstill, denn so langsam kam die Erkenntnis, dass man noch eine Liga tiefer spielen muss. Trauer und Enttäuschung aller Orten.
Das Gegenteil in Neumünster. Die 7500 Zuschauer in Neumünster applaudierten ihrer Mannschaft und sahen die gute Leistung gegen den starken Drittligisten. Einzig das kleine Fünkchen Hoffnung, dass man ohne Niederlage ausgekommen war, hielt die Herzen der Veilchen-Fans hoch.
Und so reisten 1000 Schlachtenbummler mit nach Thüringen und 25000 Zuschauer beim Public Viewing im VfR-Stadion und in den Holstenhallen verwandelten die Stadt in ein lila-weißes Fahnenmeer. Und sie wurden nicht enttäuscht und nach dem Spiel begann eine rauschende Feier.
Direkt nach Abpfiff feierten die Fans im Stadion mit der Mannschaft und danach ging die Feier bei einer gemeinsamen Zugfahrt nach Neumünster weiter.
Dort überraschten 50000 Fans am folgenden Morgen die Spieler und verstopften dem kurzfristig organisierten Autokorso den Weg. Nach vier Stunden erreichten die Spieler und Verantwortlichen das Rathaus, trugen sich ins goldene Buch der Stadt ein und feierten bis in die späten Abendstunden mit den Fans und der Bevölkerung von Neumünster.
Der Einzige der leider fehlte war Extra Gerrit Gerloff, doch der wird mit einer Extra-Partie noch verabschiedet.
CSchuelling · 05.10.2008 21:07 Uhr
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