Lage der Liga - Endspurt
31.07.2013
Alejandro
Auf- und Abstieg entschieden
Aufstieg Der Pott dominiert die Liga. Das Bochum und Oberhausen aufsteigen werden steht ausser Frage. Nur wer sichert sich die Meisterschaft? Aktuell hat der VfL um Trainer Heineken die besten Karten und angesichts von 4 Punkten Vorsprung und der wesentlich besseren Tordifferenz (+ 1 Spiel weniger) scheint es schwer vorstellbar das sie den Platz an der Sonne noch hergeben. Wäre da nicht noch das direkte Duell mit dem Nachbarn am 28. Spieltag. Vorentscheidung oder Spannung, dieses Spiel wird die letzten Fragen beantworten. So oder so ist es für den Aufsteiger schon jetzt eine hervorragende Saison. Mit überschaubaren Mitteln stellte Trainer Pander eine schlagkräftige Truppe auf, die nun das Tor zu Liga 3 schon weit aufgestoßen hat. Allerdings dürfte es mit diesem Kader und den kaum vorhandenen Geld nächste Saison sehr schwer werden. Best of the Rest Hinter den beiden tummelen sich die Geheimfavoriten. Jena, Leipzig, Wuppertal und Münster hatten sich sicher einen etwas besseren Saisonverlauf vorgestellt. Doch zu unkonstant waren ihren Leistungen so das es nun nur noch um einen versöhnlich Abschluss geht. In Jena ist die Trauer um den Abstieg schnell verflogen und Jena-Fan machte sich daran „seinen“ Verein neu aufzustellen. Und das gelang ihm eindrucksvoll. Viele „Stars“ verließen den Verein nach dem Abstieg und wurden durch hungrige, vor allem aber günstige Spieler ersetzt. Der Lohn wird ein Steigerung der Fanmassen sein. Die Dosen aus Sachsens Landeshauptstadt spielen eine solide Runde. Wie jedes Jahr gelten sie als einer der Aufstiegsaspiranten. Doch so nah wie vor 2 Jahren kamen die dem Ziel nie wieder. Dennoch wird die Basis immer weiter verbessert. Immerhin kann man sich als Nr. 1 in der Stadt Leipzig sehen, schließlich lies man sowohl die Sachsen als auch den VfB hinter sich. Als Absteiger ist man automatisch der Favorit, doch diesen Status konnten die Wuppertaler um Trainer Spreeborusse nicht bestätigen. Die Gründe liegen auf der Hand. Der Trainer ist geplagt vom Heimweh und der ihm verwehrte Wechsel in die Bundeshauptstadt spiegelte sich in den Leistungen seines Vereins wieder. Nach der Saison dürfte er wohl gehen und in Wuppertal muss es einen Neuaufbau geben. In Münster tritt man auf der Stelle. Aktuell belegt man einen soliden 6.Platz.Doch ob das den eigenen Ansprüchen genügt, sei mal dahingestellt. Trainer J03 ist ehrgeizig und sein Ziel ist klar definiert. Doch es wird wieder einmal nicht reichen. Vielleicht sollten die Preußen mal ihre Strategie überdenken. Beim BFC sieht es dagegen anders aus. Nach frustrierenden Jahren in den Niederungen der Regionalliga und den zermürbenden Abstiegskampf, bewegt man sich nun in ruhigem Fahrwasser. Dazu wurde die drohende Insolvenz abgewehrt und nun steuert man in eine bessere Zukunft. Allerdings sollte man dafür auch einen professionell arbeitenden Trainer haben. Trotz seiner guten Leistungen steht Serpico derzeit auf dem Prüfstand. Lüneburg startete mit großen Versprechungen. Der ehemalige Erstligatrainer Anoibis kam und mit ihm vollmundige Aussagen. Doch diese verpufften ziemlich schnell, wie so oft in der Vergangenheit. Nun will man die Saison irgendwie noch zu Ende bekommen und sich dann zusammensetzten um die Zukunft zu besprechen. Die Fans des SVB müssen sich wie auf einer Achterbahn gefühlt haben. Der Saisonstart ging komplett in die Hose und Wunsch-Trainer Haary spielte mit Rücktrittsgedanken. Doch der Verein bekam die Kurve, startete eine Serie und befindet sich nun im gesicherten Mittelfeld. Auch in Bergedorf ist man mit Trainer Scorax unzufrieden. Der Grund sind nicht die Ergebnisse sondern die Zuverlässigkeit des Übungsleiters. Es fallen öfters mal Trainings aus und auch Spiele mussten schon verlegt werden. Die ist vor allem dem Vorstand ein Dorn im Auge. Was das sportliche angeht so bewegt sich der Nordclub jenseits von Gut und Böse. In Berlin bei Tennis Borussia ist es dagegen ruhig. Auch wenn man in der sportlichen Hierachie der Stadt auf Rang 4 abgerutscht ist, sitzt Trainer Sirko fest im Sattel. Doch der hat ist in Gedanken schon wieder in seiner Heimat. Die Gerüchteküche brodelt und die Lila-Weissen werden einmal mehr nur die Durchgangsstation sein. Für die Leutzscher war es eine ungewohnt unruhige Saison. Erst wechselte der langjährige Erfolscoach Elli nach Düsseldorf, dann wurde der Topstar Szabics nach Cottbus verkauft und zu allem Überfluss musste der neue Trainer nach nicht mal einem halben Jahr gehen. Nun sitzt Napance am Steuer. Viel erreichen konnte er bisher nicht. Die Klasse wird wahrscheinlich gehalten, aber dieses Jahr hat den Verein viel gekostet so das in der neuen Saison viel finanzielles Geschick gefragt ist. Nach 2 guten Jahren in der Liga, gab es dieses Jahr die Ernüchterung für Wiedenbrück. Der Abstieg dürfte kein Thema sein und auch die Finanzen sind ok. Dennoch dürfte sich Trainer Jens einen anderen Saisonverlauf vorgestellt haben. Mit Sparta verbindet man Kampf, aber was Göttingen diese Saison abliefert ist eher Krampf. Das sie wohl dennoch die Klasse halten, liegt eher daran das es noch 4 schlechtere Teams gibt. Das war sicherlich nicht so gedacht. Da muss im Sommer was passieren. Absteiger Eigentlich war man in Zwickau erfreut darüber, das man einen Sohn der Stadt als neuen Coach verpflichten konnte. Doch dieser fiel nur durch Worte als durch Taten auf, so das es nur ein kurzes Intermezzo wurde. Der Neue wurde schnell gefunden. Mit Jabba-Ranks holte man sich einen VDFB-Erfahrenen Coach nach Westsachsen. Doch auch er konnte den direkten Abstieg nicht verhindern. Mit dem VfB Leipzig verliert der VDFB ein Urgestein. Obwohl Trainer Faxe alles Mögliche unternahm scheiterte sein Vorhaben den Verein in der Liga zu halten. Er konnte zwar immer mal wieder Ausrufezeichen setzten, doch es reichte einfach nicht. Nun gehen die Sachsen auf Abschiedstour, um dann in den Archiven des VDFB zu verschwinden. Was soll man nur zu Osnabrück sagen. Viele Experten sind der Meinung das dieser Verein weit unter seinen Möglichkeiten spielt. Der Trainer ist/war sehr mit sich selbst beschäftigt, so das der Verein in den Abstiegsstrudel hineingeraten ist und dort wahrscheinlich auch nicht mehr rauskommen wird. Zu guter Letzt: Rot-Weiss Essen. Vor einen knappen Jahr war der Jubel riesengroß, als die Essener mit Trainer Fighter den Klassenerhalt packten. Keiner rechnete damit, umso größer war die Überraschung. Doch dieses Jahr landete der Verein hart auf den Boden der Realität. Mickrige 4!! Punkte nach 24 Spielen haben die Rot-Weissen auf dem Konto. Eine katastrophale Bilanz, die den Abstieg zur Folge haben wird.
Aufstieg Der Pott dominiert die Liga. Das Bochum und Oberhausen aufsteigen werden steht ausser Frage. Nur wer sichert sich die Meisterschaft? Aktuell hat der VfL um Trainer Heineken die besten Karten und angesichts von 4 Punkten Vorsprung und der wesentlich besseren Tordifferenz (+ 1 Spiel weniger) scheint es schwer vorstellbar das sie den Platz an der Sonne noch hergeben. Wäre da nicht noch das direkte Duell mit dem Nachbarn am 28. Spieltag. Vorentscheidung oder Spannung, dieses Spiel wird die letzten Fragen beantworten. So oder so ist es für den Aufsteiger schon jetzt eine hervorragende Saison. Mit überschaubaren Mitteln stellte Trainer Pander eine schlagkräftige Truppe auf, die nun das Tor zu Liga 3 schon weit aufgestoßen hat. Allerdings dürfte es mit diesem Kader und den kaum vorhandenen Geld nächste Saison sehr schwer werden. Best of the Rest Hinter den beiden tummelen sich die Geheimfavoriten. Jena, Leipzig, Wuppertal und Münster hatten sich sicher einen etwas besseren Saisonverlauf vorgestellt. Doch zu unkonstant waren ihren Leistungen so das es nun nur noch um einen versöhnlich Abschluss geht. In Jena ist die Trauer um den Abstieg schnell verflogen und Jena-Fan machte sich daran „seinen“ Verein neu aufzustellen. Und das gelang ihm eindrucksvoll. Viele „Stars“ verließen den Verein nach dem Abstieg und wurden durch hungrige, vor allem aber günstige Spieler ersetzt. Der Lohn wird ein Steigerung der Fanmassen sein. Die Dosen aus Sachsens Landeshauptstadt spielen eine solide Runde. Wie jedes Jahr gelten sie als einer der Aufstiegsaspiranten. Doch so nah wie vor 2 Jahren kamen die dem Ziel nie wieder. Dennoch wird die Basis immer weiter verbessert. Immerhin kann man sich als Nr. 1 in der Stadt Leipzig sehen, schließlich lies man sowohl die Sachsen als auch den VfB hinter sich. Als Absteiger ist man automatisch der Favorit, doch diesen Status konnten die Wuppertaler um Trainer Spreeborusse nicht bestätigen. Die Gründe liegen auf der Hand. Der Trainer ist geplagt vom Heimweh und der ihm verwehrte Wechsel in die Bundeshauptstadt spiegelte sich in den Leistungen seines Vereins wieder. Nach der Saison dürfte er wohl gehen und in Wuppertal muss es einen Neuaufbau geben. In Münster tritt man auf der Stelle. Aktuell belegt man einen soliden 6.Platz.Doch ob das den eigenen Ansprüchen genügt, sei mal dahingestellt. Trainer J03 ist ehrgeizig und sein Ziel ist klar definiert. Doch es wird wieder einmal nicht reichen. Vielleicht sollten die Preußen mal ihre Strategie überdenken. Beim BFC sieht es dagegen anders aus. Nach frustrierenden Jahren in den Niederungen der Regionalliga und den zermürbenden Abstiegskampf, bewegt man sich nun in ruhigem Fahrwasser. Dazu wurde die drohende Insolvenz abgewehrt und nun steuert man in eine bessere Zukunft. Allerdings sollte man dafür auch einen professionell arbeitenden Trainer haben. Trotz seiner guten Leistungen steht Serpico derzeit auf dem Prüfstand. Lüneburg startete mit großen Versprechungen. Der ehemalige Erstligatrainer Anoibis kam und mit ihm vollmundige Aussagen. Doch diese verpufften ziemlich schnell, wie so oft in der Vergangenheit. Nun will man die Saison irgendwie noch zu Ende bekommen und sich dann zusammensetzten um die Zukunft zu besprechen. Die Fans des SVB müssen sich wie auf einer Achterbahn gefühlt haben. Der Saisonstart ging komplett in die Hose und Wunsch-Trainer Haary spielte mit Rücktrittsgedanken. Doch der Verein bekam die Kurve, startete eine Serie und befindet sich nun im gesicherten Mittelfeld. Auch in Bergedorf ist man mit Trainer Scorax unzufrieden. Der Grund sind nicht die Ergebnisse sondern die Zuverlässigkeit des Übungsleiters. Es fallen öfters mal Trainings aus und auch Spiele mussten schon verlegt werden. Die ist vor allem dem Vorstand ein Dorn im Auge. Was das sportliche angeht so bewegt sich der Nordclub jenseits von Gut und Böse. In Berlin bei Tennis Borussia ist es dagegen ruhig. Auch wenn man in der sportlichen Hierachie der Stadt auf Rang 4 abgerutscht ist, sitzt Trainer Sirko fest im Sattel. Doch der hat ist in Gedanken schon wieder in seiner Heimat. Die Gerüchteküche brodelt und die Lila-Weissen werden einmal mehr nur die Durchgangsstation sein. Für die Leutzscher war es eine ungewohnt unruhige Saison. Erst wechselte der langjährige Erfolscoach Elli nach Düsseldorf, dann wurde der Topstar Szabics nach Cottbus verkauft und zu allem Überfluss musste der neue Trainer nach nicht mal einem halben Jahr gehen. Nun sitzt Napance am Steuer. Viel erreichen konnte er bisher nicht. Die Klasse wird wahrscheinlich gehalten, aber dieses Jahr hat den Verein viel gekostet so das in der neuen Saison viel finanzielles Geschick gefragt ist. Nach 2 guten Jahren in der Liga, gab es dieses Jahr die Ernüchterung für Wiedenbrück. Der Abstieg dürfte kein Thema sein und auch die Finanzen sind ok. Dennoch dürfte sich Trainer Jens einen anderen Saisonverlauf vorgestellt haben. Mit Sparta verbindet man Kampf, aber was Göttingen diese Saison abliefert ist eher Krampf. Das sie wohl dennoch die Klasse halten, liegt eher daran das es noch 4 schlechtere Teams gibt. Das war sicherlich nicht so gedacht. Da muss im Sommer was passieren. Absteiger Eigentlich war man in Zwickau erfreut darüber, das man einen Sohn der Stadt als neuen Coach verpflichten konnte. Doch dieser fiel nur durch Worte als durch Taten auf, so das es nur ein kurzes Intermezzo wurde. Der Neue wurde schnell gefunden. Mit Jabba-Ranks holte man sich einen VDFB-Erfahrenen Coach nach Westsachsen. Doch auch er konnte den direkten Abstieg nicht verhindern. Mit dem VfB Leipzig verliert der VDFB ein Urgestein. Obwohl Trainer Faxe alles Mögliche unternahm scheiterte sein Vorhaben den Verein in der Liga zu halten. Er konnte zwar immer mal wieder Ausrufezeichen setzten, doch es reichte einfach nicht. Nun gehen die Sachsen auf Abschiedstour, um dann in den Archiven des VDFB zu verschwinden. Was soll man nur zu Osnabrück sagen. Viele Experten sind der Meinung das dieser Verein weit unter seinen Möglichkeiten spielt. Der Trainer ist/war sehr mit sich selbst beschäftigt, so das der Verein in den Abstiegsstrudel hineingeraten ist und dort wahrscheinlich auch nicht mehr rauskommen wird. Zu guter Letzt: Rot-Weiss Essen. Vor einen knappen Jahr war der Jubel riesengroß, als die Essener mit Trainer Fighter den Klassenerhalt packten. Keiner rechnete damit, umso größer war die Überraschung. Doch dieses Jahr landete der Verein hart auf den Boden der Realität. Mickrige 4!! Punkte nach 24 Spielen haben die Rot-Weissen auf dem Konto. Eine katastrophale Bilanz, die den Abstieg zur Folge haben wird.
Kommentare (7)
Sehr schön. Hab ich gern gelesen.
heineken · 31.07.2013 11:37 Uhr
Sehr schöner Überblick der Lage in der Liga.

Aber:
Alejandro schrieb:
Die Dosen aus Sachsens Landeshauptstadt
RB Dresden? 

deCoo · 31.07.2013 11:42 Uhr

Geographie - 6 !!
Alejandro · 31.07.2013 11:53 Uhr
xD
Maginho · 31.07.2013 12:03 Uhr
schön geschrieben....
" Der Abschied vom WSV fällt mir nicht so leicht. Aber ich möchte die Chance nutzen und in meiner Heimatstadt den besten Verein Berlins trainieren."
" Der Abschied vom WSV fällt mir nicht so leicht. Aber ich möchte die Chance nutzen und in meiner Heimatstadt den besten Verein Berlins trainieren."
Spreeborusse · 31.07.2013 12:16 Uhr
FAXE komm wir beide gründen eine Altherren Oberliga.
cpet · 31.07.2013 16:09 Uhr
cpet schrieb:FAXE komm wir beide gründen eine Altherren Oberliga.
Jo dann ohne Absteiger.
faxe964 · 04.08.2013 17:46 Uhr
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