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Spieler der Hinrunde

Spieler der Hinrunde

23.05.2011 Maginho
Eine neue Rubrik: Die Trainer der Regio-Süd haben ihren jeweils besten Spieler der Hinrunde nominiert und die Winterpause wird dazu genutzt, sie euch vorzustellen!

Heute die ersten 2 Spieler, die stammen aus Darmstadt und aus Aalen!

Das ist Simon Cziommer, Mittelfeldregisseur beim SV Darmstadt seit Mai 2010, 30 Jahre alt.
Sein Trainer Ralf Allgöwer hat seine Nominierung wie folgt begründet: "Cziommer bekam im Schnitt die besten Noten (war auch schon in der Elf des Spieltags dabei).
Er ist ein wichtiger Mann im Mittelfeld, der immer wieder den genialen Pass in den Strafraum des Gegners spielt und schon so manche Torvorlage hingezaubert hat."

Tatsächlich zeichnet sich Cziommer vor allem durch seine starken Passfähigkeiten aus. Er gilt aber auch als sehr intelligenter Spieler, der (wie sein Coach schon angemerkt hat)
die Schnittstelle in der Abwehr finden kann. Die für einen Regisseur notwendige Beweglichkeit und Ausdauer kann Cziommer ebenfalls vorweisen.
Immerhin konnte er auch bereits zweimal selbst ein Tor erzielen (in der Liga gegen Aschaffenburg und im Pokal gegen Cottbus). Ansosnten fällt er aber eher als Torvorbereiter auf.

Seine VDFB-Karriere begann im Frühljahr 2003 beim FC Schalke 04, wo er auch 3 Jahre lang zu einigen Einsätzen kam. 2006 äußerte Cziommer aber den Wunsch nach einem Stammplatz,
sodass ihm die Freigabe erteilt wurde und er zum Oberliga-Klub SC Idar-Oberstein (heute 3. Liga) wechseln konnte. Dort entwickelte er sich unter Trainer Oliver Brosen zum Star,
sein Spiel des Lebens erlebte er im Heimspiel gegen Regensburg im Februar 2008 . Doch im Jahr 2009 zerstritten sich Trainer und Spieler und man einigte sich darauf, Cziommer auf den
Transfermarkt zu stellen, wo sich Bayer 04 Leverkusen dafür entschied, Cziommer in den Profikader aufzunehmen. Im Rahmen des Skandals um 41 Spieler im Profikader wurde Cziommers
Vertrag aufgelöst und er war vertraglos. So erbarmte sich eben der SV Darmstadt seiner und Cziommer zahlt diese Geste mit konstant guten Leistungen zurück. Eine verdiente Nominierung!

Dass der Aalener Trainer Andre Steinhoff gerade den Spieler nominiert, der ihm genau 50% seiner erzielten Tore geschossen hat, war wenig verwunderlich.
Dass es sich bei diesem Spieler um Martin Guzik (33 Jahre) handelt, ist auch kein Wunder; Guzik wurde doch gerade erst Torschützenkönig im vergangenen Jahr mit 48 Treffern.
Sein Trainer erklärte die Nominierung so: "Guzik ist es, weil er einfach schnell, passsicher und immer hochmotiviert ist und er auch schon letzte Saison der beste Torjäger der Liga war."

Die Markenzeichen des 1,72m kleinen Mittelfeldmanns sind seine Schnelligkeit und sein sicherer Abschluss. Ansonsten ist er ein echter Allrounder,
abgesehen von seiner schwachen Kopfballtechnik und körperlichen Stärke ist er in allen Belangen zweitligatauglich. 99 Pflichtspieltore hat er in seiner Karriere geschossen,
die "goldene 100" will er unbedingt schon am 18. Spieltag gegen den VfR Mannheim erreichen. Bemerkenswert: 70 seiner 99 Tore erzielte er in diesem und letztem Jahr.

Die Karriere des Tschechen Martin Guzik begann bereits 2000 bei der TSV Alemannia Aachen, er ist also ein Spieler der ersten Stunde im VDFB.
Er wusste schon früh seine Fans zu entzücken (20 Tore beim TSV), wie beispielsweise beim 5:3-Auswärtserfolg über den Club aus Nürnberg aus dem Jahr 2002,
der allerdings einer seiner letzten Siege im Dress der Alemannia war. Im selben Jahr ging es dann nach Paderborn, wo er sich prompt für den Rausschmiss "bedankte". 
Doch unter Trainer Bromund konnte sich der Tscheche nicht lange durchsetzen, musste 2004 schon wieder den Verein verlassen und wechselte zum VfR, dem er bis heute
die Treue hält. Wie schon angemerkt: 70 seiner 77 Tore beim VfR erzielte der 33-Jährige seit 2010. Der eigentliche Vater des Durchbruchs Guziks ist also Florian Janezic,
ehemaliger Trainer beim VfR. Er entschied sich, Guzik vom Mittelfeldspieler zum Stürmer umzuschulen und das hat sich ausgezahlt! Guzik wird das sicher zu schätzen wissen.

Danke fürs Lesen, bitte kommentieren und morgen gehts dann weiter mit den Spielern der Hinrunde aus Koblenz und Freiburg! :-)
Kommentare (18)
so ein VDFB-Tier^^  Respekt
Blacksoccer · 23.05.2011 19:33 Uhr
Nürnberg (Osiris) - Aachen (honcho) 3:5... Und Nürnbergs Trainer verordnet sich danach einen Monat Teeentzug. Das waren noch Zeiten ;-)
Someg · 23.05.2011 19:44 Uhr
 Das ist Lee Dong-Gook, südkoreanischer Stürmerstar, 29 Jahre alt.
Dieser Mann stürmt seit Januar 2011 für die TuS aus Koblenz und verzückt deren Trainer Messer allwöchentlich:
"Unser wichtigster Mann war der Neuzugang Lee. Er hat in dieser Hinrunde wichtige Tore geschossen, die zumeist spielentscheiden wurden.
Mit seinem Torriecher und seinem Können hat er uns sehr geholfen. Wir verdanken größtenteils ihm den jetzigen Tabellenplatz."

Lee ist ein sehr vielseitiger Stürmer; das macht ihn so gefährlich. Er ist schnell, hat eine starke Technik.
Flanken und angeschnittene Schüsse sind sein großes Plus - darum hätte er vor allem als Außenstürmer getaugt -
zumal er nicht gerade die beste Schusstechnik von Welt besitzt. Aber Messer sah das anders und Lee dankt es mit bisher 29 Treffern.

Schon seit 2001 macht Lee im VDFB auf sich aufmerksam, begann seine Karriere in Duisburg. Er erzielte 114 Treffer im legendären Sturmduo mit Milovanovic.
Allerdings war es dann 2005 vorbei mit der Herrlichkeit beim MSV - im Mai wechselte er zur Hertha nach Berlin. Immerhin: in der 4. Saison wurde Lee VDFB-Meister.
Doch unter Trainer Thomas Pinke blühte Lee auf, wurde der absolute Leistungsträger. In der ewigen Torschützenliste der Hertha ist Lee weiterhin auf Platz 1.
Das spricht für sich. 2010 wechselte er dann zum FC Ingolstadt, wurde dort aber nicht wirklich glücklich. Er erzielte zwar sechs Treffer,
lag allerdings ständig im Clinch mit Trainer Hartl. So kam es, dass Lee seit Januar 2011 für die TuS Koblenz auf Torejagd geht. Und das ziemlich erfolgreich.

 Kennt ihr diesen Mann noch? Willy Sagnol ist sein Name und seit Januar 2011 ist er hauptverantwortlich für die beste Defensive der Liga. 33 Jahre alt.
Der Franzose wurde von seinem Trainer Grahl deswegen nominiert: "Der Abwehrchef, der dafür sorgt, dass die Abwehr steht und wir bisher die wenigsten
Gegentore bekommen haben."

Sagnol ist ein Verteidiger der alten Schule und bringt alles, aber wirklich alles mit, was einen guten Abwehrchef auszeichnet: Schnelligkeit,
Spielintelligenz, Kopfballstärke, Kraft, Zweikampfstärke und den nötigen Willen. Im Prinzip der perfekte Spieler und sicherlich einer der besten der
Regionalliga Süd. Immerhin hat es der Abwehrchef zusätzlich auf 2 Treffer im VDFB geschafft.

Schon in der VDFB-Frühphase war Willy Sagnol ein Leistungsträger bei den Bayern, spielte dort mehr als 7 Jahre fast ohne Unterbrechung in der Stammelf.
Mit zunehmendem Alter wurde er jedoch von Demichelis und Lucio verdrängt und suchte eine neue Herausforderung. Das Jahr 2009 wird Sagnol ohnehin
nicht gerne in Erinnerung bleiben: Erst bei den Bayern abgeschoben, dann in Aachen nach 2 Monaten weiterverkauft und auch der Käufer St. Pauli
hatte nach 2 Monaten mit Waldhof Mannheim einen neuen Abnehmer für den alternden Star. Hier wurde er akzeptiert und reifte zu einer festen Größe.
Auch der jetzige FSV-Trainer Maginho hatte seine Erfahrung mit Sagnol gemacht und befand ihn für gut, nicht zuletzt aufgrund seines schönen Kopfball-
Tores im Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Im Zuge des Trainerwechsels und einer geplanten Verjüngung des Kaders unter dem neuen Trainer
Weggen musste Sagnol 2011 wieder gehen und ist jetzt Leistungsträger beim SC Freiburg.

Danke fürs Lesen, bitte kommentieren und morgen gehts dann weiter mit den Spielern der Hinrunde aus Ulm und Großaspach!
Maginho · 24.05.2011 23:18 Uhr
"Mann der Hinrunde beim SSV Ulm ist Mathias Wittek. Mit seinen 21 Jahren ist er schon eine Führungsperson für die Defensive und somit auch dafür verantwortlich,
dass der SSV Ulm die viertwenigsten Gegentore in der Liga hat hinnehmen müssen. Er ist zweifellos der Rückhalt für das Team und auf seiner Position konkurrenzlos,
darum genießt er in so jungem Alter das vollste Vertrauen von Trainer Bär."

So beschreibt sein Coach den jungen Mann - tatsächlich darf Wittek zu einem der besten Vertragsamateure der Regio Süd gezählt werden.
Er ist groß, schnell, zweikampfstark und vor allen Dingen kopfballstark. Flanken sind im Spiel gegen Ulm fast sinnlos in Anbetracht dieser Kopfballtechnik.
Diese Saison wartet Mathias Wittek noch auf Treffer, aber die Rückrunde kommt ja noch.

So jung, dass zu seiner Geschichte nicht ganz so viel zu erzählen ist. Am 24. Februar 2010 wechselte der als "Verteidigender Lulatsch" vom Transfermarktleiter
angepriesene für fast 600.000 Euro nach Ulm und spielte sich sofort in die Stammelf. 3 Tore konnte Wittek in der vergangenen Saison beisteuern,
einen davon im Spiel gegen Unterhaching . Er führte - ihr dürft raten (richtig!) - zum 1:1-Unentschieden!
Wittek hat seine Zukunft erst noch vor sich. Wie lange sie in Ulm dauert, ist unklar, aber sein Trainer wird jede Minute mit ihm als Abwehrchef genießen.

Christoph Teinert ist 30 Jahre alt und als Stürmer (trotzdem?) nicht aus der Startelf der SG Sonnenhof Großaspach wegzudenken.
Trainer Lange begründet seine Nominierung so: "Er ist der beste Spieler im Kader und bester Torjäger seitdem er hier ist."
Das ist zwar nicht mehr ganz aktuell, da Hilbert in deutlich kürzerer Zeit öfter traf, jedoch ist Teinert ein Führungsspieler im unerfahrenen Kader des Aufsteigers von 2010.

Teinert wird nachgesagt, viel zu kosten und wenig zu leisten (darum auch die vielen Vereinswechsel in seiner Karriere, s. u.), jedoch scheint das die Großaspacher
Führungsriege anders zu sehen. Er weist gute Kopfball- und Schusswerte auf und kann mit einem sicheren Abschluss aufwarten. Zudem ist er für seine 30 Jahre noch
relativ fit. Jedoch ist er für das, was er an Gehalt kostet, etwas schwach in Technik und Schnelligkeit. Trotzdem ist Teinert der stärkste Spieler bei der SG SG.

Seit 2003 kickt Teinert im VDFB und erlebte in dieser Zeit sechs Vereinswechsel am eigenen Leib. In seiner Zeit im Hoffenheimer Trikot (mit denen er in den VDFB aufstieg) konnte er nicht die Leistung bringen,
die er von sich selbst erwartet und die von ihm erwartet wurde (nur 2 Tore). Das lag größtenteils daran, dass Dominic Hasenöhrl am laufenden Band "Liebeserklärungen" für den damals
23-Jährigen verfasste und einen Wechsel aus Hoffenheim nach Mainz mit aller Macht durchsetzen wollte (zwischenzeitlich war er sogar bereit, 2 Millionen Ablöse zu zahlen).
Im April 2004 bekam er ihn dann auch für 200.000, Teinert wurde zum Stammspieler bei einem Erstligaklub. Und zum Goalgetter: 25 Treffer in anderthalb Jahren sprechen für sich!
Von Mainz gings dann 2006 nach Mannheim zum SV Waldhof. Dort wurden allerdings weder Spieler noch Vorstand mit der Situation glücklich und im selben Jahr noch wurde der Vertrag aufgelöst.
Dem kurzen Intermezzo folgten 3einhalb Jahre VDFB-Abstinenz, ehe er dann 2010 nach Saarbrücken wechselte, absolvierte dort genau 0 Spiele, denn nur eine Woche später wurde er für 120.000 EUR
Ablöse MEHR an Preußen Münster verkauft. Ein Skandal? Man weiß es nicht. Jedenfalls lief es dann bei den Münsteranern besser - 17 Tore in der abgelaufenen Saison.
Im Januar 2011 gings dann also nach Großaspach und nun versucht Teinert seinen Mitspielern was von seiner langen VDFB-Erfahrung mitzugeben. Eine verdiente Nominierung!

Morgen gehts dann weiter mit den Spielern der Hinrunde aus Fürth und Aschaffenburg!
Maginho · 25.05.2011 17:35 Uhr
Kannst du das Datum der News ändern? Da würde sie immer wieder nach oben gestellt und die Leute würden auch merken, wenn sich hier was ändert.

Ich freue mich schon auf die unteren Teams :-)
DiStefano8472 · 26.05.2011 14:05 Uhr
Das ändert sich doch bei jedem Post*?*
Someg · 26.05.2011 14:18 Uhr
jo ich sehe immer sofort wenn hier was neues kommt, klasse arbeit übrigens maginho=)
Tobbsson · 26.05.2011 14:38 Uhr
 "Bei der SpVgg Greuther Fürth war der wichtigste Spieler Clint Mathis. Der Kapitän, Ecken- und Freistoßschütze überzeugte stets
mit Lauffreude, Torgefährlichkeit und Einsatz. Besonders Chris Iwelumo kann sich bei ihm bedanken, denn Mathis legte oft
selbstlos quer." Darum hat Trainer Heinrich den 34-Jährigen Amerikaner zu seinem Spieler der Hinrunde nominiert.

Clint Mathis war mit großem Abstand der beste Spieler im Kader der Fürther und einer der besten in der Regionalliga Süd;
Er besitzt eine unvergleichliche Schusstechnik, ist schnell, intelligent und willenstark. 13 Tore und unzählige Torvorlagen
kamen allein in dieser Hinrunde zustande. Er wird Fürth fehlen - im Zuge des finanziellen Dilemmas musste sein Vertrag
vorzeitig aufgelöst werden. Karriereende.

Und dabei war Clint Mathis eine der prägenden Figuren im VDFB. Von 2004 bis 2009 spielte der Linksfüßer durchgehend in der
Startelf des Erstligisten und Erstplatzierten der ewigen Tabelle, der SG Dynamo Dresden. Er war maßgeblich beteiligt an zwei
Vizemeisterschaften mit den Dresdnern und feierte in der 7. Saison den VDFB-Pokalsieg. Mit 140 Toren belegt der Angreifer
Platz 4 in der ewigen Torschützenliste der Dresdner. Durch die Verpflichtungen von Markus Rosenberg und Sören Larsen flog
Mathis allerdings aus der Stammelf und wechselte 2009 nach Baunatal. Glücklich wurde er dort allerdings nicht: Gerade mal 2
Tore sorgten dafür, dass er an Greuther Fürth abgegeben wurde. Dort feierte er im selben Jahr sein Comeback und wurde in der Regionalliga Süd Aufsteiger und Torschützen-
König mit 48 Treffern! 2010 stieg er direkt wieder aus der 3. Liga ab, schoss allerdings immerhin 11 Tore. Mit 72 Treffern führt er die ewige Torschützenliste in Fürth an.

Eine großartige Karriere, die hier zu Ende gegangen ist. Eine absolut verdiente Nominierung!

 

 Man sieht ihm den Malteser doch schon so ein bisschen im Gesicht an: Michael Mifsud (29)  hatte in der bisherigen Saison noch nicht so viel zu
lachen wie er es gewohnt ist. Doch trotzdem nominierte ihn sein Trainer Engel zum Spieler der Hinrunde: "Er ist so etwas wie die Lebens-
versicherung, ein Star im Team der Viktoria. Klein, schnell, quirlig - und absolut torsicher. Er hat den Riecher für ein Tor."

Tatsächlich treffen die Attribute alle auf Michael Mifsud zu. Schnelligkeit, Schusskraft und ein starke Nerven vor dem Tor sind zu seinem
Markenzeichen geworden. Jedoch fragt sich, was seine Kopfballstärke von 80 bringt bei 1 Meter und 64 Zentimetern? Da ist ja selbst
Danny Merl größer. Außerdem fällt seine schwache Technik auf. Für 14 Tore in der Hinrunde hat es aber gereicht!

Als Jugendspieler stieg Mifsud 2003 in den Profikader des 1. FC Kaiserslautern auf. Jedoch kam der Malteser in 4 Jahren nie über die Rolle
des Ersatzspielers hinaus, wurde von den Lauterer Trainern immer als zu klein empfunden. So ging es dann im April 2007 nach Aschaffenburg, wo
sich alles ändern sollte. Mifsud stieg zum Star auf, war mit großem Abstand der beste Spieler im Kader und ist hauptverantwortlich dafür, dass die
Viktoria seit seiner Vertragsunterschrift 4 mal denkbar knapp dem Abstieg aus dem VDFB entkommen konnte. Auch diese Saison wird es wieder auf seine
Extraklasse ankommen. Nicht umsonst ist er mit 90 Toren Führender der ewigen Torschützenliste und war an allen Punktgewinnen der Viktoria in dieser Hinrunde
durch Tore direkt beteiligt. Wenn die Viktoria auch dieses Jahr die Sensation packen sollte und wieder einmal im VDFB bleibt, dann geht ein Bärenanteil des Erfolgs
an ihn. Michael Mifsud - eine verdiente Nominierung!

 

Morgen gehts dann weiter mit den Spielern der Hinrunde aus Burghausen und Hoffenheim!
Maginho · 26.05.2011 15:42 Uhr
Burghausen hat einen Spieler der Hinrunde?!? Sorry Stefan ;-)

EDIT: Martin, wenn du zu den Spielern noch das Vereinswappen setztest, würde man auf einen Blick Spieler und Verein zuordnen können :-)
Someg · 26.05.2011 15:43 Uhr
Gustav Policella, Flügelstürmer, 35 Jahre alt. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. Trainer Reinhold zu seiner Nominierung:
"Ich habe bereits beim Wuppertaler SV mit ihm zusammengearbeitet und auch bei meinem Amtsantritt in Burghausen auf seine
Erfahrung gebaut. Dank seiner Schnelligkeit und Flexibilität hat er schon im Sturm gespielt, als rechter Verteidiger ausgeholfen
und soll jetzt im rechten Mittelfeld Druck machen. In der Liga gelangen ihm schon 3 Tore, dazu kam das goldene Tor im Pokal
gegen Kaiserslautern. Schade, dass er seine Karriere am Ende der Saison beenden wird."

Auch am bisher einzigen Ligaerfolg über Aschaffenburg hat der 1,91m-Mann durch seinen 2:2-Ausgleich eine direkte Beteiligung.
Seine Stärken sind im Rest des Kaders schwer zu finden; Schnelligkeit, Fitness, Motivation - alles im Alter von 35 Jahren! - und
durch seine Erfahrung ist er auch in Puncto Spielintelligenz der mit Abstand stärkste in seinem Team.

Die Karriere des Deutsch-Italieners beginnt 2001 beim FSV Mainz 05, der Stürmer ist Stammspieler, erzielte allerdings kein Tor.
Mitte 2002 ging es folgerichtig weg vom FSV zum MSV Duisburg. Auch hier schenkte man ihm viel Vertrauen, jedoch konnte er es
mit nur 2 Toren nicht zurückzahlen. Nach nur einem Jahr der nächste Wechsel - Arminia Bielefeld hieß nun der Brötchengeber.
Aber - ihr werdet es schon vermutet haben - auch hier kein Erfolg. Keine Tore, somit der nächste Wechsel 2004 in die Lausitz.
Dort lief es auch nicht besser, Nennenswerteres als die Teilnahme am skandalösen 27:0 im Pokal über Mainz gibt es über das zweijährige Intermezzo nicht
(1 Tor). 2006 öffnete sich für den Wandervogel das Kapitel Wuppertaler SV und hier konnte er in 3 Jahren immerhin 13 Treffer erzielen. Zum Ausklang seiner
Karriere gings dann 2009 noch einmal ins beschauliche Oberbayern zu den Burghausenern. Seither konnte er 14 Tore schießen - ob noch einige in der letzten
Rückrunde seiner Karriere hinzukommen? Es bleibt zu hoffen. Trotz seiner vielen Karriererückschläge eine verdiente Nominierung!



Eren Sen ist 26 Jahre alt und stürmt für die TSG Hoffenheim. Sein Trainer Karoglu äußert sich zu seiner Nominierung so:
"Der Neuzugang Eren Sen aus Chemnitz ist der beste Mann aus Hoffenheim. Die ersten Spiele waren nicht so stark, aber
die letzten Wochen war er der entscheidende Mann auf dem Feld und machte die entscheidenden Tore."

Was zeichnet den Deutsch-Türken aus? Zunächst einmal hohe Ablösesummen, die er für seine Klubs einspielen konnte (im
Schnitt rund 850.000 EUR pro Wechsel), aber das hat natürlich Gründe. Er ist schnell, kopfballstark und verfügt über eine
ansehnliche Schusstechnik. Seine Probleme in der Ballkontrolle scheinen ihn nicht zu kümmern - 22 Treffer bereits in dieser
Saison gehen auf sein Konto.

Doch wie lautet die Geschichte des Eren Sen im VDFB? Sie beginnt im August 2003 beim FC St. Pauli (vgl. Foto ). Bis 2005 war
Eren Sen uneingeschränkter Stammspieler, leistete einen großen Beitrag zum legendären 4:3 über den Hamburger SV (insgesamt
18 Tore für St. Pauli). Doch mit zunehmender Zeit wurde er zunehmend verdrängt, sodass er sich 2006 zum Wechsel nach Chemnitz
entschied. Hier wurde er zum absoluten Leistungsträger und erzielte in 5 Jahren 64 Tore. Nun kickt er also für die TSG, ist mit 22 Treffern
in der Hinrunde bereits jetzt in den Top 5 der ewigen Torjäger Hoffenheims (was nicht gerade für Hoffenheim spricht) und kämpft um den
Aufstieg in die Drittklassigkeit. Er hat einen großen Anteil daran. Eine verdiente Nominierung!



Morgen geht es dann weiter mit den Spielern der Hinrunde aus Sandhausen und Pirmasens!
Maginho · 27.05.2011 20:17 Uhr
Zu diesem Spieler hat der Trainer Schillinger schon selbst genug Text geschrieben ;-)

"Trotz der überragenden Torserie Boskovics wurde die Abstimmung über den Spieler der Hinrunde
von den Spielern selbst übernommen. Fast einstimmig und im Wortlaut entschied man sich für den
33-jährigen Torwart Martin Kozel! Auf die Frage, WARUM man sich so entschieden hätte, war oft
folgendes von den Spielern zu hören:

'Gerade in der Anfangszeit der Runde gab es immer nur den Einen, der uns mit überragenden
Paraden und toller Strafraumbeherrschung Siege festgehalten hat.'

Martin Kozel war, so die Meinung im gesamten Verein, wohl der wichtigste und beste Einkauf seit
Jahren (kam Ende 2008 aus Cottbus, d. Red.). Trotz seines hohen Alters hat er oft Leistungen
eines Nationaltorhüters gezeigt und wurde auch von den Gegnern einige Male als unüberwindbar
bezeichnet. Die Stürmer Sandhausens äußern sich zu Kozel so:

Boskovic: Das war bestimmt die richtige Entscheidung. Ich selbst hatte mit meinen Toren oft die
Mannschaft auf meiner Seite. Sonst wäre mir das nicht gelungen!

Ornatelli: Meine Wahl war zunächst Boskovic. Aber nach genauer Überlegung, war es doch ein
Genuss die vielen Paraden zu sehen.

Zimin: Einfach nur geil der Typ. Ich bin auch froh, dass die Mannschaft so objektiv entschieden hat."



Dennis Grote ist in Pirmasens ein wichtiger Mann, denn "der liefert eigentlich immer die entscheidenden Pässe", so sein
Trainer Niederee. So begründet er auch die Nominierung zum Spieler der Hinrunde.

Tatsächlich kann Grote mit mehreren speziellen Fähigkeiten aufwarten; Nicht nur die Pässe sind gut, auch in puncto Flanken,
Schnelligkeit, Technik und Spielintelligenz ist der 24-Jährige Mittelfeldspieler eine Bereicherung für den klammen Verein.
Immerhin 1 Tor konnte Grote beisteuern, ansonsten fällt er, wie der Trainer schon sagt, vor allem durch Torvorlagen auf.

Auch seine Karriere ist nicht gerade so lang wie die von bspw. Clint Mathis aus Fürth - sie beginnt nämlich vor 13 Monaten
in - ihr dürft raten - richtig, in Pirmasens. Für satte 300.000 Euro sicherte man sich die Dienste des schnellen Passgebers.
Aber bisher hatte noch keiner seiner Trainer Interesse daran, ihn im Spielbericht zu vermerken. Ergo: Nichts zu finden über
die Suche. Trotzdem müssen wir davon ausgehen, dass er eine verdiente Nominierung ist!



Morgen geht es dann weiter mit den Spielern der Hinrunde aus Stuttgart und Unterhaching!
Maginho · 28.05.2011 17:45 Uhr
Trotz der enttäuschenden Hinrunde erklärte sich Trainer Maaßen bereit, seinen Spieler der Hinrunde zu nominieren.
Danke dafür! Der Spieler der Hinrunde ist Christoph Dabrowski, 32 Jahre alt. Seit März 2011, also Mitte der Hinrunde,
steht er bei den abstiegsgefährdeten Stuttgarter Kickers unter Vertrag.

Der alternde Star zeichnet sich durch eine gute Schuss- und Kopfballtechnik aus, ist aber, für das Gehalt, das er kostet,
relativ langsam. Seine 1,95m kommen ihm aber dahingehend zugute, dass er seine Gegner leicht wegdrücken kann.
Der Stürmer ist trotz seines späten Einstiegs in den Kader bereits bester Torjäger mit 4 Treffern (alle in Heimspielen!)

Dabrowski kann auf eine lange VDFB-Geschichte zurückblicken. Von 2002 bis 2004 begann er seine Karriere bei den
Stuttgarter Kickers, erzielte in dieser Zeit 37 Tore und war somit maßgeblich am Aufstieg in die 1. Liga beteiligt.
Dadurch wurde der 1. FC Magdeburg auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn kurzerhand. In Sachsen-Anhalt wurde
er aber nicht glücklich, erzielte in 2 Jahren nicht ein Pflichtspieltor. Das einmonatige Intermezzo beim VfL Bochum sollte
man schnellstens vergessen, in Mainz, wo es ihn alsdann hinzog, lief es auch nicht wesentlich besser (1 Tor in 11 Monaten).
Homburg ist allerdings wieder eine Station seiner Laufbahn, die ihm angenehm in Erinnerung bleiben wird; 4 Jahre Stamm-
kraft und 39 Tore sprechen für sich. Doch mit dem Abstieg in die Drittklassigkeit war das Kapitel Homburg auch wieder
Geschichte. In Bergedorf (2 Monate) wurde er nicht glücklich, so geht es eben "back to the roots" nach Stuttgart, womit
sich der Kreis schließt. Eine verdiente Nominierung!



Nejmeddin Daghfous (24 Jahre) steht bei der SpVgg Unterhaching unter Vertrag und wurde von seinem Trainer Botzenhard zum Spieler
der Hinrunde ernannt. Die Begründung: "Seine Verpflichtung war Gold wert. Selbst schoss er 7 Tore. Zudem ist er ein wichtiger
Vorlagengeber für Spizak und Nicu."

Daghfous ist ein typischer Allrounder und spielt vermutlich vor allem deswegen als ZOM bei den Hachingern. Keine Eigenschaft sticht
bei ihm heraus, die besonders stark wäre, jedoch ist auf ihn in allen Spielsituationen Verlass.

Obwohl er erst 24 Jahre ist, hat seine Karriere bereits einiges an Turbulenzen vorzuweisen. Sein erstes Kapitel Baunatal (1. Halbjahr
2006) währte nicht lang, richtig los ging es erst beim SC Idar-Oberstein, wo er (Teil 1) erst einmal ein Jahr spielte und zur Stammkraft
wurde. Dadurch wurde der FC Schalke auf ihn aufmerksam, verpflichtete ihn, nur um ihn 2 Wochen später vor die Tür zu setzen. Nicht nett!
2008 kam er zurück in den VDFB und zurück zum SC Idar-Oberstein (Teil 2), wo er genauso weiterspielte wie im ersten Kapitel. Dies gipfelte
im Aufstieg 2010 in die 3. Liga. Durch zahlreiche Verpflichtungen des neuen Trainers wurde er aber aus der Startelf geworfen und wechselte
zurück in die Regio Süd nach Unterhaching, wo er erneut eine wichtige Rolle einnimmt. Eine verdiente Nominierung!



Morgen geht es dann weiter mit den Spielern der Hinrunde aus Mannheim und Ludwigsburg! 
Maginho · 29.05.2011 12:16 Uhr
Hast du bei dem Bild von Boskovic einen Eishockeyspieler erwischt? *g*
DiStefano8472 · 30.05.2011 08:11 Uhr
Wer sagt dass das Boskovic ist? ;-)
Maginho · 30.05.2011 12:41 Uhr
"Mein Spieler der Hinrunde ist Jean Banza. Der gelernte Linksaußenstürmer fungiert bei mir als LIV und ist maßgeblich
dafür verantwortlich, dass wir erst 28 Gegentore hinnehmen mussten. Ein Topwert in der Liga; und außerdem kann er
stets gute Bewertung aufweisen." Das also von Trainer Zimmermann zum 33-Jährigen.

Tatsächlich hat der Trainer allen Grund, Banza in die Innenverteidigung zu stellen: Der Kongolese ist schnell, groß,
kopfballstark und vor allem zweikampfstark. Als Stürmer hätte er sich bei seinen Schusstechniken aber auch beim VfR
gut gemacht - letzten Endes entscheidet aber nunmal der Trainer. Immerhin: 1 Tor gelang Banza in dieser Spielzeit schon.

Banzas Karriere beginnt am 20.04.2000, dem Gründungstag des VDFB. Jedoch ist über die Geschichte bis 2002 nicht allzuviel
überliefert. Im August 2002 jedenfalls wechselt Banza von Rot-Weiß Oberhausen nach Köln. 4 Tore brachte Banza bei RWO zustande...
in Köln wurden es drei. Banza war zwar Stammkraft, jedoch erfolglos vor dem Tor. So ging es 2003 nach Leipzig zum VfB. Dieses Kapitel
ist 2einhalb Jahre lang und sie war die erfolgreichste seiner Fußballerkarriere. 65 Tore sprechen für sich. Nach dieser Zeit suchte er eine
neue Herausforderung und heuerte bei der SpVgg Greuther Fürth an, wo er auch heute noch auf Platz 2 in der ewigen Torschützenliste steht
(64 Treffer). Nun gut, er hatte ja auch 5 Jahre Zeit...;-) - aber er ist nun mal ein wichtiger Spieler gewesen und auch heute noch einer beim
VfR Mannheim. Von daher - eine verdiente Nominierung!



 Robert Vittek ist 29 Jahre alt und stürmt für Ludwigsburg.
Nur ein einziges Tor konnte der Slowake erzielen, beim 1:6 gegen Frankfurt, aber trotzdem nominierte ihn sein Trainer zum Spieler der Hinrunde.
Das verdient Respekt!

Vittek zeichnet sich vor allem durch seine körperliche Fitness und Stärke aus, geizt ansonsten allerdings mit Topwerten. Seine Körpergröße
von 1,87m kommt ihm zugute.

Seine VDFB-Karriere beginnt 2005 in Essen. In 2 Jahren erzielte der Stürmer 23 Treffer für RWE und steht damit auf Platz 4 der ewigen Torjäger
von RWE. Es hätten aber viel mehr sein können: Der Liga besser bekannt ist er als "Mr. Chancentod" - sein damaliger Trainer Martin Lautner
schrieb in einem Spielbericht ernüchtert: "Vittek scheiterte wie immer am Goalie des Keepers."
Dies mündete im Wechsel 2007 zu seinem jetzigen Arbeitgeber Ludwigsburg. Hier lief über Jahre alles besser, 2007 stieg er in die 2. Bundesliga auf.
Auch wenn er 2008 direkt wieder absteigen musste, traf er häufig. Doch nach 2 Jahren dritte Liga nun die komplette Ernüchterung angesichts des drohenden
Abstiegs. Sollte Ludwigsburg den Gang in die Oberliga antreten, kann sich Vittek wenig dafür kaufen, bester Torjäger der Geschichte dieses Klubs zu sein.
Von daher: An die Arbeit, Robert Vittek!



Danke fürs Lesen, bitte kommentieren und morgen kommt dann das Grande Finale mit den Topspielern aus Augsburg und Frankfurt!
Maginho · 30.05.2011 13:46 Uhr
Gefällt mir!!! Hasst du sehr schön gemacht Maginho. 
Habe mich die ganze zeit darauf gefreut das mein Spieler bald kommt:)
fohlendom · 30.05.2011 20:43 Uhr
Das Grande Finale, der Abschluss der Rubrik "Spieler der Hinrunde"!

"Mein Spieler der Hinrunde ist Torwart Christian Person (30 Jahre, d.Red.), der aber eigentlich Pirson geschrieben wird, glaube ich (ein Irrtum, d.Red.).
Er ermöglichte es mit seinen tollen Paraden, dass die Augsburger 22 Punkte nach 17 Spielen auf dem Konto haben." Das also ist die Begründung
des Trainers Pinke, warum er den Torhüter zu seinem besten Spieler der Hinserie nominiert.

Im Ligavergleich ist Person einer der schwächeren Keeper - allerdings gilt das ohnehin für die meisten Spieler im Augsburger Kader, welcher der
viertschwächste der Liga ist. In allen Bereichen ist der Vertragsamateur gleich gut - einzig wirklich herausstechen tut nur seine Körpergröße von 1,95m,
welche ihm als Torwart natürlich zugute kommt.

Persons Karriere mag nicht so spannend sein wie die von Clint Mathis - jedoch deswegen nicht zwangsläufig weniger erzählenswert.
Mit 25 Jahren beginnt seine Karriere im VDFB - relativ spät - und beim VFC Plauen, die damals noch in der Oberliga Süd spielten.
Bereits im ersten Pflichtspiel gönnte er sich ein Eigentor gegen Darmstadt ; zum Glück blieb das ohne Folgen beim 1:6-Auswärtssieg.
Eine weitere nennenswerte Anektode ist der verwandelte Elfmeter gegen Passau. Pikant: Im selben Spiel verschoss er zuvor bereits einen Strafstoß!
Doch bereits nach einem Jahr war das Abenteuer Plauen wieder vorbei. Es ging zum Fahrstuhlverein nach Augsburg. Lustige Geschichten über diese Zeit
gibt es nicht zu erzählen, jedoch kann man ruhig mal erwähnen, dass Pirson mit Augsburg in 4 Jahren 2 Auf- und 2 Abstiege zwischen Oberliga und Regionalliga
erlebt hat. Auch in dieser Saison bleibt es spannend für den 30-Jährigen. Eine verdiente Nominierung!



Das ist Ulrich Pflug (Spitzname: Locke). Er ist Rechtsaußenverteidiger und Kapitän des FSV Frankfurt. Sein Trainer G. nominierte ihn deswegen:
"Er ist nicht nur einer der wenigen Dauerbrenner, sondern auch der Spieler mit den besten Zweikampfwerten und, was noch viel wichtiger ist,
eine herausragende Führungspersönlichkeit. Ohne ihn wären wir nicht da, wo wir jetzt sind." Darüber dürfte sich der 34-Jährige freuen.

Pflugs herausragende Eigenschaft ist seine Schnelligkeit, die auch in hohem Fußball-Alter nicht abgenommen hat. Zudem gilt er als sehr motivierter
Spieler und gibt somit den perfekten Kapitän ab. Ansonsten sind seine Fähigkeiten sehr ausgeglichen, Schwächen hat er in der Technik und im Schuss,
was aber für einen Verteidiger auch nicht das Wichtigste ist.

Pflugs Karriere beginnt bereits 2002 im VDFB, er spielte 4 Jahre (bis 2006) in Regensburg. Doch richtig glücklich wurde er bei Jahn nicht, unter anderem
aufgrund zweier Abstiege von der 1. Liga in die Regionalliga Süd. So entschied er sich zu einem Wechsel nach Verl, hier lief es besser, er feierte unter
den Trainern "ohne_trainer" und Topolino jeweils den Aufstieg in die 2. Liga. Doch weil Verl sich 2010 von Pflug trennen wollte, erbarmte sich der FSV
des Rechtsaußen, wo er seit dieser Saison Kapitän ist und diese Rolle hervorragend ausführt. Sein im Interview mit P2015 verkündetes Ziel, noch einmal
5 Tore in einer Saison zu schießen, kann er in dieser Spielzeit noch durchaus erreichen (2 Treffer bisher). Wir bleiben da am Ball. Die Aussage des Trainers
aus der damaligen News "Er war vielleicht sogar die beste Verpflichtung der Saison [2010]" würde er heute genauso noch einmal unterstreichen.
Eine verdiente Nominierung!



So, das wars mit den Spielern der Hinrunde, ich hoffe, es hat gefallen, bitte kommentieren und wenn jemand sein Statement dazu abgeben möchte, welcher "Spieler der Hinrunde" ihm am besten gefallen hat, nur zu!

Auf eine tolle Rückrunde im
Maginho · 31.05.2011 23:29 Uhr
War mal ne richtig Geile Aktion Respekt;-) will das mein Banza auch im Spiel so Geil ausschaut^^
fohlendom · 31.05.2011 23:58 Uhr
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