Topspiel
13: Es waren zwei Königskinder...
14.06.2004
Karsten7281
...die hatten einander so lieb. Sie konnten zusammen nicht kommen, denn entweder stand die Mauer dazwischen, oder sie spielten in verschiedenen VDFB-Ligen.
Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb. Sie konnten zusammmen nicht kommen, denn entweder stand die Mauer dazwischen, oder sie spielten in verschiedenen VDFB-Ligen. Doch nun ist es endlich soweit: Es kommt zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Union. Und dieses Spiel hat nicht nur historische Ausmaße, auf die noch näher einzugehen sein wird. Nein, auch sportlich ist es ein Spiel um die Wurst. Ich weiß nicht genau, um welche Wurst - aber so wichtig ist das ja nun auch wieder nicht ;)
Wie dem auch sei, ein Blick auf die Tabelle gepaart mit der Erinnerung an die Vorsaison offenbart die Brisanz des Berliner Duells.
Während die Hertha aus Berlin den Abstieg aus der zweiten Bundesliga nicht vermeiden konnte, vermied Union Berlin immerhin erfolgreich den Aufstieg in dieselbe. Beim Abstiegskandidaten aus Schönberg kam man kurz vor Saisonende über ein 0:0 nicht hinaus und konnte sich aus der daraus resultierenden misslichen Lage auch im Spiel in Chemnitz nicht befreien, wo nun ein Sieg Pflicht war, Union jedoch mit Ach und Krach gerade mal zu einem 4:4 kam. Der Rest ist bekannt, Holstein Kiel schlug den CFC mit 4:0 und stieg in letzter Sekunde auf, während an der Alten Försterei tiefe Depression Einzug hielt. In dieser Saison soll es natürlich mit dem Aufstieg klappen, aber auch der VfL Osnabrück und Hertha BSC Berlin sind zum direkten Wiederaufstieg verdammt. Aus drei mach zwei, möchte man da sagen, doch ganz so einfach ist die Rechnung nicht. Denn heimlich, still und leise haben sich auch der Chemnitzer FC, der KFC Uerdingen und sogar Preußen Münster in den Favoritenkreis hineingeschmuggelt. Der CFC verlor zwar zum Auftakt mit 0:3 gegen Osnabrück, schickte Union Berlin jedoch vor zwei Wochen mit dem gleichen Ergebnis nach Hause, während Osnabrück gegen die Hertha mit 3:4 verlor, andererseits bereits einen Sieg gegen Uerdingen vorweisen konnte, die später wiederum die Chemnitzer mit 3:1 besiegten. Das Spannendste am Ganzen ist demzufolge: Jeder kann hier jeden schlagen, und es scheint auch jede der Mannschaften jederzeit zu Ausrutschern gegen schwächer eingeschätzte Teams wie Schönberg (0:0 gegen Uerdingen und Union) oder Borussia Mönchengladbach (1:0 gegen Chemnitz und gegen die Hertha sowie 1:1 gegen Uerdingen) fähig zu sein. An Ausgewogenheit und Spannung ist der Aufstiegskampf in der Regionalliga Nord folglich kaum zu überbieten, zumal das Spiel gegen den Stadtrivalen für Hertha BSC Berlin auch noch die Wochen der Wahrheit einläutet mit den weiteren Begegnungen gegen Uerdingen und Chemnitz. Wir luden beide Trainer zu einem Gespräch in unsere Redaktion ein. Oliver Esklavon ließ sich wegen "anderer Termine" entschuldigen. Seine Schwägerin feierte ihr Hochzeit, und leider wurde er von seiner Frau zur Teilnahme an der Feier gezwungen, obwohl er natürlich viel lieber zu uns gekommen wäre :( So nutzten Thomas Pinke und unser Chefredakteur die Zeit, um gegenseitige Bekanntschaft zu schließen (siehe Bild), währenddessen Pinke sich angeregt mit uns unterhielt.
Newsmag: Thomas, wie hat deine Mannschaft die Enttäuschung der letzten Saison verarbeitet?
Pinke: Dazu möchte ich sagen, dass wir den Gang in die Regio Nord gut verkraftet haben. Selbstverständlich war es nicht das vorgegebene Saisonziel abzusteigen, aber es gelang uns, uns gut zu verstärken und so einen Neuanfang zu wagen. Da mir in der Regio Nord einige Trainer schon länger bekannt waren, konnte man sich gut auf die jeweiligen Gegner einstellen. Ich fühle mich sehr wohl in der heimeligen Atmospähre der Nordlichter.
Newsmag: Wie bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?
Pinke: Ja, wir sind mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden, wenn nicht gar gänzlich überrascht. Gelegentlich gab ich aber auch schon Statements ab, dass eine abschließende Prognose erst zum Hinrundenende gemacht werden kann. In jedem Fall ist die physische Voraussetzung der Mannschaft gegeben, mein Ziel wird es nun sein, auch auf einem psychisch hohen Niveau die Elf zu guten Leistungen zu animieren.
Newsmag: Wie siehst du deine Chancen auf den Aufstieg?
Pinke: Ja, das Thema wird in den Berliner Medien immer beliebter und es ist wirklich schwer, der Euphorie nicht zu verfallen. Ausdrücklich will ich hier aber sagen, es ist nicht das oberste Ziel für die Hertha aufzusteigen. Vielmehr wollen wir guten, virtuellen Fußball spielen und versuchen uns am Ende der Saison unter den ersten Vieren wiederzufinden.
Newsmag: Es ist das erste Mal, dass Hertha BSC und Union Berlin in der VDFB aufeinandertreffen. In wieweit bist du dir der historischen Tragweite dieses Spiels bewusst, wie hoch ist die Mauer, die dieses Spiel jahrzehntelang verhinderte, noch in den Köpfen von Spielern, Trainern und Fans?
Pinke: Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel, dieses Spiel wird ein sportlicher Hochgenuss, der Seinesgleichen suchen wird, ein kleiner Schritt für die Menschlein, aber ein großer für den Sport. Distanzieren möchten wir uns deutlich von irgendwelchen politischen Einflüssen, welche diesem Vergleich aufgezwungen werden sollen. Es soll eine große Feier werden, in der das bisher erlebte, der Berliner aus Oooost und Weeest, nach dem Fall der Schranken aufgefeiert werden soll. An Nummer 1 ist in jedem Fall der Fußball gesetzt, welcher zwar kämpferisch, aber zu keiner Zeit unfair von unserer Seite geführt werden wird. Vor dem Spiel wird in jedem Fall auf einer quadratischen Leinwand ein Medley der traurigen Vergangenheit Berlins beider Seiten gezeigt........ich will aber nicht alles verraten hier.
Als Aufforderung an alle, die auf Randale aus sind , sei gesagt, bleibt lieber zu Hause oder besucht nen Boxclub, wo ihr euch bestimmt besser unterhaltet, wir würden gern Zuschauer sehen, die sich nicht irgendeinem System hörig fühlen.
Ich als Trainer weiß, von was ich da rede, denn ich spüre in dieser Stadt, dass es noch ein weiter Weg zu einem Deutschland ist, ich vermute mal frühestens 2020. Um eben diesen Vorgang vielleicht zu beschleunigen, werden wir versuchen diesen Spieltag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle zu machen........In diesem Sinne "GUT SPORT"
Newsmag: Erwartet die Zuschauer eher ein offensiver Schlagabtausch oder ein taktisch geprägtes Spiel?
Pinke: Es wird ein taktischer, offener Schlagabtausch, der versucht alle Elemente des Fußballs zu verbinden.
Newsmag: Wie geht’s aus? ;)
Pinke: Zum Spielausgang möchte ich mich nicht äußern, aber wir werden natürlich versuchen zu gewinnen, sonst bräuchten wir ja auch nicht spielen.
Nach diesem kurzweiligen Gespräch war Thomas Pinke so freundlich, einen unserer Redakteure wieder mit in Richtung Berlin zu nehmen, um diesen auf dessen Wunsch hin in Magdeburg abzusetzen. Dort hatte unser Mann auch prompt eine Begegnung der dritten Art.
NewsMag: Aaaaaah, ein Stadtmensch! Herr Jeutes, wenn am kommenden Spieltag die Hertha aus Berlin gegen den 1. FC Union spielt, ist dann mit dem ersten VDFB-Duell dieser beiden Teams auch das letzte Stück Mauer gefallen?
Aike Jeutes: Ich denke, dass das Spiel wenn überhaupt die Mauer wieder aufbaut. Die meisten "Ossis" werden für Union sein und die meisten "Wessis" eben für die Hertha. In diesem Spiel werden sehr große Emotionen mitspielen und daher wird sich das wohl für den Abend des Spiels etwas verschärfen, doch allgemein ist die Mauer in den Köpfen kaum noch vorhanden. Das Zusammenleben in Berlin ist eh am weitesten fortgeschritten. Ereignisreicher würde ich mir eher Dortmund gegen Cottbus oder ähnliches vorstellen!
Ja, wie jetzt? Ist die Mauer nun erst im Jahr 2020 weg, oder ist sie schon jetzt kaum noch vorhanden? Komplette Verwirrung also bezüglich der historischen Dimension des Spiels. Deswegen schlage ich vor, wir vergessen den Mist einfach! :D Zumindest bis zur Rückrunde, wenn es für die Hertha zum ersten Mal in der VDFB-Geschichte heißt:
Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb. Sie konnten zusammmen nicht kommen, denn entweder stand die Mauer dazwischen, oder sie spielten in verschiedenen VDFB-Ligen. Doch nun ist es endlich soweit: Es kommt zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Union. Und dieses Spiel hat nicht nur historische Ausmaße, auf die noch näher einzugehen sein wird. Nein, auch sportlich ist es ein Spiel um die Wurst. Ich weiß nicht genau, um welche Wurst - aber so wichtig ist das ja nun auch wieder nicht ;)
Wie dem auch sei, ein Blick auf die Tabelle gepaart mit der Erinnerung an die Vorsaison offenbart die Brisanz des Berliner Duells.
| Pl. | Team | Trainer | Interim | Sp. | S | U | N | T+ | T- | TD | Pkt. | |||
| 1. | ![]() | Chemnitzer FC | Karsten Schröder | Nein | 12 | 8 | 1 | 3 | 27 | 8 | 19 | 25 | ||
| 2. | ![]() | Hertha BSC Berlin | Thomas Pinke | Nein | 10 | 8 | 1 | 1 | 23 | 7 | 16 | 25 | ||
| 3. | ![]() | VfL Osnabrueck | Michael Kaminski | Nein | 11 | 8 | 0 | 3 | 30 | 13 | 17 | 24 | ||
| 4. | ![]() | KFC Uerdingen 05 | Markus Franz | Nein | 10 | 7 | 2 | 1 | 28 | 7 | 21 | 23 | ||
| 5. | 1.FC Union Berlin | Oliver Esklavon | Nein | 9 | 6 | 2 | 1 | 22 | 6 | 16 | 20 |
Während die Hertha aus Berlin den Abstieg aus der zweiten Bundesliga nicht vermeiden konnte, vermied Union Berlin immerhin erfolgreich den Aufstieg in dieselbe. Beim Abstiegskandidaten aus Schönberg kam man kurz vor Saisonende über ein 0:0 nicht hinaus und konnte sich aus der daraus resultierenden misslichen Lage auch im Spiel in Chemnitz nicht befreien, wo nun ein Sieg Pflicht war, Union jedoch mit Ach und Krach gerade mal zu einem 4:4 kam. Der Rest ist bekannt, Holstein Kiel schlug den CFC mit 4:0 und stieg in letzter Sekunde auf, während an der Alten Försterei tiefe Depression Einzug hielt. In dieser Saison soll es natürlich mit dem Aufstieg klappen, aber auch der VfL Osnabrück und Hertha BSC Berlin sind zum direkten Wiederaufstieg verdammt. Aus drei mach zwei, möchte man da sagen, doch ganz so einfach ist die Rechnung nicht. Denn heimlich, still und leise haben sich auch der Chemnitzer FC, der KFC Uerdingen und sogar Preußen Münster in den Favoritenkreis hineingeschmuggelt. Der CFC verlor zwar zum Auftakt mit 0:3 gegen Osnabrück, schickte Union Berlin jedoch vor zwei Wochen mit dem gleichen Ergebnis nach Hause, während Osnabrück gegen die Hertha mit 3:4 verlor, andererseits bereits einen Sieg gegen Uerdingen vorweisen konnte, die später wiederum die Chemnitzer mit 3:1 besiegten. Das Spannendste am Ganzen ist demzufolge: Jeder kann hier jeden schlagen, und es scheint auch jede der Mannschaften jederzeit zu Ausrutschern gegen schwächer eingeschätzte Teams wie Schönberg (0:0 gegen Uerdingen und Union) oder Borussia Mönchengladbach (1:0 gegen Chemnitz und gegen die Hertha sowie 1:1 gegen Uerdingen) fähig zu sein. An Ausgewogenheit und Spannung ist der Aufstiegskampf in der Regionalliga Nord folglich kaum zu überbieten, zumal das Spiel gegen den Stadtrivalen für Hertha BSC Berlin auch noch die Wochen der Wahrheit einläutet mit den weiteren Begegnungen gegen Uerdingen und Chemnitz. Wir luden beide Trainer zu einem Gespräch in unsere Redaktion ein. Oliver Esklavon ließ sich wegen "anderer Termine" entschuldigen. Seine Schwägerin feierte ihr Hochzeit, und leider wurde er von seiner Frau zur Teilnahme an der Feier gezwungen, obwohl er natürlich viel lieber zu uns gekommen wäre :( So nutzten Thomas Pinke und unser Chefredakteur die Zeit, um gegenseitige Bekanntschaft zu schließen (siehe Bild), währenddessen Pinke sich angeregt mit uns unterhielt.
Newsmag: Thomas, wie hat deine Mannschaft die Enttäuschung der letzten Saison verarbeitet?
Pinke: Dazu möchte ich sagen, dass wir den Gang in die Regio Nord gut verkraftet haben. Selbstverständlich war es nicht das vorgegebene Saisonziel abzusteigen, aber es gelang uns, uns gut zu verstärken und so einen Neuanfang zu wagen. Da mir in der Regio Nord einige Trainer schon länger bekannt waren, konnte man sich gut auf die jeweiligen Gegner einstellen. Ich fühle mich sehr wohl in der heimeligen Atmospähre der Nordlichter.
Newsmag: Wie bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?
Pinke: Ja, wir sind mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden, wenn nicht gar gänzlich überrascht. Gelegentlich gab ich aber auch schon Statements ab, dass eine abschließende Prognose erst zum Hinrundenende gemacht werden kann. In jedem Fall ist die physische Voraussetzung der Mannschaft gegeben, mein Ziel wird es nun sein, auch auf einem psychisch hohen Niveau die Elf zu guten Leistungen zu animieren.
Newsmag: Wie siehst du deine Chancen auf den Aufstieg?
Pinke: Ja, das Thema wird in den Berliner Medien immer beliebter und es ist wirklich schwer, der Euphorie nicht zu verfallen. Ausdrücklich will ich hier aber sagen, es ist nicht das oberste Ziel für die Hertha aufzusteigen. Vielmehr wollen wir guten, virtuellen Fußball spielen und versuchen uns am Ende der Saison unter den ersten Vieren wiederzufinden.
Newsmag: Es ist das erste Mal, dass Hertha BSC und Union Berlin in der VDFB aufeinandertreffen. In wieweit bist du dir der historischen Tragweite dieses Spiels bewusst, wie hoch ist die Mauer, die dieses Spiel jahrzehntelang verhinderte, noch in den Köpfen von Spielern, Trainern und Fans?
Pinke: Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel, dieses Spiel wird ein sportlicher Hochgenuss, der Seinesgleichen suchen wird, ein kleiner Schritt für die Menschlein, aber ein großer für den Sport. Distanzieren möchten wir uns deutlich von irgendwelchen politischen Einflüssen, welche diesem Vergleich aufgezwungen werden sollen. Es soll eine große Feier werden, in der das bisher erlebte, der Berliner aus Oooost und Weeest, nach dem Fall der Schranken aufgefeiert werden soll. An Nummer 1 ist in jedem Fall der Fußball gesetzt, welcher zwar kämpferisch, aber zu keiner Zeit unfair von unserer Seite geführt werden wird. Vor dem Spiel wird in jedem Fall auf einer quadratischen Leinwand ein Medley der traurigen Vergangenheit Berlins beider Seiten gezeigt........ich will aber nicht alles verraten hier.
Als Aufforderung an alle, die auf Randale aus sind , sei gesagt, bleibt lieber zu Hause oder besucht nen Boxclub, wo ihr euch bestimmt besser unterhaltet, wir würden gern Zuschauer sehen, die sich nicht irgendeinem System hörig fühlen.
Ich als Trainer weiß, von was ich da rede, denn ich spüre in dieser Stadt, dass es noch ein weiter Weg zu einem Deutschland ist, ich vermute mal frühestens 2020. Um eben diesen Vorgang vielleicht zu beschleunigen, werden wir versuchen diesen Spieltag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle zu machen........In diesem Sinne "GUT SPORT"
Newsmag: Erwartet die Zuschauer eher ein offensiver Schlagabtausch oder ein taktisch geprägtes Spiel?
Pinke: Es wird ein taktischer, offener Schlagabtausch, der versucht alle Elemente des Fußballs zu verbinden.
Newsmag: Wie geht’s aus? ;)
Pinke: Zum Spielausgang möchte ich mich nicht äußern, aber wir werden natürlich versuchen zu gewinnen, sonst bräuchten wir ja auch nicht spielen.
Nach diesem kurzweiligen Gespräch war Thomas Pinke so freundlich, einen unserer Redakteure wieder mit in Richtung Berlin zu nehmen, um diesen auf dessen Wunsch hin in Magdeburg abzusetzen. Dort hatte unser Mann auch prompt eine Begegnung der dritten Art.
NewsMag: Aaaaaah, ein Stadtmensch! Herr Jeutes, wenn am kommenden Spieltag die Hertha aus Berlin gegen den 1. FC Union spielt, ist dann mit dem ersten VDFB-Duell dieser beiden Teams auch das letzte Stück Mauer gefallen?
Aike Jeutes: Ich denke, dass das Spiel wenn überhaupt die Mauer wieder aufbaut. Die meisten "Ossis" werden für Union sein und die meisten "Wessis" eben für die Hertha. In diesem Spiel werden sehr große Emotionen mitspielen und daher wird sich das wohl für den Abend des Spiels etwas verschärfen, doch allgemein ist die Mauer in den Köpfen kaum noch vorhanden. Das Zusammenleben in Berlin ist eh am weitesten fortgeschritten. Ereignisreicher würde ich mir eher Dortmund gegen Cottbus oder ähnliches vorstellen!
Ja, wie jetzt? Ist die Mauer nun erst im Jahr 2020 weg, oder ist sie schon jetzt kaum noch vorhanden? Komplette Verwirrung also bezüglich der historischen Dimension des Spiels. Deswegen schlage ich vor, wir vergessen den Mist einfach! :D Zumindest bis zur Rückrunde, wenn es für die Hertha zum ersten Mal in der VDFB-Geschichte heißt:
Kommentare (1)
Cooles Foto ;-)
Nettno · 24.06.2004 20:43 Uhr
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