EM 2008: Halbfinale
VDFB-EM 2008
16.06.2008 · 3 Beiträge
Elli
16.06.2008 · 09:45







































Schnabel
19.06.2008 · 19:44
Equipe Tricolore zieht ins Finale ein









1:0 Trezeguet (34.)
2:0 Trezeguet (81.)
2:1 del Piero (85.)
Im ersten Halbfinale der VDFB-Europameisterschaft trafen zwei Teams aufeinander, die sich in der Vorrunde schon einmal begegnet waren. Italien und Frankreich trennten sich im Vorrundenspiel der Gruppe C mit einem 2:0 Sieg der Franzosen. Buffon leitete "damals" mit einem Eigentor in der 3. Spielminute die Niederlage ein. Das Spiel stand lange auf Messers-Schneide und David Trezeguet sollte mit seinem Tor in der 88. Minute das Spiel endgültig entscheiden. Gerade Buffon war natürlich für das Halbfinale höchst motiviert, seinen Fehler aus der Vorrunde vergessen zu machen und auch Trainer Gallucci gab sich in einem Interview vor dem Spiel äußerst optimistisch. "... Mir sind jetzt die Spielzüge und die Spielweise der Franzosen bekannt. Doch ich werde mein Systhem aufgrund des Gegners nicht umstellen, denn ich denke, dass sich meine Mannschaft nicht vor den Franzosen verstecken muss...", so Gallucci im Kicker. Frankreich ging aufgrund des Sieges aus der Vorrunde als leichter Favorit ins Spiel, jedoch spielt sich Italien nach der Auftaktniederlage immer mehr in den Blickpunkt dieses kontinentalen Turniers. Auch wenn man bärenstarke Spanier erst im Elfmeterschießen besiegen konnte, läßt dieses durchaus überraschende Weiterkommen aufhorschen. Frankreich bisher mit einer blüten-weißen Weste und durch vier Siege mit gehörigem Selbstvertrauen ausgestattet. Beide Teams samt Trainer waren also absolut optimistisch eingestellt, was das Erreichen des Finals angeht und somit konnte nach einem großen Brimborium und viel Blitzlichtgewitter vor dem Match das Halbfinale beginnen.

angespannte französische Fans zwei gut gelaunte Italienerinnen
Frankreich übernahm direkt das Zepter auf dem Spielfeld und ließ Ball und Gegner in den ersten Minuten laufen, Chancen sollten hierbei aber erstmal nicht rausspringen. Und so entwickelte sich ein Spiel, welches sich vornehmlich im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften wollten dem Gegner nicht ins offene Messer laufen und beide Mannschaften konzentrierten sich primär auf die Defensive. Frankreich versuchte nun vermehrt den pfeilschnellen Henry mit langen Bällen einzusetzen, jedoch fehlte hier meist die Präzision, oder ein Abwehrspieler der Italiener war zu Stelle. Von Italien weiterhin nicht viel Offensivdrang zu sehen, man konzentrierte sich weiter aufs Verteidigen. Dies machte man jedoch äußerst gut und geschickt, so dass man Frankreichs Angriffsbemühungen meist im Keim erstickte. In der 34. Minute wich Henry dann einmal auf den linken Flügel aus, konnte sich geschickt gegen zwei verteidigende Italiener durchsetzen und kam somit bis zur Grundlinie durch. Eine wunderschöne Flanke maßgenau auf David Trezeguets Kopf musste dieser nur noch vorbei an Torwart Buffon einnicken. 1:0 für die Franzosen. Ganz Italien geschockt! Hatte man bis dato dem Französischen Offensivwirbel tapfer und sicher standgehalten, lag man nun plötzlich mit 0:1 in Rückstand.

Dieses Ergebnis sollte Frankreich in die Karten spielen, denn Italien musste nun bereits seinen massiven Abwehrblock mehr und mehr lockern. Henry und Co. nun mit mehr Raum, was der Spielweise der Franzosen nur gut tun konnte und dies zeigte sich nun auch im Spiel. Frankreich bis zur Pause noch mit 2-3 hochkarätigen Chancen, die jedoch allesamt ungenutzt bleiben sollten. Beide Mannschaften traten dann mit diesem verdienten 1:0 für die Franzosen den Weg in die Katakomben zu den Spielerkabinen an.

Es gab viele spannende Zweikämpfe
In der 2. Halbzeit sollte sich dann weiterhin zeigen, dass Frankreich nicht ausschließlich darauf aus war dieses 1:0 zu verteidigen, nein, man spielte weiter munter nach vorne. Und wieder taten sich mehrere richtig gute Chancen für Henry, Trezeguet und Anelka auf, die jedoch auch alle sträflich ungenutzt bleiben sollten. Trainer Weingarten beschlich auf der Trainerbank ein ungutes Gefühl. Wenn man so viele Chancen ungenutzt lässt, rächt sich diese Tatsache am Ende meist noch.

Henry verzweifelt
Und Italien witterte nun Morgenluft. Frankreichs Bemühungen wurden nun immer zaghafter und ungenauer, so dass Italien nun seinerseits auch immer besser nach vorne spielte. Ab der 60. Minute war von der einstigen Überlegenheit der Franzosen nichts mehr zu sehen. Zwar hatte man hier und da noch eine Chance, aber das tonangebende und wesentlich offensivere Team war nun Italien. Frankreichs Abwehr hatte nun Schwerstarbeit zu verrichten. Allein Luca Toni band fast durchgehend zwei französische Abwehrspieler und in die sich auftuenden Lücken spritzten nun geschickt Italiens Mittelfeldspieler. Nun zeigte auch Italien, warum man Spanien ausgeschaltet hat und bis ins Halbfinale der VDFB-EM vorgedrungen ist. In dieser Phase des Spiels konnte sich Frankreich ausschließlich bei Gregorry Coupet bedanken, dass es noch immer 1:0 für Frankreich stand, denn Frankreichs Torwart reagierte 3-4 mal sensationell. Italien nun mit zunehmender dauer des Spiels immer mehr gezwungen die Abwehr aufzulösen, wodurch sich gute Konterchancen für die Franzosen auftun sollten. Jetzt konnte Henry seine Schnelligkeit perfekt ausspielen, was er in der 81. Minute dann auch in Zählbares ummünzte. Einen langen Pass von Nasri erlief Henry fast mühelos und da David Trezeguet links gedankenschnell mitgelaufen war, ergab sich eine überaus gute Chance das Spiel zu entscheiden. Henry ließ mit all seiner Routine den verbleibenden Abwehrspieler wie eine Slalomstange stehen und legte mustergültig für seinen kongenialen Sturmpartner Trezeguet auf, der die Pille nur noch ins leere Tor und am geschlagenen Buffon vorbeischieben musste. Die Entscheidung!!! Dachte alle... Doch Italien schlug nocheinmal zurück. Routinier Alessandro del Piero konnte in der 85. Minute ein Zuspiel von Toni zum 1:2 verwandeln und es waren einschließlich Nachspielzeit noch knappe 10 Minuten zu spielen. Frankreich versuchte nun den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen und das Spiel weit weg vom eigenen Tor zu halten, was schlussendlich auch gelingen sollte. Der vierte Offizielle zeigte 2 Minuten Nachspielzeit an die Frankreich mit einem letzten Angriff runter spielte. Als der Schiedrichter abpfiff, gab es auf französischer Seite kein Halten mehr. Trainer, Ersatzspieler und vereinzelt auch über den Zaun gekletterte Fans rannten auf das Spielfeld und umarmten die elf französischen Helden. Es ist geschafft, Frankreich zieht als erste Mannschaft ins Finale ein. Ein riesen Erfolg für das Team und Trainer Weingarten. In der anschließenden Pressekonferenz konnte Weingarten seine Emotionen kaum im Zaum halten.
PRESSEKONFERENZ:
Weingarten:
"Ich bin überglücklich. Nachdem ich schon fast in Tschechien unterschrieben hätte, bin ich nun mit meinen kleinen französischen Schweinchen ins Finale der VDFB-EM eingezogen. Ein Traum. Dies ist für mich persönlich neben meinem 2. Platz bei einem 2on2 Turnier mit NeoeN auf einem VDFB Treffen, der größe Erfolg hier in der Liga und wer weiß, vielleicht gewinne ich ja für unser Nachbarland die virtuelle Europameisterschaft. Ursprünglich hielt sich meine Motivation für dieses Turnier in Grenzen, auch weil ich das Unternehmen Aufstieg mit dem HSV auf keinen Fall gefährden wollte und ich die Ausscheidung um Tschechien dann auch noch sang- und klanglos vergeigte. Eher zufällig sah ich dann das "Lucky-Loser-Turnier" und da ich an dem Abend bis dato noch nichts anderes vor hatte, versuchte ich mein Glück abermals. Als ich dann in einem spannenden Turnier den ersten Platz erreichen konnte und somit Erstzugriff auf die noch freien Teams hatte, stieg meine Motivation schlagartig, was sich von Spiel zu Spiel noch steigerte. Und wo sind wir jetzt? Im Finale! Einfach nur wunderbar. Beim 2. Halbfinale können wir uns nun bequem zurücklehnen und auf unseren Finalgegner warten. Egal wer es wird, ich kann auf jeden Fall versprechen, dass meine kleinen französischen Schweinchen und ich alles, aber auch wirklich alles geben werden um den Titel zu gewinnen. Unser Gegner kann sich schon jetzt warm anziehen, denn eine solche Chance bietet sich nicht besonders oft und wir sind absolut gewillt sie beim Schopfe zu packen.
Gallucci:
"Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Team. Wir haben heute knapp gegen ein super Team verloren. Die kleineren Abspielschwächen in der Abwehr müssen wir noch raus bekommen, dann sieht die Sache anders aus. Ich wünsche Herrn Weingarten noch viel Glück im Finale, obwohl ich sicher bin das er das gewinnt."









1:0 Trezeguet (34.)
2:0 Trezeguet (81.)
2:1 del Piero (85.)
Im ersten Halbfinale der VDFB-Europameisterschaft trafen zwei Teams aufeinander, die sich in der Vorrunde schon einmal begegnet waren. Italien und Frankreich trennten sich im Vorrundenspiel der Gruppe C mit einem 2:0 Sieg der Franzosen. Buffon leitete "damals" mit einem Eigentor in der 3. Spielminute die Niederlage ein. Das Spiel stand lange auf Messers-Schneide und David Trezeguet sollte mit seinem Tor in der 88. Minute das Spiel endgültig entscheiden. Gerade Buffon war natürlich für das Halbfinale höchst motiviert, seinen Fehler aus der Vorrunde vergessen zu machen und auch Trainer Gallucci gab sich in einem Interview vor dem Spiel äußerst optimistisch. "... Mir sind jetzt die Spielzüge und die Spielweise der Franzosen bekannt. Doch ich werde mein Systhem aufgrund des Gegners nicht umstellen, denn ich denke, dass sich meine Mannschaft nicht vor den Franzosen verstecken muss...", so Gallucci im Kicker. Frankreich ging aufgrund des Sieges aus der Vorrunde als leichter Favorit ins Spiel, jedoch spielt sich Italien nach der Auftaktniederlage immer mehr in den Blickpunkt dieses kontinentalen Turniers. Auch wenn man bärenstarke Spanier erst im Elfmeterschießen besiegen konnte, läßt dieses durchaus überraschende Weiterkommen aufhorschen. Frankreich bisher mit einer blüten-weißen Weste und durch vier Siege mit gehörigem Selbstvertrauen ausgestattet. Beide Teams samt Trainer waren also absolut optimistisch eingestellt, was das Erreichen des Finals angeht und somit konnte nach einem großen Brimborium und viel Blitzlichtgewitter vor dem Match das Halbfinale beginnen.

angespannte französische Fans zwei gut gelaunte Italienerinnen
Frankreich übernahm direkt das Zepter auf dem Spielfeld und ließ Ball und Gegner in den ersten Minuten laufen, Chancen sollten hierbei aber erstmal nicht rausspringen. Und so entwickelte sich ein Spiel, welches sich vornehmlich im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften wollten dem Gegner nicht ins offene Messer laufen und beide Mannschaften konzentrierten sich primär auf die Defensive. Frankreich versuchte nun vermehrt den pfeilschnellen Henry mit langen Bällen einzusetzen, jedoch fehlte hier meist die Präzision, oder ein Abwehrspieler der Italiener war zu Stelle. Von Italien weiterhin nicht viel Offensivdrang zu sehen, man konzentrierte sich weiter aufs Verteidigen. Dies machte man jedoch äußerst gut und geschickt, so dass man Frankreichs Angriffsbemühungen meist im Keim erstickte. In der 34. Minute wich Henry dann einmal auf den linken Flügel aus, konnte sich geschickt gegen zwei verteidigende Italiener durchsetzen und kam somit bis zur Grundlinie durch. Eine wunderschöne Flanke maßgenau auf David Trezeguets Kopf musste dieser nur noch vorbei an Torwart Buffon einnicken. 1:0 für die Franzosen. Ganz Italien geschockt! Hatte man bis dato dem Französischen Offensivwirbel tapfer und sicher standgehalten, lag man nun plötzlich mit 0:1 in Rückstand.

Dieses Ergebnis sollte Frankreich in die Karten spielen, denn Italien musste nun bereits seinen massiven Abwehrblock mehr und mehr lockern. Henry und Co. nun mit mehr Raum, was der Spielweise der Franzosen nur gut tun konnte und dies zeigte sich nun auch im Spiel. Frankreich bis zur Pause noch mit 2-3 hochkarätigen Chancen, die jedoch allesamt ungenutzt bleiben sollten. Beide Mannschaften traten dann mit diesem verdienten 1:0 für die Franzosen den Weg in die Katakomben zu den Spielerkabinen an.

Es gab viele spannende Zweikämpfe
In der 2. Halbzeit sollte sich dann weiterhin zeigen, dass Frankreich nicht ausschließlich darauf aus war dieses 1:0 zu verteidigen, nein, man spielte weiter munter nach vorne. Und wieder taten sich mehrere richtig gute Chancen für Henry, Trezeguet und Anelka auf, die jedoch auch alle sträflich ungenutzt bleiben sollten. Trainer Weingarten beschlich auf der Trainerbank ein ungutes Gefühl. Wenn man so viele Chancen ungenutzt lässt, rächt sich diese Tatsache am Ende meist noch.

Henry verzweifelt
PRESSEKONFERENZ:
Weingarten:
"Ich bin überglücklich. Nachdem ich schon fast in Tschechien unterschrieben hätte, bin ich nun mit meinen kleinen französischen Schweinchen ins Finale der VDFB-EM eingezogen. Ein Traum. Dies ist für mich persönlich neben meinem 2. Platz bei einem 2on2 Turnier mit NeoeN auf einem VDFB Treffen, der größe Erfolg hier in der Liga und wer weiß, vielleicht gewinne ich ja für unser Nachbarland die virtuelle Europameisterschaft. Ursprünglich hielt sich meine Motivation für dieses Turnier in Grenzen, auch weil ich das Unternehmen Aufstieg mit dem HSV auf keinen Fall gefährden wollte und ich die Ausscheidung um Tschechien dann auch noch sang- und klanglos vergeigte. Eher zufällig sah ich dann das "Lucky-Loser-Turnier" und da ich an dem Abend bis dato noch nichts anderes vor hatte, versuchte ich mein Glück abermals. Als ich dann in einem spannenden Turnier den ersten Platz erreichen konnte und somit Erstzugriff auf die noch freien Teams hatte, stieg meine Motivation schlagartig, was sich von Spiel zu Spiel noch steigerte. Und wo sind wir jetzt? Im Finale! Einfach nur wunderbar. Beim 2. Halbfinale können wir uns nun bequem zurücklehnen und auf unseren Finalgegner warten. Egal wer es wird, ich kann auf jeden Fall versprechen, dass meine kleinen französischen Schweinchen und ich alles, aber auch wirklich alles geben werden um den Titel zu gewinnen. Unser Gegner kann sich schon jetzt warm anziehen, denn eine solche Chance bietet sich nicht besonders oft und wir sind absolut gewillt sie beim Schopfe zu packen.
Gallucci:
"Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Team. Wir haben heute knapp gegen ein super Team verloren. Die kleineren Abspielschwächen in der Abwehr müssen wir noch raus bekommen, dann sieht die Sache anders aus. Ich wünsche Herrn Weingarten noch viel Glück im Finale, obwohl ich sicher bin das er das gewinnt."
Jimmy
22.06.2008 · 22:04






0:1 Zurawski 58min
1:1 N´Kufo 84min
1:2 Zurawski 92min
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Polen siegt in einem von beiden Seiten super geführtem Spiel mit 2:1 nach Verlängerung! Ein Temporeiches Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten! Die Partie entschied am Ende ein schwerer Abwehrfehler der Schweizer Innenverteidigung als Patrick Müller unbedrängt den Ball an Ebi Smolarek verlor. Der Ex-Dortmunder leitete den Ball sofort in den Lauf von Torjäger Maciej Zurawski und der erzielte gekonnt den Siegtreffer für das Sensationteam dieser EM!
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Trainer Adam Kramer:
Das ist der Wahnsinn!! Unglaublich was dieses Team in jedem Spiel zeigt!! Hier kämpft jeder für den anderen und sie zerreissen sich für ihr Land!! Ich kann das noch alles garnicht glauben was hier passiert!! Das hat uns niemand zugetraut,auch wir nicht und nun stehen wir im EM-Finale!! Wahnsinn!! Großen Respekt an die Schweizer für dieses wirklich tolle Spiel!! Danke!
Aus dem VDFB-Forum übernommen. Bilder und Links von damals sind teils nicht mehr erreichbar.