3. Liga · 33. Spieltag
10.08.2026
FCB
6 : 7
V. Köln
DerFighter 10.08. Kevinho1909
Allianz Arena · 8.800 Zuschauer (12 %)
FCBV. Köln
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT3 : 3
13'0:1 Schleusener
20'0:2 Schleusener (May)
27'Pröger
36'0:3 Schleusener (May)
37'1:3 Schnellbacher (Seguin)
40'2:3 Kühlwetter (Sarr)
42'3:3 Kühlwetter (Schnellbacher)
2. HALBZEIT3 : 4
58'Seguin
60'4:3 Schnellbacher (Chong)
63'4:4 Schleusener (May)
66'4:5 Noß (Schleusener)
69'4:6 Ljubicic (Schleusener)
76'4:7 Schleusener (Gindorf)
81'Chong (für Kother)
81'Obuz (für Noß)
82'Baack (für Seguin)
82'Kyereh (für Gindorf)
85'Winkler (für Kühlwetter)
87'5:7 Sarr (Chong)
88'Hungbo (für May)
90'6:7 Schnellbacher
Spieler des Spiels
Luca Schnellbacher (FCB)Note 10,0
Statistiken
49 %
Ballbesitz
51 %
6,1
Erwartete Tore (xG)
8,1
17
Schüsse
13
146
Pässe
143
88 %
Passgenauigkeit
84 %
74
Zweikämpfe
39
12
Gew. Zweikämpfe
8
14
Abgefangene Bälle
16
7 s
Ballrückeroberung
8 s
1
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Irres Spektakel in München: Viktoria Köln gewinnt sensationelle Tor-Orgie!

Was für ein Fußballabend am 33. Spieltag der VDFB 3. Liga! Der FC Bayern München und der FC Viktoria Köln lieferten sich ein unfassbares Offensivspektakel, das selbst erfahrenen Kicker-Lesern die Sprache verschlagen haben dürfte. Am Ende triumphierte der Gast aus Köln in einem atemberaubenden Schlagabtausch mit 7:6 – ein Ergebnis, das man sonst nur aus dem Eishockey kennt.

Dabei begann die Partie denkbar schlecht für die Hausherren. Viktoria Köln, mit einer beeindruckenden Effizienz vor dem Tor (8,1 xG gegenüber Bayerns 6,1 xG), legte los wie die Feuerwehr. Binnen 23 Minuten schnürte Schleusener einen lupenreinen Hattrick (13., 20., 36.) und stellte die Bayern-Defensive vor unlösbare Probleme. Wer dachte, die Partie sei damit entschieden, kannte den FC Bayern München schlecht. Nur eine Minute nach dem 0:3 meldete sich Schnellbacher (37.) zurück, und dann schlug Kühlwetter doppelt zu (40., 42.). Mit dem Halbzeitpfiff stand es plötzlich 3:3 – ein Wahnsinn!

Nach dem Seitenwechsel schien das Pendel zunächst in Richtung München auszuschlagen. Schnellbacher (60.) brachte die Bayern zum ersten Mal in Führung, die Arena kochte. Doch die Freude währte nur kurz. Was folgte, war ein Kölner Sturmlauf: Erneut Schleusener (63.), gefolgt von Noß (66.) und Ljubicic (69.), drehten das Spiel erneut. Als Schleusener in der 76. Minute seinen fünften Treffer des Abends erzielte und das 6:4 markierte, schien die Messe gelesen. Die Statistiken sprachen Bände: Köln hatte zwar weniger Schüsse (13 zu 17), aber eine höhere Effizienz und trotz weniger Zweikämpfen (39 zu 74) ein leichtes Ballbesitzplus (51% zu 49%).

Doch der FC Bayern gab sich nicht geschlagen. In der 87. Minute verkürzte Sarr auf 5:6, und in der 90. Minute sorgte Schnellbacher mit seinem dritten Tor für den sensationellen Ausgleich zum 6:6. Die Nachspielzeit brach an, das Stadion bebte, und alle rechneten mit einem Punktgewinn für die Bayern. Doch ein letzter, verzweifelter Angriff der Kölner fand tatsächlich den Weg ins Tor – der Schiedsrichter pfiff ab, und Viktoria Köln feierte einen unfassbaren 7:6-Auswärtssieg. Ein Spiel, das in die Annalen der VDFB eingehen wird – mit einem lachenden und einem weinenden Auge für beide Teams, die sich bis zur letzten Sekunde nichts schenkten.

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