3. Liga · 32. Spieltag
10.08.2026Preußen-Gala! Münster zerlegt Bochum in einem wahren Torfestival
Der 32. Spieltag der VDFB-3. Liga lieferte ein Spektakel, das lange in Erinnerung bleiben wird. Im heimischen Stadion empfing der SC Preußen Münster den VfL Bochum zu einer Partie, die mit einem furiosen 6:2 (1:1) endete und die Zuschauer in Atem hielt. Von Beginn an war Feuer drin, die Preußen zeigten mit 57% Ballbesitz und 16 Torschüssen ihre offensive Ausrichtung, während Bochum mit 13 Schüssen und 163 Pässen ebenfalls Akzente setzte.
Es dauerte keine sieben Minuten, da brandete der Jubel im Preußen-Lager auf. Ein Elfmeter für die Hausherren! Hrgota trat an und verwandelte eiskalt in der 7. Minute oben rechts. Der Torwart des VfL Bochum hatte die Ecke geahnt und sprang sogar in die richtige Richtung, doch gegen diesen präzisen Schuss war er machtlos. Bochum ließ sich davon jedoch nicht beirren und schlug zurück: In der 19. Minute glich King nach Vorlage von Berisha aus. Doch die zweite Hälfte sollte alle Dämme brechen. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff stellte Biron (48.) die Führung für Münster wieder her, ehe erneut King (50.) nach Vorlage von Kainz zum 2:2 für Bochum traf. Ein wahrer Schlagabtausch, der die Gemüter erhitzte!
Doch was dann folgte, war eine Demonstration der Effizienz und des unbedingten Siegeswillens der Preußen. Die erwarteten Tore (xG) von 7,3 für Münster im Vergleich zu Bochums 3,8 sprechen eine deutliche Sprache. Ab der 63. Minute gab es kein Halten mehr: Mašovic (63., Vorlage Mané) läutete den Torreigen ein, gefolgt von einem Doppelpack von Biron (73., Vorlage Hrgota; 90., Vorlage Hrgota) und einem weiteren Treffer von Hrgota (79., Vorlage Lasme). Die Preußen schraubten das Ergebnis gnadenlos in die Höhe und ließen Bochum am Ende chancenlos zurück. Einzig die eine Gelbe Karte für Münster trübte das Bild marginal.
Am Ende stand ein hochverdienter 6:2-Sieg für den SC Preußen Münster, der in dieser Form sicherlich noch für Furore sorgen wird. Der VfL Bochum zeigte zwar Moral und kämpfte sich zweimal zurück, musste aber die Überlegenheit der Hausherren an diesem Abend anerkennen. Ein denkwürdiges Spiel, das die 3. Liga in ihrer ganzen Dramatik widerspiegelte.



































