3. Liga · 15. Spieltag
11.06.2026- 53'Avdijaj
- 64'Beck
- 24'Sørloth
- 90'Sørloth
Last-Minute-Drama in Frankfurt: Freiburg schockt die Eintracht in der Nachspielzeit!
1. Halbzeit: Freiburg eiskalt, Frankfurt sieht Gelb
Die Partie startete direkt mit einer Menge Gift und Galle. Bereits in der 7. Minute setzte Frankfurts Adrian Beck ein klares Zeichen – allerdings ein bisschen zu ungestüm. Nach einer rüden Grätsche sah er völlig zurecht die frühe Gelbe Karte.
In der Folge entwickelte sich ein heißes Hin und Her, bei dem sich beide Teams keinen Zentimeter Rasen schenkten. Das glücklichere Händchen hatten zunächst jedoch die Breisgauer: In der 24. Minute schaltete der SC blitzschnell um, und Alexander Sørloth netzte eiskalt zum 0:1 für die Gäste ein. Mit dieser knappen Führung für Freiburg ging es dann auch in die Kabinen.
2. Halbzeit: Frankfurt dreht auf, Beck wird vom Sünder zum Helden
Nach dem Seitenwechsel kam eine völlig verwandelte Frankfurter Mannschaft aus der Kabine. Die Eintracht war hungrig und drückte aufs Gaspedal. Die Belohnung folgte prompt: In der 53. Minute belohnte Donis Avdijaj die Angriffsbemühungen mit dem hochverdienten 1:1-Ausgleich.
Frankfurt blieb am Drücker und nutzte das Momentum perfekt aus. Nur elf Minuten später (64. Minute) bebte das Stadion komplett: Ausgerechnet der gelbrot-gefährdete Adrian Beck fasste sich ein Herz und drehte das Spiel komplett zum 2:1! Die Fans waren außer sich, die Menge war ohrenbetäubend laut – die Hessen schienen auf der Siegerstraße.
Das bittere Erwachen in der Schlussphase
Bis zur 90. Minute spielte eigentlich nur noch Frankfurt. Die Eintracht dominierte den Platz nach Belieben und wähnte sich bereits am Ziel. Doch genau diese Siegessicherheit wurde den Hausherren zum Verhängnis: Frankfurt ließ nach, wurde unvorsichtig und schaltete gedanklich wohl schon ab.
Freiburg roch den Braten, witterte die allerletzte Chance und warf noch einmal alles nach vorne. Die Breisgauer eroberten den Ball, starteten einen Angriffsüberfall über die Außenlinie und überrannten die sichtlich überforderte Frankfurter Hintermannschaft. Es war ein Spielzug wie aus dem Bilderbuch: Der präzise Pass fand in der Mitte erneut den lauernden Alexander Sørloth. Dieser blieb vor dem Tor eiskalt, versenkte die Kugel im unteren rechten Eck und schockte Frankfurt mit dem 2:2-Ausgleich in allerletzter Sekunde!
Fazit: Ein unfassbares Finish! Während Freiburg den späten Punktgewinn wie einen Sieg feiert, wird man sich in Frankfurt fragen müssen, wie man dieses Spiel in den letzten Minuten noch aus der Hand geben konnte. Ein echtes VDFB-Spektakel!



































