3. Liga · 28. Spieltag
03.08.2026Aue demontiert Augsburg: Pléa-Hattrick und eine Lehrstunde in Effizienz!
Der 28. Spieltag der 3. Liga hielt für den FC Augsburg eine bittere Pille bereit, die sich am Ende wie ein ganzer Apothekerschrank anfühlte. Vor heimischem Publikum, das wohl auf einen entspannten Nachmittag hoffte, wurde der FCA vom FC Erzgebirge Aue regelrecht überrollt. Das 1:4 spricht eine deutliche Sprache, doch die Statistik untermauert das Debakel noch schonungsloser: Aue feuerte sage und schreibe 22 Schüsse ab, während Augsburg mit mageren 5 Versuchen kaum Torgefahr ausstrahlte. Auch die erwarteten Tore (xG) von 1,7 zu 6,3 zeigten, wer hier wirklich das Spiel dominierte.
Die Veilchen aus Aue legten los wie die Feuerwehr, angetrieben von einem überragenden Pléa. In der 27. Minute zappelte der Ball erstmals im Netz, als Pléa die Führung für die Gäste besorgte. Nur vier Minuten später, in der 31. Minute, schlug derselbe Mann erneut zu, diesmal nach feiner Vorarbeit von Richter – der Blitzstart war perfekt, und Augsburg schien noch im Tiefschlaf. Trotz 10 Paraden des Augsburger Keepers (gegenüber 4 auf der Gegenseite) konnte er die Flut nicht aufhalten. Die Hausherren versuchten, sich ins Spiel zu kämpfen, doch Aue war einfach präsenter, gewann mehr Zweikämpfe (8 zu 6) und fing deutlich mehr Bälle ab (20 zu 15).
Nach der Pause änderte sich das Bild kaum. Aue blieb am Drücker und der unaufhaltsame Pléa krönte seine überragende Leistung in der 59. Minute mit seinem dritten Treffer, assistiert von Philippe. Ein lupenreiner Hattrick, der die Augsburger Abwehr vor unlösbare Aufgaben stellte. Der Ehrentreffer für den FC Augsburg durch Selke in der 68. Minute, vorbereitet von El Hankouri, war nicht mehr als ein kurzes Aufbäumen und konnte die Stimmung nicht wirklich heben. Es war ein kleiner Hoffnungsschimmer, der schnell wieder erlosch.
Den Schlusspunkt unter diese denkwürdige Partie setzte dann Aues Knudsen in der 90. Minute, erneut nach Vorlage des omnipräsenten Philippe. Das 1:4 markierte nicht nur den Endstand, sondern auch das Ende einer eindrucksvollen Machtdemonstration des FC Erzgebirge Aue, die den FC Augsburg auf eigenem Rasen förmlich zerlegte. Eine Lehrstunde in Sachen Effizienz und Durchschlagskraft, die den FCA-Verantwortlichen noch lange zu denken geben wird.



































