3. Liga · 25. Spieltag
05.08.2026
SGE
1 : 7
Münster
SCHUMII02 05.08. Malteajfw
Waldstadion · 5.600 Zuschauer (9 %)
SGEMünster
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT1 : 3
11'1:0 Raman
39'1:1 Biron
43'1:2 Lasme (Biron)
45'1:3 Biron
2. HALBZEIT0 : 4
52'1:4 Biron
61'1:5 Hrgota (Biron)
65'1:6 Aremu (Hrgota)
69'1:7 Hrgota (Lasme)
Spieler des Spiels
Mickaël Biron (Münster)Note 10,0
Statistiken
44 %
Ballbesitz
56 %
2,7
Erwartete Tore (xG)
3,6
6
Schüsse
10
105
Pässe
107
90 %
Passgenauigkeit
90 %
8
Zweikämpfe
13
0
Gew. Zweikämpfe
6
7
Abgefangene Bälle
6
9 s
Ballrückeroberung
6 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Adler gerupft: Preußen-Tornado fegt über Frankfurt hinweg!

Was für ein Spektakel am 25. Spieltag der 3. Liga! Im Duell der Giganten zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Preußen Münster rollte ein regelrechter Tsunami über die Mainmetropole hinweg. Der Endstand von 1:7 zugunsten der Gäste aus Münster klingt nach einem Kantersieg – und war es auch, wenngleich der Spielverlauf eine Dramaturgie bot, die selbst Hollywood-Regisseure neidisch machen würde.

Dabei begann alles nach Plan für die Hausherren. Bereits in der 11. Minute zappelte der Ball im Netz, als Raman für Eintracht Frankfurt einlupfte und ein „schönes Tor“ erzielte, wie selbst der gegnerische Trainer anerkennend feststellte. Doch die Freude währte nicht lange. Trotz eines „richtig starken“ Frankfurter Torwarts, der so manchen Preußen-Angriff entschärfte und dafür sorgte, dass die Gäste „Chancen liegen ließen“, drehte Münster noch vor der Pause auf. Zwar lag man nach Ramans Treffer im Rückstand, doch dieser war, so die überraschende Einschätzung des Preußen-Coaches, „nicht unverdient“. Dann aber schlug die Stunde des Biron (39.), der den Ausgleich markierte, ehe Lasme (43.) nach Birons Vorlage und Biron selbst (45.) mit dem Pausenpfiff die Partie drehten. Ein 1:3 zur Halbzeit, das die Kräfteverhältnisse bereits andeutete.

Was dann in der zweiten Halbzeit geschah, war schlichtweg eine Demonstration der Stärke. Münster, das mit 56% Ballbesitz und einer Ballrückeroberungszeit von nur 6 Sekunden die Kontrolle übernahm, legte los wie die Feuerwehr. Ganze „fünf Tore in der zweiten Halbzeit“ fielen! Biron (52.) machte seinen Hattrick perfekt, bevor Hrgota (61., Vorlage Biron), Aremu (65., Vorlage Hrgota) und erneut Hrgota (69., Vorlage Lasme) das halbe Dutzend vollmachten und sogar noch einen draufsetzten. Am Ende standen zehn Schüsse für Münster sechs der Eintracht gegenüber, die trotz eines xG-Wertes von 2.7 nur einmal jubeln durfte – ein Zeugnis der Effizienz und des starken Keepers, der Schlimmeres verhinderte.

Die Münsteraner waren „eigentlich die bessere Mannschaft“ und ließen daran keinen Zweifel. Biron war „überragend“, aber auch Hrgota und Lasme zeigten sich „sehr gut“ aufgelegt. Die Tore des SC Preußen Münster waren, um es mit den Worten des Trainers zu sagen, „noch schöner“ als das der Eintracht. Ein Abend, der in die Annalen der VDFB-Geschichte eingehen wird – als glorreicher Triumph für Münster und eine schmerzhafte Lehrstunde für Eintracht Frankfurt.

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