3. Liga · 24. Spieltag
27.07.2026
Aachen
4 : 4
Aue
Hucki1981 27.07. Leonajfw
Tivoli · 9.100 Zuschauer (66 %)
AachenAue
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT2 : 2
5'1:0 Tillman (Tabakovic)
8'1:1 Pléa (Richter)
11'1:2 Knudsen (Pléa)
23'2:2 Medic (Tillman)
2. HALBZEIT2 : 2
48'2:3 Philippe (Meffert)
66'3:3 Tabakovic (Tillman)
72'4:3 Gray (Nelson)
80'Sands (für Tillman)
86'Wolf (für Haidara)
87'Wolf
89'Atanga (für Tabakovic)
89'Borgmann (für Condé)
90'4:4 Pléa (Philippe)
Spieler des Spiels
Magnus Knudsen (Aue)Note 8,8
Statistiken
51 %
Ballbesitz
49 %
5,2
Erwartete Tore (xG)
4,1
7
Schüsse
11
132
Pässe
146
80 %
Passgenauigkeit
82 %
7
Zweikämpfe
21
4
Gew. Zweikämpfe
9
14
Abgefangene Bälle
12
7 s
Ballrückeroberung
6 s
1
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Spektakel in Aachen: Alemannia und Aue teilen sich die Punkte nach irrem Schlagabtausch!

Was für ein Fußballfest, was für ein Drama auf dem Tivoli! Der 24. Spieltag der VDFB-3. Liga lieferte ein Duell, das an Spannung, Wendungen und Toren kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein sensationelles 4:4 zwischen Alemannia Aachen und dem FC Erzgebirge Aue, das die Zuschauer von den Sitzen riss und selbst abgebrühte Journalisten ins Schwärmen geraten ließ.

Dabei begann die Partie, als gäbe es kein Morgen mehr: Schon in der 5. Minute zappelte der Ball im Netz der Gäste, als Tillman nach feiner Vorarbeit von Tabakovic die Hausherren in Führung brachte. Doch wer dachte, Aachen würde nun das Zepter übernehmen, sah sich getäuscht. Aue, mit 11 Schüssen deutlich zielstrebiger als die Alemannia (7 Schüsse), schlug postwendend zurück. Zuerst glich Pléa in der 8. Minute nach Richters Zuspiel aus, nur drei Minuten später drehte Knudsen das Spiel komplett, assistiert von Pléa. Ein Doppelschlag, der die Alemannia kurzzeitig ins Wanken brachte, aber nicht brach. Mit einem xG-Wert von 5,2 zeigte Aachen, dass sie sich nicht unterkriegen lassen würden, während Aue bei 4,1 xG ebenfalls hochkarätige Chancen erspielte. Die Zweikampfstatistik (Aachen 7, Aue 21) deutete auf ein sehr unterschiedliches Spielverständnis hin, wobei Aue die physischere Gangart bevorzugte.

Noch vor der Pause fand Aachen die passende Antwort: Medic stellte in der 23. Minute, erneut nach Vorlage von Tillman, den 2:2-Ausgleich her. Ein atemloses Hin und Her! Nach dem Seitenwechsel schien Aue wieder Oberwasser zu bekommen, als Philippe in der 48. Minute die erneute Führung für die Gäste erzielte. Doch die Alemannia bewies Moral. Tabakovic (66. Minute, Vorlage Tillman) und Gray (72. Minute, Vorlage Nelson) drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten zum 4:3 für die Hausherren – der Tivoli explodierte förmlich! Der Sieg schien greifbar, die drei Punkte fest eingeplant.

Doch der Fußball schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten, und die letzte Pointe gehörte dem FC Erzgebirge Aue. Als die Nachspielzeit bereits lief, schlug Aue noch einmal zu: Pléa krönte seine Leistung mit seinem zweiten Treffer des Tages (90. Minute), mustergültig vorbereitet von Philippe, und sicherte den Gästen ein umjubeltes 4:4-Unentschieden. Ein Punkt für Aue, der sich wie ein Sieg anfühlt, und für Aachen ein bitterer Verlust zweier sicher geglaubter Zähler. Ein Spektakel, das die 3. Liga in ihrer ganzen Dramatik widerspiegelte und einmal mehr zeigte, dass in dieser Spielklasse wirklich alles möglich ist.

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