3. Liga · 18. Spieltag
22.06.2026- 7'TabakovicVorlage: Gray
- 45'TabakovicVorlage: Tillman
- 52'NelsonVorlage: Tillman
- 59'TabakovicVorlage: Haidara
- 90'GrayVorlage: Nelson
- 32'SierslebenVorlage: Noß
- 57'CorbozVorlage: Ljubicic
- 65'NoßVorlage: Gindorf
- 80'CorbozVorlage: Ljubicic
Aachener Wahnsinn: Last-Minute-Tor lässt Viktoria-Träume platzen!
Was für ein Spektakel! Die Alemannia aus Aachen und Viktoria Köln lieferten sich am 18. Spieltag der 3. Liga ein wahres Torfestival, das selbst den erfahrensten Kicker-Reporter ins Schwärmen bringt. Am Ende stand ein unfassbares 5:4 für die Kaiserstädter, die sich mit einem Last-Minute-Treffer den Sieg sicherten und die Domstädter mit leeren Händen nach Hause schickten. Ein Spiel, das man so schnell nicht vergessen wird!
Die Partie begann furios: Bereits in der 7. Minute zappelte der Ball im Kölner Netz. Tabakovic, mustergültig von Gray bedient, brachte Aachen in Front. Doch die Viktoria zeigte sich unbeeindruckt und glich durch Siersleben nach Vorarbeit von Noß in der 32. Minute aus. Als sich alle schon auf den Pausentee freuten, schlug Tabakovic (45.) erneut zu, diesmal nach Zuspiel von Tillman. Die zweite Hälfte startete, wie die erste endete: mit einem Aachener Tor. Nelson erhöhte in der 52. Minute auf 3:1, wieder war Tillman der Vorbereiter. Doch wer dachte, das Spiel sei entschieden, hatte die Rechnung ohne die Kölner gemacht. Corboz (57.) verkürzte, Ljubicic mit der Vorlage, und plötzlich war wieder Feuer in der Partie. Doch nur zwei Minuten später stellte Tabakovic (59.) mit seinem dritten Treffer des Tages, vorbereitet von Haidara, den alten Abstand wieder her – ein echter Hattrick!
Viktoria Köln bewies jedoch Moral und gab sich nicht geschlagen. Noß (65.), nach Zuspiel von Gindorf, und erneut Corboz (80.), wieder mit Ljubicic als Assistent, brachten die Kölner tatsächlich zum 4:4 zurück. Die Spannung war kaum zu überbieten, die Zuschauer hielten den Atem an. Die Statistik sprach zu diesem Zeitpunkt eine klare Sprache: Köln hatte mehr Ballbesitz (53% vs. 47%) und eine höhere Passgenauigkeit (85% vs. 80%), während Aachen mit 10:7 die Nase bei den Schüssen vorn hatte. Doch alle Zahlen schienen Makulatur, als das Unfassbare geschah: In der 90. Minute, als alles schon nach einer gerechten Punkteteilung aussah, schlug Gray zu! Nelson legte auf, Gray vollendete – 5:4 für Alemannia Aachen! Der Tivoli explodierte, die Kölner fielen in sich zusammen.
Ein Spiel, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Neun Tore, zwei Führungswechsel, ein Last-Minute-Siegtor – dieses Duell wird noch lange in den Annalen der VDFB-Geschichte nachhallen. Aachen feiert einen irren Sieg, Viktoria Köln hadert mit einer bitteren Niederlage, trotz überzeugender Ballzirkulation und mehr gewonnener Zweikämpfe (13 zu 8). Fußballherz, was willst du mehr?
Hungbo für May
Coskun für Bitter
Obuz für Noß
Berisha für Ljubicic
Kyereh für Gindorf


































