3. Liga · 18. Spieltag
26.06.2026- 3'SeguinVorlage: Pröger
- 63'SchnellbacherVorlage: Baack
- 21'RamanVorlage: Corredor
- 38'AvdijajVorlage: Raman
- 44'KoudossouVorlage: Avdijaj
- 69'Raman
- 77'Zeefuik
Bayern-Beben in der 3. Liga: Adler fliegen hoch, Rekordmeister am Boden!
Was war das denn, bitteschön? Der 18. Spieltag der VDFB 3. Liga wird in die Annalen eingehen, allerdings nicht, wie es sich die Münchner Vorstände erträumt hatten. Der vermeintliche Gigant FC Bayern München empfing Eintracht Frankfurt und erlebte ein wahres Waterloo. Eine Partie, die mit einem Paukenschlag begann und in einem Desaster für die Roten endete. Die Hessen entführten nicht nur drei Punkte aus der Allianz Arena, sie demontierten den Rekordmeister nach allen Regeln der Kunst. Der Endstand von 2:4 spricht Bände, aber die Geschichte dahinter ist noch viel bitterer für die Bayern.
Dabei begann alles so verheißungsvoll für die Hausherren. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball bereits im Netz der Frankfurter. Seguin, mustergültig bedient von Pröger, brachte die Bayern mit 1:0 in Führung. Ein Auftakt nach Maß, der die Fans auf den Rängen jubeln ließ und nach einer klaren Angelegenheit roch. Doch weit gefehlt! Die Eintracht, scheinbar unbeeindruckt vom frühen Rückstand, schüttelte sich kurz und begann dann mit ihrer gnadenlosen Aufholjagd. Raman glich in der 21. Minute nach Vorlage von Corredor aus, und spätestens jetzt war klar: Hier würde kein Spaziergang stattfinden. Kurz vor der Pause schlugen die Adler dann doppelt zu: Avdijaj (38.) nach Raman-Vorlage und Koudossou (44.) auf Zuspiel von Avdijaj schockten die Bayern bis ins Mark. Mit einem unfassbaren 1:3 ging es in die Kabinen – die Münchner fassungslos, die Frankfurter auf Wolke sieben.
Die zweite Halbzeit versprach Dramatik pur, und sie lieferte. Die Bayern kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine, schnürten die Eintracht phasenweise ein und drängten auf den Anschlusstreffer. Und tatsächlich, in der 63. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf, als Schnellbacher nach Vorarbeit von Baack das 2:3 erzielte. Die Allianz Arena bebte, der Glaube an die Wende war zurück. Doch die Freude währte nur kurz, denn die Eintracht hatte an diesem Abend einen Mann in ihren Reihen, der einfach nicht zu stoppen war. Nur sechs Minuten später, in der 69. Minute, machte Raman mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 2:4 den Deckel drauf. Ein eiskalter Konter, der die Bayern-Defensive entblößte und alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichtemachte.
Am Ende stand ein verdienter Sieg für eine mutige Eintracht Frankfurt, die den Bayern eindrucksvoll die Grenzen aufzeigte. Für den FC Bayern München hingegen ist diese Niederlage mehr als nur ein Rückschlag; es ist eine Demütigung, die Fragen aufwirft und die Ambitionen in der 3. Liga gehörig dämpfen dürfte. Die Schlagzeilen am nächsten Morgen werden ungemütlich sein. Die Eintracht feiert, die Bayern lecken ihre Wunden.



































