2. Liga · 33. Spieltag
12.08.2026Ulm-Fürth: Elf Tore, vier Führungswechsel – Demirovic zerlegt die Kleeblätter
Elf Tore in einem Ligaspiel sind eine Seltenheit – und doch lieferten sich der SSV Ulm 1846 und die SpVgg Greuther Fürth am 33. Spieltag der 2. Liga ein solches Spektakel. Das finale 7:4 zugunsten der Hausherren aus Ulm spiegelte jedoch nur bedingt die Dramatik wider, die sich auf dem Rasen abspielte und erinnerte dabei stark an das bereits torreiche Hinspiel, das die Ulmer ebenfalls knapp für sich entschieden hatten. Trotz eines Ballbesitzvorteils von 53 zu 47 Prozent für Ulm und 13 Schüssen gegenüber 10 der Fürther, blieben die erwarteten Tore mit 4.8 zu 3.7 deutlich unter dem, was die Akteure tatsächlich zelebrierten.
Dabei begann die Partie mit einem Paukenschlag der Gäste: Adams brachte die SpVgg Greuther Fürth bereits in der 8. Minute in Führung. Doch die „Spatzen“ zeigten sich unbeeindruckt. Prömel (12., Vorlage Demirovic) glich schnell aus, ehe Demirovic (41., Vorlage Atik) noch vor der Pause und Kramaric (49.) kurz nach Wiederanpfiff das Blatt wendeten und eine 3:1-Führung für Ulm herausspielten. Die Fürther, die beachtliche 21 Zweikämpfe führten, gaben sich keineswegs geschlagen und meldeten sich eindrucksvoll zurück: Vertessen (55., Vorlage Adams) und Nazario (65.) stellten den zwischenzeitlichen Ausgleich her – ein wahrer Kampfgeist war spürbar.
Das Geschehen spitzte sich in der Schlussphase zu, wo der SSV Ulm 1846 dann jedoch eine bemerkenswerte Entschlossenheit an den Tag legte. Demirovic avancierte zum Matchwinner, indem er binnen drei Minuten (73., 76.) einen Doppelpack schnürte und damit einen lupenreinen Hattrick erzielte, der die Ulmer vorentscheidend mit 5:3 in Front brachte. Atik (81., Vorlage Kramaric) und Beste (84.) bauten die Führung gar auf 7:3 aus. Vertessen gelang in der 90. Minute zwar noch ein weiterer Treffer für die Kleeblätter zum 7:4 Endstand, doch der Ulmer Torrausch war da bereits nicht mehr aufzuhalten gewesen.



































