2. Liga · 31. Spieltag
16.08.2026
Ulm
6 : 1
RBL
ByKonan 16.08. Marcel2215
Donaustadion · 20.400 Zuschauer (100 % · ausverkauft)
UlmRBL
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT5 : 1
6'0:1 Doan (Ejuke)
15'1:1 Atik (Kramaric)
20'2:1 Demirovic (Touré)
23'3:1 Kramaric (Prömel)
26'4:1 Demirovic (Touré)
29'5:1 Atik (Beste)
2. HALBZEIT1 : 0
70'6:1 Atik (Kramaric)
Spieler des Spiels
Ermedin Demirovic (Ulm)Note 9,1
Statistiken
53 %
Ballbesitz
47 %
5,4
Erwartete Tore (xG)
1,7
18
Schüsse
5
144
Pässe
183
0 %
Passgenauigkeit
0 %
11
Zweikämpfe
34
9
Gew. Zweikämpfe
8
16
Abgefangene Bälle
12
6 s
Ballrückeroberung
7 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Ulm zerlegt Leipzig: Ein Schützenfest der Superlative an der Donau

Nach dem frühen Schock durch Doans Führungstreffer in der 6. Minute, der RB Leipzig auf Vorlage von Ejuke jubeln ließ, schien die Partie für die Gäste noch nach Plan zu verlaufen. Doch was sich in den folgenden zwanzig Minuten an der Donau abspielte, glich einem Fußball-Erdbeben – oder, wie Insider mutmaßten, einer schlichten Überschwemmung durch eine spielstarke Ulmer Angriffsflut. Der SSV Ulm 1846 rollte über die Leipziger hinweg, als gäbe es kein Morgen mehr, offenbarte eine gnadenlose Dominanz, die auf allen Ebenen spürbar war.

Die Heimelf drehte noch vor der halben Stunde das Spiel und schickte die Gäste mit einem wahren Torhagel in die Kabine. Zunächst glich Atik in der 15. Minute nach Kramaric-Vorlage aus, ehe Demirovic (20., Assist Touré) und erneut Kramaric (23., Assist Prömel) für klare Verhältnisse sorgten. Als Demirovic nach erneutem Touré-Zuspiel in der 26. Minute seinen zweiten Treffer markierte und Atik drei Minuten später nach Beste-Vorlage das 5:1 besorgte, war der Spuk für Leipzig längst Realität geworden. Die Ulmer präsentierten sich in dieser Phase unglaublich spielfreudig und zeigten eine Leistung, die man getrost als „krass“ bezeichnen kann.

Ulm, das mit 18 Schüssen aufwartete, während Leipzig nur 5 abfeuerte, erspielte sich Chancen im Gegenwert von erstaunlichen 5,4 erwarteten Toren (xG) – ein klares Indiz für die erdrückende Überlegenheit. RB Leipzig hingegen mühte sich zu mageren 1,7 xG. Zwar bemühten sich die Leipziger mit 183 Pässen mehr um Ballkontrolle, kamen am Ende aber nicht über 47 Prozent Ballbesitz hinaus, gegenüber den 53 Prozent der Ulmer. Die Statistiken sprachen Bände: Während Ulm neun von elf Zweikämpfen gewann, konnte Leipzig bei 34 Versuchen nur acht für sich entscheiden, ein deutliches Signal, dass die Hausherren auch in den direkten Duellen die Oberhand behielten.

Nach der Pause, als der größte Sturmlauf der Spatzen vorüber war, beruhigte sich das Geschehen etwas. Der Ehrentreffer der Leipziger, früh erzielt, blieb ein einsamer Lichtblick. Erst in der 70. Minute setzte Atik mit seinem dritten Treffer nach Vorarbeit von Kramaric den Schlusspunkt zum 6:1. Die „Rückeroberungszeit“ des Balles war bei Ulm mit sechs Sekunden sogar noch einen Tick schneller als bei den Gästen (7 Sekunden). Am Ende stand ein beeindruckender Heimsieg zu Buche, der keine Zweifel an der Ulmer Überlegenheit ließ und die Gäste vom SSV Ulm 1846 auf allen Ebenen überrannte.

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