2. Liga · 29. Spieltag
28.07.2026
Mainz
3 : 2
Hansa
Feulner 28.07. deCoo
MEWA Arena · 28.500 Zuschauer (77 %)
MainzHansa
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT2 : 1
7'1:0 Pavlidis (Bruma)
36'2:0 Pavlidis (Nebel)
39'2:1 Honsak (Brobbey)
2. HALBZEIT1 : 1
58'Pereira Lage (für Bruma)
58'Hettwer (für Honsak)
58'Naderi (für Asta)
58'Schuster (für Brobbey)
58'Pfanne (für Dietze)
80'2:2 Ingelsson (Hettwer)
80'Jones (für Krauß)
86'3:2 Pavlidis (Pereira Lage)
Spieler des Spiels
Vangelis Pavlidis (Mainz)Note 9,0
Statistiken
52 %
Ballbesitz
48 %
2,5
Erwartete Tore (xG)
5,1
7
Schüsse
12
194
Pässe
130
91 %
Passgenauigkeit
88 %
6
Zweikämpfe
20
6
Gew. Zweikämpfe
3
9
Abgefangene Bälle
12
9 s
Ballrückeroberung
12 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Pavlidis-Gala und Zentner-Mauer: Mainz siegt in dramatischer Last-Minute-Schlacht!

Was für ein Spektakel am 29. Spieltag der 2. Liga! Der 1. FSV Mainz 05 empfing den F.C. Hansa Rostock zu einem Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war und die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem hielt. Am Ende stand ein knapper 3:2 (2:1)-Erfolg für die Hausherren, doch die Statistik erzählt eine andere, fast tragische Geschichte.

Die Partie begann vielversprechend für die Mainzer, die durch einen früh aufdrehenden Pavlidis bereits in der 7. Minute in Führung gingen. Der Grieche schien in Galaform und legte kurz vor der Pause nach (36.), was ein komfortables 2:0 versprach. Doch die Gäste aus Rostock bewiesen Moral: Honsak verkürzte postwendend in der 39. Minute zum 2:1. Und dies war nur der Auftakt zu einem wahren Sturmlauf, der sich nach dem Seitenwechsel noch intensivieren sollte. Die Rostocker zeigten eine starke Leistung, dominierten die Zweikämpfe (20:6) und schossen mit 12:7 deutlich öfter aufs Tor.

Besonders bitter für Hansa: Ihr Wert der erwarteten Tore (xG) von satten 5,1 gegenüber Mainzer 2,5 sprach Bände. Doch das extreme Pech im Abschluss der Gäste fand seinen Meister in einem überragenden Mainzer Schlussmann. Torwart Zentner zeigte eine wahre Glanzparade nach der anderen, entschärfte sechs gefährliche Torschüsse und hielt seine Mannschaft im Spiel. Als Ingelsson in der 80. Minute den hochverdienten Ausgleich zum 2:2 erzielte, schien das Momentum endgültig auf Seiten der Hanseaten zu liegen. Die Sensation lag in der Luft.

Doch Fußball schreibt seine eigenen Geschichten. Während Rostock verzweifelt an Zentner scheiterte, hatte Mainz noch einen Pfeil im Köcher: Den Mann des Tages. In der 86. Minute war es erneut Pavlidis, der mit seinem dritten Treffer des Tages den Last-Minute-Sieg für den 1. FSV Mainz 05 sicherte. Ein Hattrick, der nicht nur die drei Punkte festhielt, sondern auch die Nerven der Mainzer Fans bis aufs Äußerste strapazierte. Für Rostock bleibt trotz einer couragierten Vorstellung nur die Erkenntnis, dass an diesem Tag einfach nicht mehr drin war – auch wenn es hätte sein müssen.

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