2. Liga · 25. Spieltag
15.07.2026
Ulm
3 : 3
Mainz
ByKonan 15.07. Feulner
20.400 Zuschauer
Torschützen
Ulm
  • 60'
    Demirovic
    Vorlage: Bell Bell
  • 65'
    Beste
    Vorlage: Atik
  • 83'
    Demirovic
    Vorlage: Touré
Mainz
  • 20'
    Nebel
    Vorlage: Burger
  • 40'
    Nebel
    Vorlage: Burger
  • 44'
    Quansah
    Vorlage: Machida
Spieler des Spiels
Paul Nebel (Mainz)Note 9,1
Statistiken Ulm vs. Mainz
48 %
Ballbesitz
52 %
2,5
Erwartete Tore (xG)
2,7
8
Schüsse
6
104
Pässe
180
90 %
Passgenauigkeit
88 %
12
Zweikämpfe
8
6
Gew. Zweikämpfe
7
12
Abgefangene Bälle
8
12 s
Ballrückeroberung
13 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Ulm feiert Auferstehung: Spektakuläres 3:3 nach Mainzer 3:0-Führung!

Was für ein Fußball-Drama am 25. Spieltag der 2. Liga! Der SSV Ulm 1846 und der 1. FSV Mainz 05 lieferten sich ein denkwürdiges Duell, das am Ende mit einem schier unglaublichen 3:3-Unentschieden endete. Die Gäste aus Mainz verspielten dabei eine komfortable 3:0-Führung und mussten sich am Ende mit nur einem Punkt begnügen, während Ulm eine furiose Aufholjagd krönte.

Die erste Hälfte gehörte klar den 05ern. Mit 52% Ballbesitz und einer beeindruckenden Passgenauigkeit von 91% kontrollierten sie das Geschehen, während Ulm im Mittelfeld oft festsaß und auf Konter lauerte. Die Mainzer nutzten ihre Chancen eiskalt: In der 20. Minute eröffnete Nebel nach Vorlage von Burger den Torreigen, legte in der 40. Minute nach, erneut nach Vorlage desselben Mannes. Kurz vor der Pause schien die Partie entschieden, als Quansah (44.) nach Machidas Zuspiel auf 3:0 für Mainz erhöhte. Zwar musste Ulms Keeper Pavlenka mehrfach glänzend parieren, doch die Mainzer Schusseffizienz war an diesem Tag brutal – drei Schüsse, drei Tore in der ersten Hälfte.

Doch wer den SSV Ulm 1846 schon abgeschrieben hatte, sah sich getäuscht. Die zweite Hälfte entwickelte sich zu einem wahren Sturmlauf der Hausherren. Mit mehr Schüssen (insgesamt 8 gegenüber 6 der Mainzer) und einer kämpferischen Leistung, die sich in 12 gewonnenen Zweikämpfen (Mainz 7) widerspiegelte, stemmten sich die Ulmer gegen die drohende Niederlage. In der 60. Minute gelang Demirovic nach Vorlage von Bell Bell der erste Anschlusstreffer. Nur fünf Minuten später, in der 65. Minute, brachte Beste nach Atiks Zuspiel die Donaustädter auf 2:3 heran. Plötzlich war die Partie wieder offen, und die Mainzer, die sich wohl schon als Sieger wähnten, gerieten ins Schwimmen.

Die Dramatik erreichte ihren Höhepunkt in der 83. Minute. Wieder war es der unermüdliche Demirovic, der nach Vorlage von Touré den vielumjubelten 3:3-Ausgleich erzielte. Ein Punkt, der sich für Ulm wie ein Sieg anfühlt und für Mainz wie eine bittere Niederlage. Trotz einer höheren Ballbesitzquote und mehr Pässen (180 zu 104) konnten die Gäste ihre Führung nicht über die Zeit bringen. Ein Spiel, das einmal mehr bewies, dass im Fußball alles möglich ist und man eine Partie nie vor dem Abpfiff abschreiben sollte.

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