2. Liga · 22. Spieltag
11.07.2026
Mainz
6 : 0
KSC
Feulner 11.07. JpStabs
22.800 Zuschauer
Torschützen
Mainz
  • 6'
    Nebel
    Vorlage: Osterhage
  • 14'
    Pavlidis
    Vorlage: Osterhage
  • 23'
    Hložek
    Vorlage: Nebel
  • 35'
    Nebel
    Vorlage: Bruma
  • 54'
    Bruma
    Vorlage: Nebel
  • 61'
    Pavlidis
    Vorlage: Hložek
KSC
Keine Tore
Karten
Mainz
Keine Karten
KSC
  • 38'Weigl
  • 38'Neuhaus
Spieler des Spiels
Paul Nebel (Mainz)Note 10,0
Statistiken Mainz vs. KSC
60 %
Ballbesitz
40 %
4,9
Erwartete Tore (xG)
0,1
8
Schüsse
2
153
Pässe
89
89 %
Passgenauigkeit
87 %
7
Zweikämpfe
47
7
Gew. Zweikämpfe
8
10
Abgefangene Bälle
15
7 s
Ballrückeroberung
6 s
0
Gelbe Karten
2
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Mainzer Meisterwerk: KSC geht baden – Gnadenregel beendet Debakel!

Was für ein Spektakel in der 2. Liga! Der 22. Spieltag avancierte für den Karlsruher SC zu einem wahren Albtraum, während der 1. FSV Mainz 05 ein Feuerwerk abbrannte, das seinesgleichen suchte. Die Mainzer deklassierten den KSC mit einem atemberaubenden 6:0 und zwangen den Gegner zur vorzeitigen Kapitulation – ein Sieg, der in die Annalen der VDFB-Geschichte eingehen dürfte.

Von Beginn an war klar, wer hier Herr im Hause war. Mit 60% Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 89% diktierten die Mainzer das Geschehen. Bereits in der 6. Minute läutete Nebel das Mainzer Schützenfest ein. Der KSC, der im gesamten Spiel nur zwei Schüsse abgab und auf magere 0,1 erwartete Tore kam, fand kein Mittel gegen die entfesselten Hausherren. Pavlidis erhöhte in der 14. Minute auf 2:0, und als Hložek in der 23. Minute das 3:0 erzielte, drohte dem KSC bereits ein Debakel. Die Mainzer zeigten sich gnadenlos effizient: Aus acht Schüssen resultierten sechs Tore – eine 100%ige Schusspräzision, die sprachlos macht.

Noch vor der Pause schlug Nebel erneut zu (35. Minute), und mit einem 4:0 ging es in die Kabinen. Der KSC versuchte verzweifelt, den Schaden zu begrenzen, doch die Mainzer kannten keine Gnade. Bruma erhöhte in der 54. Minute auf 5:0, und nur sieben Minuten später machte Pavlidis mit seinem zweiten Treffer des Tages das 6:0 perfekt. An diesem Punkt trat die sogenannte VDFB-Gnadenregel in Kraft: Bei einem Rückstand von sechs Toren kann der unterlegene Trainer das Spiel vorzeitig beenden. Angesichts der erdrückenden Überlegenheit der Mainzer, die mit 153 Pässen das Spiel kontrollierten, während der KSC nur 89 Pässe zustande brachte, war die Entscheidung des KSC-Trainers, die Partie zu beenden, nur folgerichtig und verständlich. Ein ehrenvoller Rückzug aus einem ungleichen Kampf.

Mainz feiert einen Kantersieg, der die Liga aufhorchen lässt. Der KSC hingegen muss die Wunden lecken und schnellstmöglich zur Normalform finden, um nicht weiter in den Tabellenkeller abzurutschen. Dieses Spiel wird noch lange nachhallen.

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