2. Liga · 7. Spieltag
26.01.2015Torschützen
- Abdessadki 2
- Gerber 1
- Pogrebnyak 1
- Martins 1
- Diabang 1
Spielbericht
Sieg gegen den Lieblingsverein des Trainers
Tore 4:2
Schüsse 12:3
Schüsse aufs Tor: 10:1
Ballbesitz 50 % - 50 %
Zweikämpfe 13:7
Fouls 1:1
Ecken 2:0
Ballbesitz 83 % - 33 %
Pass-Genauigkeit 72 % - 67 %
Tore: 0:1 Martins (27.), 1:1 Pogrebnyak (29.), 2:1 Abdessadki (52.), 3:1 Abdessadki (72.), 4:1 Gerber (84.), 4:2 Diabang (90.)
Bester Spieler: Abdessadki (9.6)
Das Spiel begann sehr schleppend. Beide Teams scheiterten durchgehend beim letzten Pass an den starken und schnellen Abwehrreihen des Gegners. Einzige Chance war ein ungefärhlicher Schuss von Klavan, den Miller sicher hielt. In der 27. Minute dann doch das 1:0 für Mainz.
Ein sehr kurioses Tor, da die Situation eigentlich absolut nichts hergab. Ingolstadt hatte an der Mittellinie Einwurf. Schnatterer wollte eigentlich zu Abel werfen, doch der Einwurf missglückte ihm total. Er warf den Ball auf den zwischen Abel und Herzog stehenden Elyounoussi - dieser musste nur noch steil auf Martins passen, welcher den Ball lässig am herrausstürmenden Hitz vorbeischob. Hitz sah bei dem Ball genau in die Tormitte auch nicht gut aus.
Trainer Senf stand die Verzweiflung im Gesicht. Er fragte sich, wie man gegen diese bisher stark agierende Mainzer Abwehr ein Tor schiessen sollte. Doch es dauerte nicht lange, dann war es so weit. Pogrebnyak eroberte den bereits verlorenen Ball von einem Mainzer zurück, spielte auf Abdessadki - dieser lief ein Stück mit den Ball und spielte eigentlich einen ganz schwachen Pass auf Pogrebnyak. Doch dieser zeigte Wille und grätschte den Ball im Fallen irgendwie an Keeper Miller vorbei ins Tor zum 1:1. Auch der sah bei dieser Aktion nicht gut aus, hätte eigentlich vor Pogrebnyak zugreiffen müssen.
Ab dem Ausgleich übernahm Ingolstadt die Initiative. Doch die letzte Chance im 1. Durchgang sollte Mainz haben. Elyounoussi tankte sich durch, wollte aus ca. 11 Metern aufs Tor schiessen - doch der ganz starke Glauber warf sich im allerletzten Moment in den Ball und konnte schliesslich klären.
Die zweite Hälfte fing an mit dominierenden Ingolstädtern. Abdessadki traf bereits in der 52. Minute zum 2:1. Pogrebnyak gewann nach einem Klärungsversuch eines Mainzers das Kopfballduell, leitete auf Abdessadki weiter. Die ganze Abwehr wartete auf einen Pass auf den gut positionierten Gerber und konnte dann nur noch hinterherblicken, als Abdessadki einfach an ihnen vorbeilief und den Ball ins lange Eck schob.
Nur 5 Minuten später hatte Pogrebnyak die Mega-Chance auf das 3:1, doch er schiesst völlig frei auf Miller zulaufend 2 Meter am Tor vorbei. Weitere 5 Minuten später entstand eine Szene wie beim 1:1, als Pogrebnyak wieder bei einem schwachen Pass vor Miller in den Ball grätschen konnte, doch diesmal brachte dieser seine Fingerspitzen noch an den Ball.
Es dauerte dann bis zur 72. Minute, bis das 3:1 viel. Ilsö setzte sich aussen mit einer einfachen Körpertäuschung durch, flankte in die Mitte, wo Kyrgiakos, der die ganze Zeit mit Abdessadki mitlief, auf einmal richtung kurzen Pfosten stürmte, und nach seinem Stellungsfehler nichts mehr machen konnte. Aus dieser Position konnte sogar der 1,75m kleine Abdessadki nur noch ins Tor einköpfen.
Kurz danach tankte sich Gerber an der Grundlinie durch, legte den Ball mustergültig ab, doch ein Mainzer kam noch knapp vor dem einschussbereiten Pogrebnyak an den Ball.
Besser machte es Gerber dann in der 84. Minute. Nach einem zuspiel von Abdessadki - der somit an allen 4 Toren beteiligt war, konnte er sich etwas glücklich gegen 2 Verteidiger durchsetzen und in die lange Ecke schieben.
Den Abschluss machte dann noch Diabang, der in der Nachspielzeit einen Konter zum 4:2 abschloss. Das ging auch so in Ordnung, weil Mainz in der 1. Hälfte wirklich gut mitspielte.
Trainer Besiktas: Erste hälfe machen wir das 0-1 alles lief super aber am ende war ingolstadt besser geworden und hat es verdient. wir müssen eine andere taktik üben mit hinten dicht wird das nicht´s wünsche ingolstadt noch viel erfolg.
Trainer Senf: Ich bin sehr zufrieden. In der 1. Hälfte lief eigentlich alles gegen uns, doch wir haben nicht aufgegeben und sofort auf den Rückstand reagiert. Wieder einmal hat Abdessadki gezeigt, dass er für uns kaum verzichtbar ist. Es wird schwer für uns werden ihn zu ersetzen. Heute hatten wir Glück, dass die hochbezahlten Verteidiger von Mainz sich wie Amateure verhielten. Da kann der Gegner kaum was machen, wenn ein Spitzenspieler nicht weiss, wo er hinlaufen soll. 13 Spiele aus 6 Spielen ist natürlich ein Klasse start. 4 Siege in Folge - jetzt müssen wir nur noch im Spitzenspiel nächste Woche bei 1860 nachlegen, dann ist der Start richtig gelungen. Viel Glück noch nach Mainz.
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