2. Liga · 2. Spieltag
03.01.2014
FCI
5 : 1
HSV
Senf 03.01. Schnabel
17.000 Zuschauer
Torschützen
FCI
  • Glauber 1
  • Gerber 1
  • Pogrebnyak 3
HSV
  • Schürrle 1
Spielbericht
1. Saisonsieg - Ingolstadt atmet auf!

Das Spiel begann mit druckvollen Ingolstädtern. Hamburg bekam zu anfangs gernichts auf die Reihe (war auch Schnabels erstes Online-Spiel), doch die Schanzer konnten das nicht nutzen, da sie sich aussen immer wieder festrannten. Die Hamburger Aussenverteidiger waren zu stark. Für diesen Fall hatte Trainer Senf sich extra eine andere Schnelltaktik eingestellt, hat jedoch vor dem Spiel vergessen, nachzuschauen wie man diese im Spiel umstellt und musste dann so weiterspielen. Jurado war auf der aussen völlig abgemeldet, Gerber setzte sich zumindest noch ein bisschen durch. Gleich zum Start vergab er eine riesenchance am glänzend aufgelegten Wulnikowski, der heute trotz 5 Gegentore die Note 10 verdient gehabt hätte. In der 13. Minute kam dann Pogrebnyak von der Strafraumkante zum Schuss und traf zum 1:0. 

Trainer Senf war sehr erleichtert, dachte sich, wenn wir mal 1:0 führen, ist das Ding durch. So war es aber nicht. Es dauerte genau 3 Minuten bis die Hanseaten durch Schürle ausglichen. Stuff ließ einen Hamburger Stürmer aus den Augen, der spielte einen klasse Pass in die Mitte und Schürrle konnte zum 1:1 einschieben. 
Danach folgte eigentlich ein einziger Sturmlauf der Ingolstädter.  Wulnikowski wurde immer besser, hielt mindestens 3 Bälle, die ich schon dringesehen hatte. Hamburg blieb aber bei Kontern auch stets gefährlich. Zum Glück standen die HSV Stürmer oftmals im Abseits, sodass die Ingolstädter zwar zitterten, es aber im Endeffekt nicht wirklich gefährlich wurde. Kurz vor der Halbzeit dann die krasseste Szene im HSV Strafraum, als Pogrebnyak zum Kopfball kam, Wulnikowski extrem stark parrierte, Fort den Ball im Nachschuss an den Pfosten aus leicht spitzem Winkel setzte, Gerber dann einen Hamburger Spieler auf der Linie anschoss und Glauber schliesslich nochmal an Wulnikowski scheiterte. 

Das 2:1 für die Ingolstädter viel dann 2 Minuten vor der Pause. Ich bin mir nichtmehr ganz sicher, aber meine, dass Gerber einen Nachschuss ins Tor setzte. 

Zur Pause stand es 2:1, bei 16:1 Schüssen und 13:1 Schüssen aufs Tor. Viel zu wenig für Ingolstadt, vor allem, da man Hamburg wirklich nie abschreiben konnte, da es immer gefährliche Konteransätze gab.


In der 2. Halbzeit konnte der HSV die Ingolstädter eigentlich etwas mehr vom Tor weghalten. in der 54. Minute scheiterte Gerber jedoch freistehend vor Wulnikowski. Jurado kam an den Ball, flankte auf den langen Pfosten, wo Glauber den Ball über den Keeper, der schon wieder da war, ins Tor drückte. 
Wer jetzt dachte, das Spiel war endgültig durch, irrte sich. Der HSV hatte jetzt die beste Szene der zweiten Hälfte, als ein Stürmer völlig frei auf Brink stürmte. Dieser konnte allerdings den Ball parrieren und im Nachfassen auch festhalten. 
so in der 65. rum machte dann Pogrebnyak das 4:1. Die größte Vergebene Chance hatte dann noch Gerber auf Seiten des FC04, als ein Hamburger nachdem man eine Ingolstädter Ecke eigentlich geklärt hatte, in den eigenen Strafraum direkt auf Gerber spielte. Dieser war allerdings überrascht und schoss statt ins leere kurze Eck, einen Abwehrspieler an, der den Ball knapp am Tor vorbeilenkte. 

Den Schlusspunkt setzte wieder Pogrebnyak, der das 5:1 nach schönem Zuspiel von Borja machte. 

Am Ende waren es 22:3 Schüsse. Aber wie gesagt, der HSV war immer nah dran gefährlich zu werden und hat das Spiel lange spannend gehalten. Trotzdem ein verdienter Sieg.

Spieler des Tages war Glauber mit der Note 9,8.

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