1. Liga · 32. Spieltag
30.08.2026Historischer Erfolg: Borussia Dortmund demontiert Stuttgart und feiert Kabinenparty
Der Schlusspfiff im Signal Iduna Park war nicht nur das Signal zum Ende eines Spiels, sondern der Auftakt zu einer ausgelassenen Feier in den Dortmunder Katakomben. Eine solche Dominanz hatte man sich vielleicht erträumt, aber die kompromisslose Art, wie die Mannschaft von Sec-BVB den VfB Stuttgart deklassierte, war selbst für erfahrene Recken des Online-Fußballs beeindruckend. Die Köpfe der Stuttgarter hingen tief, als sie den Platz verließen; man hatte sich viel vorgenommen, vielleicht eine stabile Defensive, um mit dem Ball in den eigenen Reihen (am Ende 71 Pässe bei 50% Ballbesitz) Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch daraus wurde nichts.
Bereits in der 6. Minute brach Seiwald mit dem 1:0 für Borussia Dortmund den Damm. Die schnelle Führung war der Startschuss für einen wahren Sturmlauf. Zwischen der 18. und 22. Minute folgten Treffer von Adeyemi, Malen und Coman – ein Albtraum für jede Auswärtsmannschaft. Der Plan der Schwarz-Gelben, aggressiv nach vorne zu spielen, ging vollends auf. Die Mannschaft erspielte sich Chancen im Wert von 4.1 erwarteten Toren (xG), während Stuttgart bei mageren 0.8 xG verharrte und gerade einmal drei Schüsse abgab. Besonders erfreulich war der Auftritt von Malen, der zum ersten Mal von Anfang an ran durfte und sich mit einem Doppelpack (20. und 41. Minute) nachdrücklich für mehr empfahl – ein klares Signal für die kommende Saison, das man sicher im Hinterkopf behalten wird.
Sabitzers 5:0 in der 39. Minute und Malens zweiter Streich zum 6:0-Halbzeitstand besiegelten eine Partie, die schon zur Pause entschieden war. In der Kabine dürfte es nach der besten Saisonleistung in 12 Jahren von Sec-BVB in seiner zwölfjährigen VDFB-Karriere kaum noch um Taktik gegangen sein, sondern um das pure Gefühl des Erfolgs. Die Dortmunder gewannen sieben ihrer 14 Zweikämpfe und konnten den Ball im Schnitt nach 11 Sekunden zurückerobern, was ihre defensive Stabilität unterstrich, während die Stuttgarter bei den Balleroberungen nur auf 7 Sekunden kamen. Ein triumphaler Abend für den BVB, ein Abend zum Vergessen für den VfB Stuttgart.



































