1. Liga · 24. Spieltag
17.07.2026- 10'LookmanVorlage: Kolo Muani
- 15'LookmanVorlage: Tillman
- 27'LookmanVorlage: Schade
- 44'Kolo MuaniVorlage: Lookman
- 62'BaileyVorlage: Apolinário de Lira
- 74'Kolo MuaniVorlage: Tillman
- 81'Lookman
- 85'LookmanVorlage: Bailey
- 90'TillmanVorlage: Schade
- 3'McKennieVorlage: Lewandowski
- 37'LewandowskiVorlage: Nkunku
- 67'CvancaraVorlage: Bülter
- 75'CvancaraVorlage: McKennie
- 72'Buta
- 60'Nkunku
Leverkusens Tor-Orgie: Regensburgs "Jahn-Wunder" ertrinkt im Elf-Tore-Spektakel!
Was für ein Spektakel in der VDFB-Arena! Der 24. Spieltag der 1. Liga lieferte ein wahres Fußballfest, das selbst hartgesottenen Taktikern die Kinnlade herunterklappen ließ. Bayer 04 Leverkusen empfing den SSV Jahn Regensburg zu einem Duell, das in die Annalen eingehen wird. Am Ende stand ein sensationelles 9:4 für die Werkself auf der Anzeigetafel, doch der Weg dorthin war gesäumt von Dramatik, Leidenschaft und schier unglaublichen Wendungen.
Dabei begann alles mit einem Paukenschlag, der die Heimfans frösteln ließ: Bereits in der 3. Minute schockte McKennie die Leverkusener mit der Führung für Regensburg, mustergültig vorbereitet von Lewandowski. Doch wer dachte, die Werkself würde sich davon beirren lassen, hatte die Rechnung ohne einen entfesselten Lookman gemacht. Mit einem lupenreinen Hattrick (10., 15., 27. Minute) drehte er die Partie im Alleingang, assistiert von Kolo Muani, Tillman und Schade. Regensburg bewies jedoch Moral, und Lewandowski verkürzte in der 37. Minute auf 3:2. Kurz vor der Pause stellte Kolo Muani den alten Abstand wieder her – ein atemberaubender erster Durchgang fand sein Ende.
Nach dem Seitenwechsel schien Leverkusen den Sack zuzumachen, als Bailey in der 62. Minute auf 5:2 erhöhte. Doch der Jahn gab sich nicht geschlagen! Cvancara (67.) und später nochmals (75.) hielten die Partie mit seinen Treffern, jeweils vorbereitet von Bülter und McKennie, am Leben. Es stand zwischenzeitlich 6:4, nachdem Kolo Muani in der 74. Minute seinen zweiten Treffer markierte. Die Regensburger zeigten sich kämpferisch und ließen die Leverkusener Abwehr phasenweise ins Schwitzen geraten. Eine beachtliche Leistung, die trotz des Endresultats Respekt verdient.
In der Schlussphase jedoch brachen alle Dämme. Leverkusen zündete den Turbo und überrannte die tapferen Regensburger förmlich. Lookman krönte seine überragende Leistung mit zwei weiteren Treffern (81., 85.) und schraubte sein persönliches Konto auf unfassbare fünf Tore! Den Schlusspunkt setzte Tillman in der 90. Minute. Am Ende stand ein 9:4, das die Offensivkraft der Werkself eindrucksvoll unterstrich. Regensburg verließ das Feld zwar als Verlierer, doch mit der Gewissheit, an einem der wildesten Spiele der Saison teilgenommen zu haben. Ein denkwürdiger Abend, der einmal mehr bewies, warum die VDFB-Liga so faszinierend ist.



































