1. Liga · 21. Spieltag
02.07.2026
VfB
0 : 6
SW 05
LongLiveCapo 02.07. Justimus1848
52.000 Zuschauer
Torschützen
VfB
Keine Tore
SW 05
  • 6'
    Skov Olsen
    Vorlage: Jovic
  • 26'
    Jovic
    Vorlage: Brandt
  • 30'
    Jovic
    Vorlage: Brandt
  • 34'
    Hack
    Vorlage: Skov Olsen
  • 50'
    Hack
    Vorlage: Jovic
  • 54'
    Brandt
Karten
VfB
  • 53'Özcan
SW 05
Keine Karten
Spieler des Spiels
Luka Jovic (SW 05)Note 10,0
Statistiken VfB vs. SW 05
48 %
Ballbesitz
52 %
0,3
Erwartete Tore (xG)
5,3
2
Schüsse
11
78
Pässe
87
86 %
Passgenauigkeit
82 %
25
Zweikämpfe
12
0
Gew. Zweikämpfe
7
11
Abgefangene Bälle
5
8 s
Ballrückeroberung
8 s
1
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Gnadenakt im Ländle: Schweinfurt demontiert den VfB Stuttgart in Rekordzeit

Was für eine Demütigung im Mercedes-Benz-Arena-Äquivalent der VDFB! Am 21. Spieltag der 1. Liga erlebten die leidgeprüften Anhänger des VfB Stuttgart ein sportliches Fiasko historischen Ausmaßes. Die Gäste vom 1. FC Schweinfurt 05 reisten nicht an, um Geschenke zu verteilen, sondern um ein gnadenloses Offensivfeuerwerk abzufackeln. Bereits nach 54 Minuten war das ungleiche Duell vorbei – beendet durch die berühmt-berüchtigte VDFB-Gnadenregel, die den Stuttgarter Trainer erlöste.

Das Unheil nahm schon in der 6. Spielminute seinen Lauf, als Skov Olsen nach feiner Vorarbeit von Jovic den Torreigen eröffnete. Stuttgart taumelte früh, und Schweinfurt setzte unbarmherzig nach. Ein Doppelschlag von Jovic (26. und 30. Minute) – jeweils mustergültig bedient von Brandt – schraubte das Ergebnis rasch auf 0:3 hoch. Die Schwaben liefen nur hinterher und hatten defensiv überhaupt keinen Zugriff. Als Hack in der 34. Minute nach Vorlage von Skov Olsen zum 0:4 einschob, glich das Stuttgarter Defensivverhalten bereits einem Trümmerhaufen.

Wer nach dem Seitenwechsel auf Besserung hoffte, wurde enttäuscht. Schweinfurt dachte gar nicht daran, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Erneut war es Hack, der in der 50. Minute nach Vorarbeit von Jovic traf, ehe Brandt nur vier Zeigerumdrehungen später (54.) den bitteren Schlusspunkt zum 0:6 setzte. Angesichts dieser absoluten Machtlosigkeit zog der VfB-Coach die Reißleine und machte von der Gnadenregel Gebrauch. Die nackten Zahlen untermauern das Desaster: Während Schweinfurt einen xG-Wert von 5,3 kreierte, verbuchte Stuttgart mickrige 0,3 erwartete Tore und brachte keinen einzigen der mageren zwei Schussversuche auf das gegnerische Gehäuse.

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