1. Liga · 21. Spieltag
02.07.2026- 6'Skov OlsenVorlage: Jovic
- 26'JovicVorlage: Brandt
- 30'JovicVorlage: Brandt
- 34'HackVorlage: Skov Olsen
- 50'HackVorlage: Jovic
- 54'Brandt
- 53'Özcan
Gnadenakt im Ländle: Schweinfurt demontiert den VfB Stuttgart in Rekordzeit
Was für eine Demütigung im Mercedes-Benz-Arena-Äquivalent der VDFB! Am 21. Spieltag der 1. Liga erlebten die leidgeprüften Anhänger des VfB Stuttgart ein sportliches Fiasko historischen Ausmaßes. Die Gäste vom 1. FC Schweinfurt 05 reisten nicht an, um Geschenke zu verteilen, sondern um ein gnadenloses Offensivfeuerwerk abzufackeln. Bereits nach 54 Minuten war das ungleiche Duell vorbei – beendet durch die berühmt-berüchtigte VDFB-Gnadenregel, die den Stuttgarter Trainer erlöste.
Das Unheil nahm schon in der 6. Spielminute seinen Lauf, als Skov Olsen nach feiner Vorarbeit von Jovic den Torreigen eröffnete. Stuttgart taumelte früh, und Schweinfurt setzte unbarmherzig nach. Ein Doppelschlag von Jovic (26. und 30. Minute) – jeweils mustergültig bedient von Brandt – schraubte das Ergebnis rasch auf 0:3 hoch. Die Schwaben liefen nur hinterher und hatten defensiv überhaupt keinen Zugriff. Als Hack in der 34. Minute nach Vorlage von Skov Olsen zum 0:4 einschob, glich das Stuttgarter Defensivverhalten bereits einem Trümmerhaufen.
Wer nach dem Seitenwechsel auf Besserung hoffte, wurde enttäuscht. Schweinfurt dachte gar nicht daran, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Erneut war es Hack, der in der 50. Minute nach Vorarbeit von Jovic traf, ehe Brandt nur vier Zeigerumdrehungen später (54.) den bitteren Schlusspunkt zum 0:6 setzte. Angesichts dieser absoluten Machtlosigkeit zog der VfB-Coach die Reißleine und machte von der Gnadenregel Gebrauch. Die nackten Zahlen untermauern das Desaster: Während Schweinfurt einen xG-Wert von 5,3 kreierte, verbuchte Stuttgart mickrige 0,3 erwartete Tore und brachte keinen einzigen der mageren zwei Schussversuche auf das gegnerische Gehäuse.



































