1. Liga · 19. Spieltag
28.06.2026- 7'Zirkzee
- 25'MusialaVorlage: Bahoya
- 29'RutterVorlage: Bahoya
- 39'GuerreiroVorlage: Bahoya
- 45'BahoyaVorlage: Musiala
- 50'MusialaVorlage: Guerreiro
- 53'RutterVorlage: Guerreiro
- 71'MusialaVorlage: Barreiro Martins
- 89'Niakhaté
HSV demütigt St. Pauli: Gnadenregel verhindert historisches Debakel!
Was war das denn bitte? Der 19. Spieltag der 1. Liga in der VDFB-Runde bot ein Derby, das in die Annalen eingehen wird – allerdings nicht wegen seiner Spannung, sondern wegen einer beispiellosen Dominanz, die am Ende durch die berühmt-berüchtigte Gnadenregel jäh gestoppt wurde. Der FC St. Pauli empfing den Hamburger SV und wurde Zeuge eines Sturmlaufs, der die braun-weißen Träume von einem Punktgewinn binnen Minuten pulverisierte.
Von Beginn an war klar, wer hier der Herr im Haus war. Der HSV spielte Katz und Maus mit dem überforderten Gastgeber. Mit 57 Prozent Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 92 Prozent diktierten die Rothosen das Geschehen nach Belieben. Während St. Pauli mit mageren fünf Schüssen auf das Tor des Gegners kam und nur 1,6 xG generierte, feuerte der HSV aus allen Rohren: 19 Schüsse und sagenhafte 7,3 xG sprechen eine eindeutige Sprache. Es war ein Offensivspektakel, das nur durch die Unfähigkeit des Schlussmanns der Kiezkicker, der immerhin noch drei Paraden zeigte, nicht noch höher ausfiel.
Die Führung für den HSV war nur eine Frage der Zeit, und sie kam in Form eines frühen Treffers zum 0:1. Danach brach St. Pauli völlig ein. Die Rothosen spielten sich in einen Rausch, und die Tore fielen wie reife Früchte. Die Defensive der Gastgeber war ein offenes Scheunentor, und der HSV nutzte dies gnadenlos aus. Ein Tor nach dem anderen zappelte im Netz der völlig überforderten St. Paulianer, die mit den schnellen Kombinationen und der Zielstrebigkeit des Stadtrivalen nicht im Ansatz mithalten konnten.
Als der Schiedsrichter beim Stand von 1:7 abpfiff, war die Erleichterung auf Seiten des FC St. Pauli förmlich greifbar. Die VDFB-Gnadenregel verhinderte ein noch größeres Debakel und setzte dem Spuk ein frühes Ende. Ein 0:9 wäre das eigentlich verdiente Resultat gewesen, doch die Regel begrenzt den Torabstand auf maximal sechs Treffer. So blieb es bei einem für St. Pauli bittersüßen 1:7, das dennoch als klare Demütigung in die Geschichte eingehen wird. Der HSV feierte einen Kantersieg, der beweist, wer aktuell die Nummer eins in der Stadt ist.



































