1. Liga · 15. Spieltag
03.05.2011Westfalenstadion · 77.300 Zuschauer (100 % · ausverkauft)
Torschützen
- Robben 1
- Grafite 4
- Løvenkrands 3
Spielbericht
Nach 1:0 Fürhung durch Robben reichen dem MSV 13 starke Minuten um das Spiel für sich zu entscheiden (5 Tore zwischen der 29. und 42. Minute).
Längerer Bericht / Screens folgen heute Abend / morgen.
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Duisburgs grandiose 13 Minuten oder: Der Dortmunder Black Out
Nach dem Topspiel im Pokal stand für den MSV Duisburg das nächste Highlight an. Im einzigen Erstliga Revierderby der VDFB musste der MSV ins Westfalenstadion zu Borussia Dortmund reisen. 77.300 Fans im Stadion, der Tabellenerste beim Tabellenfünften, ein Sieg für Dortmund und die Borussen wären wieder im Meisterrennen drin gewesen, ein Sieg für den MSV und die Vorsommer-spätfrühlingsmeisterschaft wäre zum Greifen nah. Die Aufstellungen der Teams:
Dortmund (3-4-3): Wiese - Höwedes, Santana, Degen - Blaszcykowski, Castro, Cicero, Kagawa - Fenin, Barrios, Robben
Duisburg (4-1-2-1-2): Hesse - Koch, Schiavolin, Korzynietz, Ochs - Grammozis - Makiadi, El Kasmi - Sarpei - Grafite, Løvenkrands
Dortmund begann druckvoll und ließ den MSV dank des offensiven 3-4-3 Systems kaum aus der eigenen Hälfte. In den ersten Minuten scheiterte der letzte Pass der Dortmunder, doch nach 12 Minuten konnte sich Arjen Robben freilaufen und zum verdienten 1:0 einschieben. Duisburg brauchte lange um sich gegen das ungewohnte Spielsystem zurecht zu finden, doch ab der 29. Spielminute gelang dem MSV plötzlich alles. Die Stürmer Løvenkrands und Grafite spielten zusammen mit dem offensiven Mittelfeldspieler Grammozis und den beiden Flügelspielern El Kasmi und Makiadi die Dortmunder Defensive schwindelig. Jeder Angriff saß und so klingelte es alle paar Minuten im Kasten von Tim Wiese. Den Ausgleich erzielte in der 29. Minute der aus der zweiten Liga von 1860 verpflichtete Løvenkrands und nur zwei Minuten später schob Grafite den Ball zur Führung für den MSV ins Tor. Es folgten drei weitere Tore (36. Grafite, 39. Løvenkrands, 42. Grafite) ehe der Schiedsrichter die geschockten Dortmunder mit dem Pausenpfiff erlößte.
Halbzeitstatistiken:
1:5 Tore
6:8 Schüsse
5:7 Schüsse aufs Tor
54:46 % Ballbesitz
83:87 % Schussgenauigkeit
87:92 % Passgenauigkeit
Die Duisburger begannen die zweite Hälfte wie sie die erste beendet hatten: In der 47. Spielminute war es erneut Grafite der die Dortmunder Abwehr überwinden konnte. Das Spiel plätscherte nun vor sich hin, Duisburg brauchte nicht mehr, Dortmund konnte oder wollte nicht mehr. Einzig Peter Løvenkrands trug sich in der 67. Spielminute noch einmal in die Torschützenliste ein.
Endstatistiken:
1:7 Tore
8:11 Schüsse
6:9 Schüsse aufs Tor
51:49 % Ballbesitz
75:81 % Schussgenauigkeit
84:88 % Passgenauigkeit
Pascal · 03.05.2011 22:43 Uhr

