Regionalliga · 9. Spieltag
07.02.201616.800 Zuschauer
Torschützen
Keine Tore
- Misimovic 1
- King 1
- Lex 3
Spielbericht
Rote Teufel überrennen die Lilien in den letzten 20 Minuten




Kaiserslautern in der Formkrise, Darmstadt schon mit dem Rücken zur Wand. Es war also eine Farge wer her hier heute die Nerven behält. Am Ende waren es verdientermaßen die Roten Teufel.
Hälfte 1: Darmstadt spielte forsch mit, hatte selbst auch ein paar gute Szenen vorne, aber da wo es gefährlich hätte werden können zu überhastet. Kaiserslautern dagegen mit dem ersten brandgefährlichen Angriff in der 19. Minute auch erfolgreich. Fernandes tankt sich links in den 16er bis knapp 4 m bis zur Grundlinie, dann stramme Hereingaben nach innen, wo Misimovic gekonnt direkt vollendet: 0:1.
Anschließend liess sich Lautern etwas zurückfallen, ausgegeglichene Partie, aber man merkte den Pfälzern ihre Entschlossenheit an, schliesslich konnten sie nun abwartend agieren. Aber es tat sich nichts mehr bis zur Pause.
Hälfte 2: gleiches Bild wie zuvor, aber Trainer Albrecht vermisste den Zugriff aufs Spiel bei seinen Mannen und brachte Hengemuehle und King für Traut und Misimovic, also 2 Stürmer, eigentlich eine klare Ansage. Es dauerte aber bis zur 71. Minute, Sararer ist am 16er durch, feuert einen Schuss ab, den Esser nur zur Seiteabklatschen lassen konnte, wo Lex goldrichtig stand und den Ball volley im Tor versenkte. Nun begann der stärkste Abschnitt der Gäste, die Hausherren schienen zu resignieren. 80. Minute, Ecke Kaiserslautern, Sararer führt aus, King entrinnt seinen Bewachern und köpft aus 8 Metern wuchtig in die Maschen: 0:3. Aber die Gäste in Person von Lex hatten noch nicht genug. 85. Minute: Schmitz ist im 16er nicht vom Ball zu trennen läuft bis zur Grundlinie und passt im rechten Moment in den Rücken der Abwehr, wo abermals Lex sehr überlegt zum 0:4 einschießt. Den Schlusspunkt setzte er dann abermals selbst in der Nachspielzeit: im Laufduell mit Atouba um den Ball kann er sich durchsetzen, aber den Ball nicht kontrollieren, so dass der Ball von Atouba zu Esser zurückgespielt wird, Lex setzt nach, Esser vertändelt und Lex markiert mit seinem dritten Treffer den 5:0 Endstand für die Gäste.
Dirk Albrecht: "Nach dem 2:0 hat man gemerkt, dass den Hausherren die Puste und damit die Konzentration abhanden ging. Diesmal haben meine Jungs ihren Torhunger gestillt. An Bernd: Du hast dort reichlich Potenzial in der Mannschaft, bleib dran, dann kommen auch die Punkte!"




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