Regionalliga · 19. Spieltag
02.05.201611.900 Zuschauer
Torschützen
- Schweinsteiger 1
- Sararer 1
- Gumper 1
- Lex 1
Spielbericht
Kaiserslautern eiskalt im Abschluss
Heidenheim steht sich mal wieder selbst im Weg
Die mit nach Heidenheim gereisten Lauterer Fans hatten die Punkte gegen den 16. der Tabelle schon fest eingeplant. Nur Trainer Stefan Reinhold hatte im Vorfeld der Parie immer wieder gemahnt, denn er kennt die Heidenheim aus dem Trainingsprinzip und weiß, dass das Team von Lutz Göhricke bissig in den Zweikämpfen und schnell im Konterspiel ist.
Diese Ansage war offenbar nicht zu allen seiner Spieler durchgedrungen. In Minute 18 vertändelte der Lauterer Abwehr vor dem eigenen Strafraum den Ball, die Kugel kommt zu Tobias Schweinsteiger, der lässt sicht nicht 3 mal bitten, sondern schießt mit einem wunderschönen Volleyschuss zur 1:0 Führung für die Gäste ein. Der erfahrende Neuzugang macht damit bereits sein 2. Tor und könnte sich in der Rückrunde noch als sehr wichtig für den Kampf um den Klassenerhalt erweisen.
Zum Glück für Stefan Reinholds Nerven, konnte sich der FCK schnell zurückmelden. Nur 2 Minuten später bekommen auch die Heidenheimer den Ball nicht sauber hinten raus, Fernandes setzt sich durch, spielt das Leder flach auf Sararer, der zum Ausgleich abstauben kann.
Kaiserlautern bemühte sich danach, erst einmal Ruhe ins Spiel zu bringen, der FCH hingegen setzte auf die Führung. Doch erst scheitert Schweinsteiger am Pfosten (23.) und dann verzieht Dausch kläglich (35.).
Direkt nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste geordneter und strukturierter. 59 Minuten waren gespielt als sich Stefan Lex im Strafraum durchsetzen kann und zur Führung einschiebt. Nur 7 Minuten später folgt sogar das 3:1 durch Gumper - fast eine Kopie des 2:1 - wieder war die Schnittstelle der Viererkette Heidenheims Schwachpunkt.
Kaiserslautern verlegte sich danach aufs Konter. Heidenheim blieb aber gefährlich. Doch wieder standen Schweinsteiger der Pfosten (68.) und Petrovic 72.) die eigenen Nerven im Weg. HFC-Keeper Müller hielt das Spiel in der 82. Minute noch spannend, in dem er das 1:4 glänzend verhinderte. So schnupperte das Heimteam noch bis zum Schluss am Anschlusstreffer, hatte vor dem Tor aber einfach nicht die nötige Ruhe, diesen zu erzielen.
Die Statistik zum Spiel:
Torschüsse: 9:2
davon aufs Tor: 2:4
davon aufs Tor: 2:4
Ballbesitz (%): 50:50
Zweikämpfe: 9:6
Fouls: 0:3
Ecken: 1:1
Schussgenauigkeit (%): 22:80
Passgenauigkeit (%): 68:74
Lutz Göhricke: "Das hätten wir nicht verlieren müssen. Wie kann es zu dem 1. Lauterer Treffer kommen, das versteh ich nicht! Meine Spieler müssen den nur raushauen und lassen ihn durch! Ich könnte mich echt ärgern, da wäre mindestens ein Unentschieden drin gewesen. Was solls, der Drops ist gelutscht, schade! Glückwunsch an meinen Kollegen und noch viel Erfolg in der Rückrunde!"
Stefan Reinhold: "Wir haben heute von der individuellen Klasse unserer Spieler profitiert, sonst hätte das heute auch ins Auge gegen können. Ich denke da nur an die beiden Alutreffer der Heidenheimer. Die waren wirklich sehr stark, wenn sie ihre Abschlusschwäche noch in den Griff bekommen, dann sollte der Klassenerhalt auf jeden Fall möglich sein."Kommentare (0)
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