Regionalliga Süd · 26. Spieltag
29.07.2007
1. FCE
2 : 1
Trier
Heinchen 29.07. Senf
24.300 Zuschauer
Torschützen
1. FCE
  • Ricken 1
  • Wueck 1
Trier
  • Helmes 1
Spielbericht

Revange für 6:1 Klatsche im Hinspiel geglückt!

Was für ein spannendes Spiel auf der Eschborner Sportanlage! Am Ende liegen die verzweifelten Trierer am Boden, und die Eschborner dagegen grinsend in dem Armen.
Nachdem der Tabellenführer am letzten Spieltag gegen den KSV Hessen Kassel gestrauchelt war, folgt nun die nächste Niederlage!

1. Halbzeit:

Die Heimmannschaft übernahm von beginn an das Spiel unter Kontrolle. Allerdings nur bis zum 1:0 in der 5. Minute.
Nach einer Ecke steht Wück goldrichtig und kann das Leder, mit etwas Billard-Unterstützung ins kurze Eck bugsieren. Von nun an war von den Hausherren nicht mehr viel zu sehen, und Trier drängte heftigst auf den Ausgleich. Trotz einer Vielzahl guter Chancen sollte dies nicht gelingen. Keeper Müller hielt heute einfach alles! Somit ging es mit dem 1:0 auch in die Kabine zum Pausentee.

2. Halbzeit:

Offenbar machte Trainer Hartl seinen Mannen ordentlich Zunder. Die ohnehin schon gut aufspielenden Trierer kamen nochmals gestärkt zurück. Folgerichtig kommt es in der 47. Minute auch zum verdienten Ausgleich. Nach einem großen WirrWarr im Strafraum, kann Helmes aus spitzen Winkel zum 1:1 einschiessen.

Nun wollten die Gäste mehr, und schnürten uns immer mehr ein. In der 62. Minute die große Chance das Spiel zu drehen, aber Helmes scheiter in einer 1 zu 1 Situation an Torhüter Müller. Der darauffolgende Eckball hatte nur statistischen Wert. In der Schlussviertelstunde witterte der FC Eschborn, hier durchaus den einen oder anderen Punkt mitnehmen zu können. Ab da an spielte man durchaus aus wieder gefällig mit. Ein gefährlicher Schuss von Wück (85. Min) wurde von Kuszczak zu einem Eckball abgewehrt.
Dieser Eckball sollte dann auch das erneute Führungstor bringen. Der Kopfball von Ricken bleibt irgendwie im 5er hängen. Aus dem gewühl heraus kullert dieser richtig Tor. Der Trierer Schlussmann klatscht die Murmel dann noch ins eigene Netz.
Das Stadion bebt.
Trier versuchte es in der Nachspielzeit noch mit mehreren wütenden Angriffen. Doch zum Glück behielt auch hier unser Schlussmann die Ruhe und parierte einen nach dem anderen.

Nach dem Spielverlauf zu urteilen muss ich diesen Erfolg in die Kategorie "sehr sehr sehr glücklich" einordnen, aber wer fragt denn noch danach...

Trainer Müller:
Ich bin sehr froh auch einmal gegen einen meiner stärksten Angstgegner gewonnen zu haben. Und dann noch in einem solch wichtigen Spiel. Natürlich erinnerte ich mich an die 6:1 Klatsche vom Hinspiel zurück. Umso glücklicher bin ich nun die 3 Punkte da behalten zu haben, wo sie hingehören.
- auf dem Eschborner Punktekonto -
Mit diesem Sieg haben wir uns selbst auch finanziell sehr viel weitergeholfen. Jeder weiß wie knapp der Verein bis Saisonende kalkulieren muss!

Trainer Hartl verließ das Stadion mit riesigen Schritten. Für ein Interview war der frustrierte Bayer nicht mehr zu haben


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