Regionalliga Süd · 18. Spieltag
28.05.2007Torschützen
OFC - Saridogan 1
- Ludvigsen 1
1. FCE - Metzger 2
- Wueck 1
Spielbericht
Offenbach macht das Spiel und Eschborn die Tore
Am heutigen Nachmittag bestritten die Kickers aus Offenbach und der 1. FC Eschborn das erste Spiel in der Rückrunde der Regionalliga Süd.
Es war eine hochdramatische Partie, an die viele Offenbacher im zukünftigen Abstiegskampf wohl noch das ein oder andere Mal wehmütig zurück denken werden.
Das Spiel begann zunächst verhalten. Beide Teams brauchten einige Minuten um wieder den Rhytmus zu finden. Diese anfängliche Unsicherheit sollte jedoch bereits für den ersten Aufreger am Bieberer Berg sorgen. Torwart Lutz wollte den Ball flach zu Manuel Friedrich passen und übersah dabei den herangeeilten Gästestürmer Metzger, der nun keinerlei Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen und somit die Gästeführung bereits in der 6. Minute herstellte.
In Offenbach war man nun endgültig erwacht und spielte von nun an einen wütenden Offensivfußball um schnellstmöglich den Ausgleich erzielen zu können. Nach einigen vergebenen Großchancen, unter anderem Traf Hellbig schoss Hellbig den Ball über das leere Tor, konnte Saridogan nach einer wuchtigen Ecke dann auch den überfälligen Ausgleich in der 26. Spielminute erzielen.
Eschborn wirkte in dieser Phase des Spiels verunsichert und war sichtlich erschrocken über die bislang schwache Partie des Aufstiegsaspiranten.
Die Kickers spielten auch weiterhin überlegen, vergaben aber immer wieder die besten Tormöglichkeiten kläglich.
"Wer ihn vorne nicht rein macht, braucht sich hinten nicht wundern" - Das war das passende Motto für die 41. Minute. Eschborn spielte einen schnellen Konter aus und konnte durch Wück die alte Führung wieder herstellen.
Nach der Pause bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie vor dem Seitenwechsel. Offenbach spielte aufwendigen Offensivfußball und kam zu zahlreichen Torchancen und Eschborn konterte die nun zu weit aufgerückte Hintermannschaft des Gastgebers gnadenlos aus. So war in der 61. Minute das 1:3 durch Metzger auch keine große Überraschung mehr. Das Spiel stand nun endgültig Kopf.
Die Gastgeber gaben nach diesem erneuten
Rückschlag aber nicht auf und versuchten weiterhin in der Offensive ihr Heil zu finden. In der 74. Spielminute gab es dann noch einmal etwas Hoffnung für die Kickers. Saridogan schoss scharf auf das Tor, Torwart Müller konnte den Ball nicht mehr festhalten und Ludvigson erzielte dann aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer.
"Sollte hier noch etwas möglich sein?" - war die Frage die Team, Trainer und Anhang der Kickers beschäftigte. Die Antwort gab die Elf von Trainer Küpper auf dem Platz. Ein Alleingang von Saridogan hätte kurz nach dem 2:3 das Spiel wieder ausgleichen müssen. Doch Saridogan schien geistig noch in der Winterpause und schob den Ball in einer 1:1 Situation mit Torwar Müller knapp am linken Pfosten vorbei. Nur kurze Zeit später konnte Saridogan in aussichtsreicher Position nur noch duch ein rüdes Foul am Torschuss gehindert werden. Es gab Elfmeter.
"Der gefoulte sollte niemals selber schießen!" - An diese Fußballweisheit hätte sich Saridogan halten sollen, denn er haute den Ball mit geschätzen 140 Km/h am rechten oberen Winkel vorbei in die Wolken. Er wollte es zu perfekt machen und scheiterte kläglich.
Diese Szene war ein Spiegelbild des gesamten Spiels. Offenbach vergab heute drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und hätte den Eschbornern ein Bein im Kampf um den Aufstieg stellen können bzw. müssen. In der Statistik zum Spiel sieht man woran es heute lag. Offenbach gewann die wichtigen Zweikämpfe nicht und scheiterte vor dem Tor an sich selber oder an dem starken Torwar der Gäste.
Statistik
Am heutigen Nachmittag bestritten die Kickers aus Offenbach und der 1. FC Eschborn das erste Spiel in der Rückrunde der Regionalliga Süd.
Es war eine hochdramatische Partie, an die viele Offenbacher im zukünftigen Abstiegskampf wohl noch das ein oder andere Mal wehmütig zurück denken werden.
Das Spiel begann zunächst verhalten. Beide Teams brauchten einige Minuten um wieder den Rhytmus zu finden. Diese anfängliche Unsicherheit sollte jedoch bereits für den ersten Aufreger am Bieberer Berg sorgen. Torwart Lutz wollte den Ball flach zu Manuel Friedrich passen und übersah dabei den herangeeilten Gästestürmer Metzger, der nun keinerlei Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen und somit die Gästeführung bereits in der 6. Minute herstellte.
In Offenbach war man nun endgültig erwacht und spielte von nun an einen wütenden Offensivfußball um schnellstmöglich den Ausgleich erzielen zu können. Nach einigen vergebenen Großchancen, unter anderem Traf Hellbig schoss Hellbig den Ball über das leere Tor, konnte Saridogan nach einer wuchtigen Ecke dann auch den überfälligen Ausgleich in der 26. Spielminute erzielen.
Eschborn wirkte in dieser Phase des Spiels verunsichert und war sichtlich erschrocken über die bislang schwache Partie des Aufstiegsaspiranten.
Die Kickers spielten auch weiterhin überlegen, vergaben aber immer wieder die besten Tormöglichkeiten kläglich.
"Wer ihn vorne nicht rein macht, braucht sich hinten nicht wundern" - Das war das passende Motto für die 41. Minute. Eschborn spielte einen schnellen Konter aus und konnte durch Wück die alte Führung wieder herstellen.
Nach der Pause bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie vor dem Seitenwechsel. Offenbach spielte aufwendigen Offensivfußball und kam zu zahlreichen Torchancen und Eschborn konterte die nun zu weit aufgerückte Hintermannschaft des Gastgebers gnadenlos aus. So war in der 61. Minute das 1:3 durch Metzger auch keine große Überraschung mehr. Das Spiel stand nun endgültig Kopf.
Die Gastgeber gaben nach diesem erneuten
Rückschlag aber nicht auf und versuchten weiterhin in der Offensive ihr Heil zu finden. In der 74. Spielminute gab es dann noch einmal etwas Hoffnung für die Kickers. Saridogan schoss scharf auf das Tor, Torwart Müller konnte den Ball nicht mehr festhalten und Ludvigson erzielte dann aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer.
"Sollte hier noch etwas möglich sein?" - war die Frage die Team, Trainer und Anhang der Kickers beschäftigte. Die Antwort gab die Elf von Trainer Küpper auf dem Platz. Ein Alleingang von Saridogan hätte kurz nach dem 2:3 das Spiel wieder ausgleichen müssen. Doch Saridogan schien geistig noch in der Winterpause und schob den Ball in einer 1:1 Situation mit Torwar Müller knapp am linken Pfosten vorbei. Nur kurze Zeit später konnte Saridogan in aussichtsreicher Position nur noch duch ein rüdes Foul am Torschuss gehindert werden. Es gab Elfmeter.
"Der gefoulte sollte niemals selber schießen!" - An diese Fußballweisheit hätte sich Saridogan halten sollen, denn er haute den Ball mit geschätzen 140 Km/h am rechten oberen Winkel vorbei in die Wolken. Er wollte es zu perfekt machen und scheiterte kläglich.
Diese Szene war ein Spiegelbild des gesamten Spiels. Offenbach vergab heute drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und hätte den Eschbornern ein Bein im Kampf um den Aufstieg stellen können bzw. müssen. In der Statistik zum Spiel sieht man woran es heute lag. Offenbach gewann die wichtigen Zweikämpfe nicht und scheiterte vor dem Tor an sich selber oder an dem starken Torwar der Gäste.
Statistik
| Offenbach | Eschborn | |
| Tore | 2 | 3 |
| Schüsse | 19 | 8 |
| Torschüsse | 13 | 5 |
| Zweikämpfe | 6 | 15 |
| Fouls | 0 | 4 |
| Karten | 0 | 1 |
| Ecken | 3 | 2 |
| Ballbesitz | 45 | 55 |
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