Regionalliga Süd · 2. Spieltag
03.09.2002Torschützen
- Bender 2
- Hutwelker 2
- Moeckel 1
- Junior 1
Spielbericht
1. FC Saarbrücken - 1. FC Nürnberg 4:2 (3:2)
Das Duell der beiden 2. BuLi Absteiger, war lange Zeit offen, doch hatte Saarbrücken am Ende das längere Stehvermögen.
Schon nach 4 Minuten fiel das 1:0 für die Gäste, durch Moeckel, der einen sehenswerten Angriff sicher abschloss. Doch die Führung hielt nicht lange. Nur 4 Minuten später, konnte Bender durch einen satten Flachschuss aus 16m nach schönem Passspiel mit Hutwelker das 1:1 erzielen. Wiederum 4 Minuten später, in der 12. Minute, brachte Hutwelker die Saarländer glücklich in Führung, als er einem Nürnberger Verteidiger den schon gesicherten Ball vom Fuß ins Tor spitzeln konnte.
Nach diesem furiosen Auftakt, wurde fiel im Mittelfeld gekämpft, und die Angriffe fanden keinen Abschluss.
Nach 29 Minuten gab es für die Franken wieder Grund zur Freude. Junior konnte den Ausgleich erzielen, der jedoch etwas glücklich fiel. Denn der 1. Schuss, konnte noch geblockt werden, doch der Ball kam zurück und Junior hatte freie Schussbahn. Nach dem Ausgleich bestimmte der 1. FCS das Spielgeschehen wieder etwas mehr, und so kam die Heimmanschaft in der 37. Minute zum erneuten Führungstreffer durch Manfred Bender. Dies war dann auch zugleich der Pausenstand.
Nach der Pause begann den Nürnbergern so langsam die Luft auszugehen, denn sie konnten sich kaum einmal bis zum gegnerischen 16-Meter-Raum durchkämpfen, und gaben nur einen kümmerlichen Torschuss in der 2. Halbzeit ab.
Ohne Köpke wäre das Spiel sicherlich früher entschieden gewesen, jedoch benötigte der 1. FCS in der 2. Halbzeit 42 Minuten, bevor Hutwelker das erlösende 4:2 nach einer Flanke von Bender in der 87. Minute erzielen konnte.
Am Ende stand ein Torschussverhältnis von 14:3 zu Buche, aus dem die Saarländer zum wiederholten Male zu wenig machen konnten, aber mit diesem Sieg ist man weiterhin ohne Punktverlust.
Markus Hoffmann, Trainer des 1. FC Nürnberg meinte nach dem Spiel:
"Nach dem nervösen Auftreten am letzten Spieltag gegen Trier erhoffte ich nun eine gelöstere Mannschaft in Saarbrücken zu sehen. Jedoch der starke Druck vom Präsidium und dem Umfeld schien schwer das Spiel zu belasten. Es war wieder vor allem in der ersten Halbzeit ein sehr nervöses und unsicheres Gekicke meines Teams zu sehen. In der 2. Halbzeit besserte sich dies zwar, jedoch war den starken Saarländern heute nicht wirklich was entgegenzusetzen.
Für die nächsten Wochen werden nochmals extra Trainingseinheiten angesetzt um für Erfolg in den nächsten Spielen zu sorgen."
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