Regionalliga Süd · 16. Spieltag
15.04.2014
Aalen - Yilmaz 2
- Döring 2
- Schuster 1
- Ginczek 3
Mit dem neuen Trainer und einer Menge neuem Selbstbewusstsein kam der Fußballclub aus Nürnberg nach Aalen.
Beide Teams traten mit der gleichen Formation an und versuchten früh zu einem Tor zu kommen. Nürnberg konnte aus seinen Bemühungen als erstes Profit schlagen und ging durch Schusters Kopfballtor nach Saenkos Flanke in Führung.
Aalen nun zum Handeln gezwungen reagierte mit viel Wut im Bauch und machte nicht nur den Ausgleich, sondern brachte sich mit einem Doppelschlag in Führung. Beim 1:1 brachte Döring die Kugel nach Innen und Yilmaz verwertete mit dem Kopf und beim 2:1 revanchierte sich Yilmaz bei Döring, der ebenfalls mit dem Kopf traf.
Nun musste Nürnberg sich wieder verstärkt auf die Offensive konzentrieren und glich noch vor der Pause zum 2:2 aus, als Ginczek im Strafraumgewusel den Überblick behielt und aus kürzester Nähe den Ball einschieben konnte.
Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst weiterhin ausgeglichen weiter. Auf beiden Seiten wurde eine gute Gelegenheit ausgelassen, ehe der nächste Treffer fiel. Erneut waren es die Nürnberger, die jubeln durften, als Ginczek mit einem wunderschönen Seitfallzieher nach Flanke von Glas ins Tor des VfR zimmerte. Doch das war ihnen nicht genug: nach einem Pfostenschuss von Schuster war Ginczek erneut richtig zur Stelle und staubte zur vorübergehenden 4:2 Führung ab.
Aalen ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte – mittlerweile mit quasi 6 Offensivmännern – druckvoll nach vorne. Mit Erfolg, wie sich in der 86. Minute zeigte: Pouplin ließ einen Schuss von Döring abprallen und Yilmaz haute einen wuchtigen Kopfball ins leere Tor. Nun keimten Hoffnungen bei den Fans der Hausherren auf. Schon zu Saisonbeginn hatte man in Darmstadt ein 3:1 in der Schlussphase zum 3:3 drehen können. Und so kam es dann auch in diesem Spiel: Yilmaz spielte Döring perfekt in den Lauf und der legte den Ball vorbei am Keeper der Gäste ins Tor. Die Freude der Aalener Anhänger und des Trainers der Gastgeber kannte keine Grenzen, während der Gasttrainer verständlicherweise unglücklich in Richtung Kabine ging.
Trainer BVBTSVSCPSPVGG sagte danach:
„Wir haben erneut gezeigt, warum man uns nie abschreiben darf. Yilmaz und Döring sind das perfekte Sturmduo und ergänzen sich super. Traurig ist dieses Ergebnis natürlich für Nürnberg, aber ich bin zuversichtlich, dass ihnen so etwas nicht mehr passieren wird.“

