Regionalliga Süd · 14. Spieltag
07.04.2012
SCF
1 : 0
SVS
ChRillEmAnIa 07.04. DonSchilli
3.600 Zuschauer
Torschützen
SCF
  • Kaya 1
SVS
Keine Tore
Spielbericht

Tore:


Statistik:



Noten:



Aktuelle Tabelle:


Das nächste Spiel:
FC 08 Homburg vs. Sportclub Freiburg
im Waldstadion Homburg

morgen 8.4. um 13 Uhr

Sportclub spielt schwach aber holt drei Zähler!
...Kaya avanciert erneut zum Matchwinner!




Freiburg - Heute musste unsere Truppe gegen die wiedererstarkten Sandhausener ran. Sie fanden schlecht in die Saison aber machten zuletzt mit einem Unentschieden und zwei Siegen auf sich aufmerksam. Umso wichtiger war es für Reus und Co. in diesem Spiel zu siegen um den Platz in den Top fünf zu verteidigen. Letzte Saison konnte man jeweils nur einen Punkt holen gegen den torgefährlichen Boskovic und seine Mannschaftskollegen. Bereits vor dem Spiel wurde Trainer Schillinger und sein Team stundenlang auf dem Trainingsplatz vor dem Stadion gesehen. Sie wollten hier unbedingt drei Zähler einfahren und bereiteten sich richtitg gut vor auf unsere Greifen.

Es versprach also ein spannendes Spiel zu werden.

Der SVS zeigte auch sofort, dass man sich für dieses Spiel viel vorgenommen hatte. Von Beginn an gingen die Gäste hart in die Zweikämpfe und ließen den SC überhaupt nicht ins Spiel kommen. Dabei wurde auch geholzt und Koen sah folgerichtig in Minute sechs die gelbe Karte. Nur vier Minuten später dann ein brutales Foul von Zimin, der Owomoyela fast schon in Kungfu-Manier von hinten in die Beine sprang. Schiri Blindnagel zeigte ihm ohne zu zögern glatt rot!
So dumm darf man einfach nicht in einen Zweikampf gehen. Völlig richtige Entscheidung wie wir finden. Owomoyela konnte von Glück reden weiterspielen zu können.

So ging es also für die Gäste zu zehnt weiter und die Karte zeigte Wirkung. Man versuchte nun ruhiger und nicht so ruppig ins Spiel zu gehen. Doch wer nun glaubte, dass der SCF das Spiel nun leichter hätte sah sich getäuscht. Sandhausen stand hinten sicher und unsere Jungs fanden wie so oft keine Mittel um wirklich torgefährlich zu werden. Lediglich ein Distanzschuss von Reus (18.) und ein Gewaltschuss von Ginczek (35.) verfehlten nur knapp das Gehäuse der Gäste. Der Sportclub hatte zwar klar die Hosen an mit seinen 60% Ballbesitz aber ein Tor sollte in der ersten Hälfte nicht herausspringen, da die Gäste an ihrem Strafraum dicht gestaffelt standen und den Ball meistens weit aus dem Strafraum raus klärten bzw. auf ihre Konterchance lauerten.

Folgerichtig ging es torlos in die Kabinen. Wir horchten rein und hörten Trainer Grahl auf seine Jungs einreden, dass diese jetzt die Geduld nicht verlieren dürften. Irgendwann wird sich die Chance schon noch bieten. Darüber hinaus stellte er leicht um. Reus und Owomoyela wechselten die Seite, so dass Owo plötzlich auf links auftauchte und Reus über rechts kam. Und das sollte Wirkung zeigen. Immer wieder kam der Sportclub bis zum Sechzehner und versuchte auch einige Male den Abschluss zu suchen. So ließen Torun (51.) und Reus (60.) beste Gelegenheiten liegen, ehe Owomoyela (74.) nach einer Ecke nur knapp über die Latte köpfte.
 
Dann kam die 80. Spielminute und der Sportclub nahm nochmal seine ganze Konzentration zusammen und spielte ein sehr schönes Kurzpassspiel über 14 bis 15 Stationen. Doch es tat sich einfach keine Lücke auf. So passte man immer weiter von der rechten Flanke zur linken, ein zwei Mal zurück und das Spiel wieder von vorne. Dann kam der Ball bei Reus an. Der spielte Doppelpass mit Owomoyela und legt auf den mitgelaufenen Torun ab, der passt sofort auf Kaya ins Zentrum und der hat plötzlich keine Anspielstation mehr. Also denkt er sich ab aufs Tor mit dem Ball und zieht aus 20 Metern ab, der Ball wird länger und länger und zischt vorbei an Thorwart und vorbei an Kriegshäuser auf Lutz zu. Doch auch der Keeper hat keine Chance als der Ball im Giebel einschlägt! TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! EEEEEEINS ZU NUUUUUUUUUUULL! Und das nur 5 Minuten vor dem Ende! 1:0 in der 84. Spielminute durch Güngör Kaya!

Die Freude im Stadion bei den Fans riesengroß. Auch die Trainerbank war nun nicht mehr zu halten. Nur Trainer Grahl saß wiedermal wie versteinert auf seinem Stuhl. Er ballte kurz die Faust und rief dann seinen Kapitän zu sich. Was er im sagte konnten wir leider nicht erfahren.

Nun denn es waren noch sechs Minuten zu spielen. Und Sandhausen kam. Wir schreiben die Schlussminuten. Boskovic tankt sich in der Mitte durch legt auf Koen ab und der zieht ab. Kresic parriert stark, kann den Ball aber nur zur Seite abwehren und da ist Boskovic! Schuss! Und wieder dieser Teufelskerl namens Dario Kresic! Glanzparade. Man, man, man, so kurz vor dem Ende wäre es das KO gewesen. Doch es sollte auch die letzte wirkliche Chance der Gäste bleiben. In den letzten Minuten hielt der Sportclub den Ball sicher in seinen Reihen und holte so wichtige drei Zähler gegen einen direkten Konkurrenten um die Top fünf!

Wir hoffen, dass wir bald wieder Spiele unserer Jungs erleben dürfen, bei denen endlich wieder klare ÜBerlegenheit demonstriert wird. Dennoch sind wir natürlich froh, dass wir auch aus solchen Spielen wie heute drei Zähler mitnehmen können. Lieber scheisse Spielen und die Punkte holen. Als getäschelt zu werden wie gut man doch war, aber die Punkte bleiben beim Gegner.

In diesem Sinne alles Gute an alle Leser. Hoffentlich dürfen wir auch aus Homburg wieder berichten.

Eure Redaktion des Breisgauers!




Statement Trainer Grahl:
"Heute haben wir wieder einen Arbeitssieg eingefahren. Und ich bin sehr sehr froh über den Dreier. Dennoch haben wir wieder zu fahrig agiert und dem Gegner völlig unnötig zu viel Luft gelassen. Gerade wenn man gegen zehn Mann spielt muss eine Überlegenheit dabei zu sehen sein. Nach unserem Treffer habe ich Paddy zu mir gerufen und ihn vor genau dem gewarnt, was dann in den Schlussminuten wieder passierte. Dank Dario haben wir die drei Punkte hier behalten. Aber man darf einfach nach dem Einsnull nichts mehr zulassen. Das haben wir nicht gut gemacht. Wie dem auch sei. Wir werden weiter hart an uns arbeiten und zu unserer Form zurückfinden. Denn auf Dauer kann es so wie jetzt nicht gut gehen. An Schilli und sein Team noch alles Gute und viel Glück...!"

Statement Trainer Schillinger:
Verschwand sofort in der Kabine!
J
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