Regionalliga Nord · 28. Spieltag
14.08.2007- Milovanovic 2
WSV - Yakin 1
- Wedau 1
- Nerlinger 2
Angesichts des Tabellenstandes von Preußen Münster, hatten sich die Gäste die Aufgabe hier sicherlich etwas einfacher vorgestellt. Doch zunächst machte den Wuppertalern die eigene Chancenverwertung wieder zu schaffen. In Halbzeit 1 wurden wieder viele verheißungsvolle Möglichkeiten ausgelassen. Zum Glück für den WSV konnten die Münsteraner ihre sporadischen Konter nicht nutzen. So ging es mit 0:0 in die Pause und WSV-Trainer Reinhold wurde langsam nervös. Da es die Wuppertaler von allein nicht schafften den Ball im Tor unter zu bringen halfen die Münsteraner in der 55. Minute ordentlich mit. In der Abwehr wurde ein Ball vertendelt und Marcus Wedau nutze diese Chance endlich eiskalt. Mit einem ganz ähnlichen Tor besorgte Christian Nerlinger 10 Minuten später das 2:0 und Stefan Reinhold am Spielfeldrand kontne sich etwas beruhigen - dachte er, doch weit gefehlt! Direkt nach dem Anstoss dribbelte sich Milovanovic durch die gesamte Hintermannschaft und sorgte für den Anschlusstreffer. Jetzt wurde es ein richtig spannendes Spiel, Preußen Münster war jetzt drin in der Begegnung und Wuppertal erstmal etwas verunsichert. Aber die alten Hasen sollten es mal wieder richten. Ein Freistoss von Christian Nerlinger vom linken Flügel segelte genau auf den Kopf von Murat Yakin und der versenkte ihn unhaltbar ins lange Eck. Doch auch diesmal schoss Milovanovic die Preußen postwendend zurück ins Spiel. Erst der Kunstschuss von Christian Nerlinger in der 90. Minute sorgte für den entgültigen K.O. der Hausherren.
David Junge: " Hätte uns heute vor dem Spiel jemand den Verlauf vorhergesagt, hätten wir ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt. Die Mannschaft hat super gekämpft und sich gute Chancen erarbeitet. Trotzdem geht der Sieg für Wuppertal natürlich auch in dieser Höhe in Ordnung. Schöne Grüße nach Wuppertal und viel Glück im Restprogramm. "
Stefan Reinhold: " Das war heute ein ganz heißer Tanz. Wir hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen und trotzdem hätte das auch ins Auge gehen können. Respekt an meinen Trainerkollegen, man hat deutlich gesehen, dass er der Mannschaft inzwischen seine Handschrift gegeben hat. "