Regionalliga Nord · 31. Spieltag
04.09.2007
Sachsen
3 : 2
Erfurt
Elli 04.09. Jabba-Ranks
900 Zuschauer
Torschützen
Sachsen
  • Agali 1
  • Dworrak 2
Erfurt
  • Leopold 2
Spielbericht
Leipzig unfassbar

Leipzig. - Fassungslosigkeit ... so lässt sich wohl der Gemütszustand aller Beteiligten des Spiels Sachsen Leipzig gegen RW Erfurt zusammenfassen. Da haten die Rot-Weißen den Gastgeber 45 Minuten an die Wand gespelt. Mit zwei Treffern war eigentlich auch für klare Verhältnisse gesorgt worden. Und wem das alles noch nicht reicht, dem mag zusätzlich gesagt sein, dass die Hausherren in der ersten Hälfte außer bei zwei mickrigen Kontern kein einziges Mal in der gegnerischen Hälfte waren.
Zudem hatte Leopold mit einem Doppelschlag geglänzt. Zunächst hatte er eine vermeindlich harmlose Hereingabe, die Rott nicht hatte festhalten können, ins Netz geschoben. Wenig später dann aber mit einem 25m Schuss seine ganze Klasse bewiesen.

Doch was war nach dem Wechsel los? Eine verunglückte Flanke von Walbröhl trudelte gen Kern, Rolfes bewegte sich ebenfals in diese Richtung, doch von irgendwo her kam Dworrak angesegelt und spitzelte den Ball unbehelligt in die Maschen. Von diesem Schock sollte sich Erfurt bis zum Schlusspfiff nicht mehr erholen.
Sachsen Leipzig spielte nun viel konzentrierter, suchte den Weg über außen und fand dort den Erfolg. Eine diesmal maßgeschneiderte Flanke von Walbröhl fand Agali und der Stürmer drosch den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar ins Netz.
Nun sah es zunächst so aus, asl würden sich beide Teams mit diesem Ergebnis zufrieden geben. Eigner sah für ein taktisches Foul in der 88. Minute noch die Gelbe Karte. Doch dann startete Filipovic doch noch einen Flankenlauf über rechts, fand in der Mitte Dworrak und der das Tor zum 3:2 Siegtreffer.
Der Jubel der Fans im Alfred-Kunze-Sportpark war grenzenlos, wich nach einer Weile - besonders nach dem Abpfiff - auffälliger Stille. Am Ende konnte nämlich niemand begreifen, wie das Team von Coach Ellinghaus das Spiel noch hatte drehen können.

Daniel Mucha lehnte es nach dem Spiel ab, einen Kommentar zur Leistung seiner Mannschaft abzugeben. Die Emotionen seihen zu stark, um eine sachliche Analyse abzuliefern. Und auch sein gegenüber reagierte mit einem Kopfschütteln auf die Anfrage unseres Reporters: "Kein Kommentar!"
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