Regionalliga Nord · 29. Spieltag
07.09.2006
Sachsen - Kotuljac 1
Ein Ostderby
Magdeburg ist zwar aus den Abstiegsrängen raus, muss aber weiter kämpfen, um den Abstieg zu verhindern. Um ein frühes Tor zu vermeiden begannen beide Mannschaften zwar mit Zug nach vorn, aber auch mit der nötigen Vorsicht. Trotzdem kam es bereits zu beginn des Spiel zu einigen guten Möglichkeiten für beide Seiten. In der 8. Minute hatte Leipzigs Nummer 9 die Chance per Kopfball nach einem Eckstoß bereits den ersten Treffer zu machen. Zum Glück für Magdeburg kam er nicht richtig an den Ball und köpfte übers Tor. Beide Mannschaften versuchten zudem die starke Abwehr du Fernschüsse zu umgehen. Doch die Schussgenauigkeit lies doch stark zu wünschen übrig. Die Anspannung aller Spieler war bis auf den letzten Rang zu spüren. Innerhalb der ersten Halbzeit haben es beide nicht geschaft das 1:0 zu schießen.
Nachdem beide Mannschaften aus der Kabine wieder da waren schien Magdeburg zunächst nur körperlich auf dem Platz zu stehen und Leipzig dominierte das Spiel. Jedoch waren sie nicht in der Lage diese schwache Phase zu nutzen. Und so etwas rächt sich meist. Nach einem Fernschuss in der 61. Minute von der Strafraumgrenze konnte Leipzigs letzter Mann den Ball nur abprallen lassen. Kotuljac stand genau richtig und konnte diesen Abpraller zum 0:1 verwandeln. Die Überraschung auf beiden Seiten war groß. Die Magdeburger hatten nicht damit gerechnet und sich schon mit einem Punkt zufrieden geben wollen. Nun hieß es den knappen Vorsprung zu halten. Die Nervosität der Mannschaft wurde größer. Die Abwehr leistete sich mehr und mehr Fehler. Und kurz nach der 70. Minute dann die riesen Chance für Leipzig. Von der rechten Ecke des Fünf-Meter-Raums schoss Leipzigs Stürmer auf das kurze Eck. Alle haben den Ball schon drin gesehen nur kam der Ball von Pfosten wieder zurück. Magdeburg versuchte jetzt einfach den Ball zu halten und auf Sicherheit zu spielen. Und das Unglaubliche geschah. Magdeburg hat das Spiel gewonnen und wird weiter Abstand zum Tabellenende halten.
Trainer Magdeburg
"Ich bin sprachlos. Das ist ja super, dass wir die drei Punkte haben. So können wir es schaffen."
Trainer - Leipzig
"Eine unglückliche Niederlage für meine Mannschaft. Spielerisch waren wir heute mindestens gleichwertig und wenn Agali den Ball statt an den Pfosten ins Tor schiebt, hätten wir auch den verdienten Punkt eingefahren. Meinen Glückwunsch jedoch an Magdeburg. Das Team hat sich nach der Übernahme durch Interimscoach Hauffe enorm gesteigert. Wer so fightet, darf eigentlich nicht absteigen."