Regionalliga Nord · 12. Spieltag
02.05.2006Torschützen
Keine Tore
Sachsen - Agali 2
- Duschka 1
Spielbericht
Rott noch zur WM?
Magdeburg. - Im Nachholspiel der Regio-Nord trafen am späten Dienstag Abend die Teams des 1. FC Magdeburg und Sachsen Leipzig aufeinander. Die Tabellensituation machte Leipzig zum Favoriten, allerdings hatte der dreifache Punktgewinn in Osnabrück der Heimmannschaft Auftrieb gegeben und man hatte sich vorgenommen, auch gegen die Sachsen alles in die Waagschale zu werfen.
Dieses Bemühen war auch von Beginn an zu erkennen. Trainer Angeleskis Mannschaft begann furios und setzte die Gäste direkt unter Druck. Die Leipziger Abwehr war zunächst noch unsortiert und so hatte Rott gleich alle Hände voll zu tun. Zum Glück für Ellinghaus überstand sein Team diese Phase schadlos, fand mehr und mehr ins Spiel und kam selbst zu Chancen. In der 21. Minute gelang Duschka die Führung der Grün-Weißen mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze.
Magdeburg reagierte ernüchtert und ließ in seinen Sturmbemühungen zunächst nach. Doch auch die Leipziger ließen gradlinigen Angriffsfußball vermissen und so plätscherte die Partie bis zur Pause müde im Mittelfeld.
Nach dem Wechsel kehrten die Gastgeber allerdings erneut hochmotiviert zurück. Warum auch nicht? Hier war noch nichts verloren und Leipzig hatte in der Abwehr Schwächen gezeigt, die Magdeburg jetzt nutzen wollte.
Es entwickelte sich ein dreißigminütiger Sturmlauf auf das Tor der Sachsen und in dieser Phase zeigte Gästetorwart Rott Paraden, die ihm niemand zugetraut hätte. Reihenweise machte er 100% Einschussmöglichkeiten zunichte und rettete seiner Mannschaft so die knappe Führung. Leipzig konnte sich kaum noch befreien und erschien kaum noch vor dem gegnerischen Tor.
Doch in der Schlussphase blieb die Auswärtsmannschaft eiskalt. In der 83. Minute erlief zunächst Agali einen langen Ball, kämpfte sich bis zum 16er vor und knallte den Ball trotz zweikampf vom rechten Strafraumeck an den linken Innenpfosten von wo aus der Ball den Weg zum 0:2 fand. Zwar spielten die Magdeburger bis zum Schluss weiter nach vorne, doch nicht sie kamen zum Anschlusstreffer, sonder erneut Agali erhöhte nach einem weiteren Konter im Zusammenspiel mit Dworrak auf 0:3.
Eine bittere Heimniederlage zieht Magdeburg trotz guter Leistung weiter in den Abstiegsstrudel. Leipzig hingegen punktet. Glücklich oder kaltschnäuzig - je nach Perspektive.
Stimmen zum Spiel:
Alexander Angeleski: "Ich verstehs einfach nicht mehr. Nichts läuft mehr. So geht es nicht weiter."
Martin Ellinghaus: "Das war eine ganz schöne Zitterpartie. Magdeburg war überraschend stark. Ohne Tobias Rott wäre das heute anders ausgegangen - der hat weltklasse gehalten. Mal sehen ob sich Jürgen Klinsmann noch meldet."
Dieses Bemühen war auch von Beginn an zu erkennen. Trainer Angeleskis Mannschaft begann furios und setzte die Gäste direkt unter Druck. Die Leipziger Abwehr war zunächst noch unsortiert und so hatte Rott gleich alle Hände voll zu tun. Zum Glück für Ellinghaus überstand sein Team diese Phase schadlos, fand mehr und mehr ins Spiel und kam selbst zu Chancen. In der 21. Minute gelang Duschka die Führung der Grün-Weißen mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze.
Magdeburg reagierte ernüchtert und ließ in seinen Sturmbemühungen zunächst nach. Doch auch die Leipziger ließen gradlinigen Angriffsfußball vermissen und so plätscherte die Partie bis zur Pause müde im Mittelfeld.
Nach dem Wechsel kehrten die Gastgeber allerdings erneut hochmotiviert zurück. Warum auch nicht? Hier war noch nichts verloren und Leipzig hatte in der Abwehr Schwächen gezeigt, die Magdeburg jetzt nutzen wollte.
Es entwickelte sich ein dreißigminütiger Sturmlauf auf das Tor der Sachsen und in dieser Phase zeigte Gästetorwart Rott Paraden, die ihm niemand zugetraut hätte. Reihenweise machte er 100% Einschussmöglichkeiten zunichte und rettete seiner Mannschaft so die knappe Führung. Leipzig konnte sich kaum noch befreien und erschien kaum noch vor dem gegnerischen Tor.
Doch in der Schlussphase blieb die Auswärtsmannschaft eiskalt. In der 83. Minute erlief zunächst Agali einen langen Ball, kämpfte sich bis zum 16er vor und knallte den Ball trotz zweikampf vom rechten Strafraumeck an den linken Innenpfosten von wo aus der Ball den Weg zum 0:2 fand. Zwar spielten die Magdeburger bis zum Schluss weiter nach vorne, doch nicht sie kamen zum Anschlusstreffer, sonder erneut Agali erhöhte nach einem weiteren Konter im Zusammenspiel mit Dworrak auf 0:3.
Eine bittere Heimniederlage zieht Magdeburg trotz guter Leistung weiter in den Abstiegsstrudel. Leipzig hingegen punktet. Glücklich oder kaltschnäuzig - je nach Perspektive.
Stimmen zum Spiel:
Alexander Angeleski: "Ich verstehs einfach nicht mehr. Nichts läuft mehr. So geht es nicht weiter."
Martin Ellinghaus: "Das war eine ganz schöne Zitterpartie. Magdeburg war überraschend stark. Ohne Tobias Rott wäre das heute anders ausgegangen - der hat weltklasse gehalten. Mal sehen ob sich Jürgen Klinsmann noch meldet."
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