Regionalliga Nord · 19. Spieltag
10.08.200420.300 Zuschauer
Torschützen
CFC - Kolkka 1
- Petri 1
Spielbericht
Chemnitz - Der Chemnitzer FC hat erstmals in dieser Saison gegen einen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel nicht verloren. Am Ende stand ein 1:1 gegen die favorisierten Gäste aus Osnabrück.
Dabei sah alles zunächst eher nach einer deutlichen Angelegenheit für den VfL aus. Die Niedersachsen fanden von Anfang an besser ins Spiel als die Himmelblauen und kamen zu einigen Torchancen. Petri war es schließlich in der 26. Minute, der einen wiederholten Tiefschlaf der Chemnitzer Verteidigung nutzte, um freistehend zum 0:1 zu vollenden.
Dieses Gegentor schien wie ein Weckruf zu wirken, denn nun kombinierten auch die Gastgeber gefällig, jedoch nur bis etwa zwanzig Meter vor dem Tor, wo stets Endstation war. Den Angreifern aus Sachsen fiel einfach nichts ein, um die sichere Osnabrücker Abwehr auch nur ansatzweise in Verlegenheit zu bringen.
Komplett anders sah es plötzlich im zweiten Durchgang aus. Nun verschliefen die Gäste den Beginn. Meggle schlug einen hervorragenden Pass auf den rechten Flügel zu Tetzner. Dieser bediente aus vollem Lauf den in der Mitte durchstartenden Kolka, der das Leder aus zehn Metern volley unhaltbar in die Maschen drosch (50.) Ein Supertor!
Nun folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Ab Mitte des zweiten Durchgangs hatten sich beide Teams hervorragend aufeinander eingestellt, so dass es nicht mehr zu ernsthaften Torraumszenen kam. Erst in der 83. Minute begann eine Schlussphase die sich gewaschen hatte. Zunächst konnte der Osnabrücker Schlussmann zweimal nacheinander gegen Chemnitzer in aussichtsreichen Positionen zur Ecke klären, dann wiederholte sich das ganze auf der Gegenseite. Noch zwei vielversprechende Angriffe der Himmelblauen, in deren Strafraum sich dann jedoch die Nachspielzeit von gefühlten 188 Minuten abspielte.
Im Großen und Ganzen ist der Punktgewinn aufgrund der ersten Halbzeit für die Chemnitzer als glücklich zu bewerten. Letztlich können die Osnabrücker aber auch nicht beklagen, denn sie versäumten es früh, den Sack zuzumachen.
Nach dem Spiel gelang es uns noch, ein kurzes Interview mit dem Trainer des VfL Osnabrück zu führen.
NewsMag: Herr Kaminski, in der Nachspielzeit köpfte Ihr Stürmer im Anschluss an einen Eckball freistehend vor dem leeren gegnerischen Tor mit voller Wucht in Richtung des eigenen Tores. Wird es dazu einige deutliche Wore in der Kabine geben?
Kaminski: Nö, ich bin froh dass er wenigstens den Ball getroffen hat, da er das normalerweise noch nich mal schafft
NewsMag: Was sagen Sie allgemein zum Spielverlauf?
Kaminski: Erste Halbzeit sah ich mich klar überlegen und hatte fest mit 3 Punkten gerechnet, zweite Halbzeit war dann ausgeglichener aber ich hätte gerne die 3 Punkte mitgenommen
NewsMag: War Ihre Mannschaft sich ihrer Sache in der zweiten Halbzeit zu sicher? Im Anschluss an den Chemnitzer Ausgleich drückte der Gegner ordentlich und hätte sogar in Führung gehen können. Was war da plötzlich los, nachdem Sie zuvor praktisch nichts zugelassen hatten?
Kaminski: Unser Betreuer (liebevoll wird er Assi Arschloch genannt) hatte heute ienfach das falsche Händchen so glaube ich. Hätte er nicht auf jeden Cent geguckt und den teuren Fussel in die Isostar-Flashcen gemischt, wäre das Spiel vielleciht anders ausgegangen nach dem Pausencocktail. Alle Männer wissen, welcher Tequila gut ist und er nimmt trotzdem den billigen für 8,99
NewsMag: Vielen Dank, Herr Kaminski und Gruß an die Mannschaft. PROST, IHR SÄCKE!
Kaminski: PROST DU SACK
Dabei sah alles zunächst eher nach einer deutlichen Angelegenheit für den VfL aus. Die Niedersachsen fanden von Anfang an besser ins Spiel als die Himmelblauen und kamen zu einigen Torchancen. Petri war es schließlich in der 26. Minute, der einen wiederholten Tiefschlaf der Chemnitzer Verteidigung nutzte, um freistehend zum 0:1 zu vollenden.
Dieses Gegentor schien wie ein Weckruf zu wirken, denn nun kombinierten auch die Gastgeber gefällig, jedoch nur bis etwa zwanzig Meter vor dem Tor, wo stets Endstation war. Den Angreifern aus Sachsen fiel einfach nichts ein, um die sichere Osnabrücker Abwehr auch nur ansatzweise in Verlegenheit zu bringen.
Komplett anders sah es plötzlich im zweiten Durchgang aus. Nun verschliefen die Gäste den Beginn. Meggle schlug einen hervorragenden Pass auf den rechten Flügel zu Tetzner. Dieser bediente aus vollem Lauf den in der Mitte durchstartenden Kolka, der das Leder aus zehn Metern volley unhaltbar in die Maschen drosch (50.) Ein Supertor!
Nun folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Ab Mitte des zweiten Durchgangs hatten sich beide Teams hervorragend aufeinander eingestellt, so dass es nicht mehr zu ernsthaften Torraumszenen kam. Erst in der 83. Minute begann eine Schlussphase die sich gewaschen hatte. Zunächst konnte der Osnabrücker Schlussmann zweimal nacheinander gegen Chemnitzer in aussichtsreichen Positionen zur Ecke klären, dann wiederholte sich das ganze auf der Gegenseite. Noch zwei vielversprechende Angriffe der Himmelblauen, in deren Strafraum sich dann jedoch die Nachspielzeit von gefühlten 188 Minuten abspielte.
Im Großen und Ganzen ist der Punktgewinn aufgrund der ersten Halbzeit für die Chemnitzer als glücklich zu bewerten. Letztlich können die Osnabrücker aber auch nicht beklagen, denn sie versäumten es früh, den Sack zuzumachen.
Nach dem Spiel gelang es uns noch, ein kurzes Interview mit dem Trainer des VfL Osnabrück zu führen.
NewsMag: Herr Kaminski, in der Nachspielzeit köpfte Ihr Stürmer im Anschluss an einen Eckball freistehend vor dem leeren gegnerischen Tor mit voller Wucht in Richtung des eigenen Tores. Wird es dazu einige deutliche Wore in der Kabine geben?
Kaminski: Nö, ich bin froh dass er wenigstens den Ball getroffen hat, da er das normalerweise noch nich mal schafft
NewsMag: Was sagen Sie allgemein zum Spielverlauf?
Kaminski: Erste Halbzeit sah ich mich klar überlegen und hatte fest mit 3 Punkten gerechnet, zweite Halbzeit war dann ausgeglichener aber ich hätte gerne die 3 Punkte mitgenommen
NewsMag: War Ihre Mannschaft sich ihrer Sache in der zweiten Halbzeit zu sicher? Im Anschluss an den Chemnitzer Ausgleich drückte der Gegner ordentlich und hätte sogar in Führung gehen können. Was war da plötzlich los, nachdem Sie zuvor praktisch nichts zugelassen hatten?
Kaminski: Unser Betreuer (liebevoll wird er Assi Arschloch genannt) hatte heute ienfach das falsche Händchen so glaube ich. Hätte er nicht auf jeden Cent geguckt und den teuren Fussel in die Isostar-Flashcen gemischt, wäre das Spiel vielleciht anders ausgegangen nach dem Pausencocktail. Alle Männer wissen, welcher Tequila gut ist und er nimmt trotzdem den billigen für 8,99
NewsMag: Vielen Dank, Herr Kaminski und Gruß an die Mannschaft. PROST, IHR SÄCKE!
Kaminski: PROST DU SACK
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