Regionalliga Nord · 29. Spieltag
21.07.2002
RWE
5 : 1
Union
Christian 21.07. Schnabel
10.800 Zuschauer
Torschützen
RWE
  • Brinkmann 1
  • Bilgin 1
  • Kaya 1
  • Koen 1
  • Raschke 1
Union
  • Benthin 1
Spielbericht
Essen rettet sich vor Abstieg und Union verspielt den Aufstieg. Essen gewinnt vor heimischem Publikum 5:1 gegen Union Berlin und rettet sich! Trainer Kilimann hat hier ganze Arbeit geleistet und hat den Traditionsverein aus dem Ruhrpott vor dem bitteren Gang in die Oberliga bewahrt. Freude wohin man auch guckt in Essen, Tristesse hingegen in Berlin. Beide Teams liefen hochmotiviert in das ausverkaufte Stadion ein, dann jedoch der Schock!!! Beide hatten nahezu identische Trikots. Kein Team hatte seine Ausweichtrikots dabei und trotz groesster Bemuehungen konnte dieses Problem nicht geloest werden. Beide Trainer und Mannschaften einigten sich darauf, dass die Partie heute stattfinden sollte, auch deshalb weil aus Berlin ca. 4000 Gaestefans mitangereist waren und mann diese nicht enttaeuschen wollte. Schnell wurde allen Beteiligten klar, wer mit den wiedrigen Umstaenden besser klarkommt. Raschke und Koen bringen Essen schnell mit 2:0 in Front. Unions Bemuehungen ein geordnetes Offensivspiel aufzuziehen erstickten allemal im Keim. Das 3:0 durch Kaya war die logische Konsequenz der voellig desillusionierten Berliner Mannschaftsleistung. Der Ball konnte nicht ein einziges mal ueber mehr als drei Stationen in den eigenen Reihen zu halten. Essen hingegen spielte schoenen atraktiven Fussball zu Zungeschnaltzen. Auch das 1:3 kurz nach der Halbzeit durch den Kapitaen Benthin gab den Berlinern nicht die noetige Sicherheit die noetig gewesen waere den Spiess nocheinmal umzudrehen. Das Gegenteil war der Fall. Bilgin und Brinkmann versetzen mit ihren beiden Toren die Essener Anhaenger in kollektiven Jubel! Unmitelbar nach dem Abpfiff stuermten hunderte Fans den Rasen und feierten mit der Mannschaft und trugen Neu Trainer Kilimann auf Haenden durchs Stadion. In der anschliessenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer darueber einig, das dieses Spiel unter diesen Umstaenden eigentlich nicht haette stattfinden duerfen. Jedoch betonten auch beide, das die Mannschaften gleichermassen mit den Bedingungen zu kaempfen hatten. Ein sehr enttaeuschter Georg Weingarten diktierte frustriert in die Mikophone:" Schade, am Ende der Saison war uns das Glueck nicht mehr hold! Aber ich sagte ja bereits im Interview letzte Woche (News Mag), dass ich Essen als unseren noch schwersten Gegner einschaetze. Das hat sich nun leider bewahrheitet! Nichts destotrotz freue ich mich fuer die sympathischen Essener, dass sie heute den Klassenerhalt geschafft habem."
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