Regionalliga Nord · 24. Spieltag
03.07.2012
SCW
1 : 2
Münster
Jens 03.07. J03
5.600 Zuschauer
Torschützen
SCW
  • Polder 1
Münster
  • Kühne 1
  • Kahê 1
Spielbericht
Glücklicher Preußen-Sieg gegen starken SCW

Kapitän Kühne sorgt für die Wende!

Am Ende musste sich der Preußen-Trainer beim SCW-Coach fast schon für diesen Sieg entschuldigen. Denn Wiedenbrück stellte die stärkere Elf. Allerdings muss bereits nach 10min das 1:0 für Münster fallen, als Kahe nach Flanke von Weber unbedrängt aus 3m drüber köpft. Fortan aber spielten fast nur die Gäste. Immer wieder rannten sie an, doch noch fehlte der finale Pass. Dann schließlich doch das 1:0 für den SCW. Nach schöner Kombination erhielt Polder den Ball, dessen Schuss ging ins Netz, obwohl der Verteidiger eigtl in der Schussbahn stand. Aber dann anscheinend eben doch nicht ganz genau. Doch mit einem ihrer wenigen Angriffe gelang den Münsteranern der Ausgleich: Kühne war aus dem Mittelfeld durchgestartet, Lala bediente ihn mit einem langen Ball mustergültig. Und der Kapitän behielt alleine vor dem Tor die Nerven: 1:1. Damit gings in die Pause. Nach dem Wechsel unverändertes Bild: Wiedenbrück am Drücker, mit mehr Zugriff, immer den Schritt schneller. Und da war sie auch: Die Riesenchance: Von halbrechts lief ein Angreifer aufs Tor zu, traf den Pfosten und der Nachschuss eines anderen Angreifers war zu schwach. Das war die Riesenchance! So bliebs beim 1:1 und zwingende weitere Chancen hatte der SCW in der Folge nicht, obwohl er die bessere Elf blieb. Bis der SCP wieder zu einem der wenigen Entlastungsangriffe ansetzte, der allerdings war wieder stark gespielt: Weber wurde über die Außen in Szene gesetzt, war schon im 16er - jeder rechnete nun mit einer Flanke auf Kahe, doch Weber verzögerte geschickt, dann kam erst die Flanke und Kahe war völlig frei und schoss ein (70.). Nach diesem Tor war bei Wiedenbrück der Faden gerissen. Die Preußen schaukelten den Sieg nach Hause, hatten sogar noch eine Kopfballchance durch Kahe.

"Trotz einer offensiveren Spielweise stehen wir am Ende wieder mit leeren Händen da", ärgerte sich Trainer Jens (SCW). SCP-Coach J03 war der Sieg fast schon peinlich: "Wiedenbrück war besser. Aber eines muss ich sagen, beide unsere Tore waren sehr stark herausgespielt. Dennoch wäre ein Remis gerecht gewesen. Wiedenbrück hat stark gespielt", urteilte er.
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