Regionalliga Nord · 28. Spieltag
05.09.2011
Sparta
3 : 0
VfR
Karsten7281 05.09. FM90
3.000 Zuschauer
Torschützen
Sparta
  • van der Gun 1
  • Meyer 2
VfR
Keine Tore
Spielbericht
Sparta mit großem Schritt Richtung Klassenerhalt

Der Klassenerhalt von Sparta Göttingen nimmt langsam aber sicher Konturen an. Der direkte Konkurrent aus Neumünster konnte am Ende mit einem deutlichen 3:0 auf Abstand gehalten werden.

Dabei war die erste Halbzeit beiderseits noch eine einzige Katastrophe gewesen. Beide Teams agierten kopflos nach vorne, und während Neumünster den Ball wenigstens hin und wieder - wenn auch harmlos - in die Nähe des gegnerischen Tores brachte, konnte man das Spiel des Gastgebers im ersten Spielabschnitt getrost komplett vergessen.

Dieses änderte sich direkt zu Beginn der zweiten Hälfte und mit dem ersten kontrolliert und ruhig vorgetragenen Angriff der Spartaner, der im Führungstor durch van der Gun mündete (49.). Neumünster war nun völlig von der Rolle, Göttingen hatte schlagartig mehr Platz für sein Angriffsspiel. Folgerichtig konnte Maikel Meyer innerhalb kurzer Zeit noch zweimal nachlegen (58., 69.).

Göttingen vergab durchaus klare Chancen auf einen noch deutlicheren Sieg. Ganz so einfach wollten die Gäste es den Spartanern letztlich dann aber doch nicht mehr machen und erspielten sich in der Schlussphase dann doch noch einige Gelegenheiten, die auch mit einem Torerfolg hätten belohnt werden können.

Göttingen wird die Klasse wohl halten, während die VDFB-Legende Amir Shapourzadeh allem Anschein nach künftig aus der Bedeutungslosigkeit heraus strahlen wird.

Trainerstimmen

Neumünster: Den Schönheitspreis hätte Göttingen nicht für das Spiel bekommen, jedoch geht es darum ja auch nicht im Abstiegskampf. Mein Team hat wie eine Schülermannschaft verteidigt und vorne nichts auf die Reihe bekommen, somit geht die Niederlage vollkommen in Ordnung. Glückwunsch an Göttingen.

Göttingen: Mein Kollege hat mit seinem Resümee über das Spiel auch fast unsere erste Halbzeit beschrieben. Die war wirklich ganz, ganz schlecht. Die zweite Halbzeit gegen einen direkten Konkurrenten stimmt mich allerdings zuversichtlich.
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