Regionalliga Nord · 11. Spieltag
26.04.2011Torschützen
- Götze 1
- Marotta 2
Sachsen - Agali 1
Spielbericht
| 26.04.2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Augen auf Fortuna R H E I N I S C H E P O S T Es interessiert Sie - wir berichten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Würfel ist heute ein Düsseldorfer Drei Spiele im Glück katapultieren die Fortuna vorläufig auf Rang vier Düsseldorf - Im dritten Spiel des Tages bewies die Fortuna, dass sie auch noch daheim spielen kann. 13.500 Zuschauer tauchten das Paul-Janes-Stadion in rot, grün und weiß. Die Leipziger Gäste traten mit der beeindruckenden Bilanz von bislang nur einer Niederlage an, was zum Aufstiegplatz reichte, stünden nicht fünf Unentschieden auf der Soll-Seite. Das ausgerechnet Abstiegskämpfer Havelse als einziges Team die Sachsen zu bezwungen gewusst hatte, war Düsseldorfs Trainer Frank Götze vor Anpfiff nicht bekannt. Von Anpfiff an verlegte sich Leipzig primär auf die Rolle der Gastmannschaft, betrachtete ruhig was Düsseldorf so anzubieten hatte, schaltete blitzschnell von Defensive auf Angriff um. Doch die große Chance zur Führung verhinderte Thorsten Kirschbaum mit reflexhaftem Reflex. Die Hausherren ihrerseits sondierten die Lage und suchten geduldig die Lücke. Diese tat sich eigentlich gar nicht auf, doch der neue Liebling aller Altbiertrinker setzt sich mit all seiner Klasse im Angriffzentrum durch und versenkt von zwei Bewachern umringt die Flanke zur Führung. 1:0, Mario Götze, 35. Spielminute Zwei Dinge sind wichtig im Leben: allgemeine Zufriedenheit und gegen Elli in Führung zu gehen. Das Trainerduell Götze - E. gab es schon viele Male in der Geschichte der VDFB und (völlig unrecherchiert und gefühlt) stets gewann, wer in Führung gehen konnte. Daher großer Jubel. Doch die Sachsen wollten das so nicht anerkennen und begannen tatsächlich ihrerseits ein Spiel aufzuziehen. Vorsichtig doch merklich begannen sie den Druck zu erhöhen, vergaben eine gewaltige Chance kurz vor der Pause. In der zweiten Spielzeit setzten sie den Kurs der langsamen Druckerhöhung fort, doch Düsseldorf noch berauscht vom Adrenalinschub des Topspiels gegen Cottbus, wusste die geringen Räume zu nutzen. 2:0, Piero Marotta, 57. Spielminute Trainer Ellinghaus winkte sofort seinen Kapitän Agali zu sich um die Taktik anzupassen und es zeigte Erfolg. In der Folge entstand eine Druck und Drang Periode, wie man sie bisher kaum jemals von Leipzig geboten bekommen hatte. Geschickt rissen sie Räume, stießen in diese, zirkulierten Ball und Gegner, doch wie eingangs erwähnt war der Würfel heute Düsseldorfer, so dass bei einem Gegenzug kein Pfiff ertönte, als der Düsseldorfer Angreifer den Verteidiger behutlos zur Seite nahm, an die Grenze des Fünfmeterraums flankte, des Trainers Namensvetter von Verteidigern umstellt den Ball mit der Brust stoppte und per Dropkick ins Tor hämmerte. 3:0, Mario Götze, 73. Spielminute Nun hätte das Spiel gelaufen sein können. Da hatte jemand die Rechnung ohne Elli gemacht. Im direkten Gegenzug der Anschluss durchs Leipzigs Spielführer. 3:1, Viktor Agali, 76. Spielminute In der Folge kontrollierte der Gastgeber das Geschehen, Leipzig mühte sich, kämpfte bis zum Schlusspfiff, doch über die Kosmetikkorrektur kam man heute nicht hinaus. Insgesamt ein verdienter Heimsieg, der in der Entstehung wie so oft Fragen aufwarf. Die Trainer nach dem Spiel: Martin E.: "Ein verdienter Sieg der Fortuna. Glückwunsch!" Frank Götze (Fortuna): "Der Leistungsschub der Sachsen ist beachtlich. Traditionell handelte es sich um eine klassische Kontermannschaft, die mit Mischer, Kelle und schnellen Stürmern ratlos wurde, sobald sie zurück lag und das Spiel gestalten sollte. Das hat Elli beeindruckend geändert. Mit mehr Glück wäre hier auch mehr drin gewesen. Ich wünsche ihm weiterhin viel Freude im Saisonverlauf." | Statistiken:
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