Regionalliga Nord · 6. Spieltag
28.02.2011
Sparta
2 : 3
Osna
Karsten7281 28.02. Superhase
7.500 Zuschauer
Torschützen
Sparta
  • Eigentor 1
  • Großkreutz 1
  • Meyer 1
Osna
  • Streit 1
  • Sonck 1
Spielbericht
Sparta erzielt 3:2 Treffer und verliert 2:3

In einem temporeichen Spiel gewann der VfL Osnabrück bei Sparta Göttingen mit 3:2. Am Ende fragte man sich auf Göttinger Seite, wie es so weit hatte kommen können. Schließlich hatte man nicht nur 60 Prozenz Ballbesitz, eine wesentliche bessere Passquote sowie mehr Torszenen vorzuweisen als der Gegner - nein, man hatte sogar einen Treffer mehr erzielt und dennoch verloren.

Beide Teams waren von Beginn an bemüht um einen kontrollierten Spielaufbau und eine sichere Deckung. Somit dauerte es auch eine Viertelstunde, bis es mal wirklich gefährlich wurde vor einem der beiden Tore. Sonck ließ sich von der Göttinger Abwehr, insbesondere vom urlaubenden Kapitän Schneemann, nicht zweimal bitten und nutzte die Gelegenheit direkt zum 0:1.

Sparta präsentierte sich nicht geschockt sondern versuchte postwendend zu antworten. Es boten sich immer wieder Gelegenheiten, richtig hundertprozentig wurde es aber im ersten Durchgang nur einmal, als Dogan einen Karanovic-Flanke volley aufs Tor drosch. Schön anzusehen, jedoch nicht von Erfolg gekrönt.

Nach dem Pausentee wurde Sparta noch aktiver und auch endlich regelmäßiger gefährlich. Um zum Erfolg zu kommen, musste allerdings eine Standartsituation herhalten. Kobolds butterweichen Freistoß wuchtete Großkreutz per Kopf in den Winkel (59.)

Nun betrat auch Osnabrück wieder den Platz und brachte die Göttinger Abwehr des öfteren in Verlegenheit. Hochnotpeinlich wurde es für letztere allerdings in der 74. Minute. Eine harmlose Hereingabe von der linken Seite konnte Tor-"Hüter" Langer nur direkt in die Füße von Wolf abklatschen. Um sich nicht die Blöße zu geben, mit dem Ball am Fuß über die eigene Torlinie laufen zu müssen drosch der Göttinger Verteidiger das Leder aus einem Meter Entfernung bei seinem Klärungsversuch in den Giebel.

Nur fünf Minuten später zeigte Spartas Abwehr erneute Auflösungserscheinungen. Streit war diesmal der Nutznießer mit dem 1:3.

Göttingen begriff, dass mit der Defensivabteilung am heutigen Tag kein Blumentopf mehr zu gewinnen sein würde und war alles nach vorne. Die Mannschaft bewies Moral und erspielte sich noch mehrere Einschussmöglichkeiten. Zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Maikel Meyer (89.) reichte es dennoch nicht.

Spartas Trainer Karsten Schröder war nach dem Spiel irritiert: "Was soll ich sagen, wir haben eigentlich nicht so schlecht gespielt. Aber die Kreaturen, die heute vor unserem Tor rumgepölt haben, waren irgendwie alle ein Stück VfL Osnabrück."

Sein Gegenüber Heiko Rubrecht ging erstmal ordentlich jubeln und wird sich zu gegebener Zeit ebenfalls zum Spiel äußern.

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