Regionalliga Nord · 4. Spieltag
16.02.201110.000 Zuschauer
Torschützen
Sparta - van der Gun 1
- Meyer 1
Keine Tore
Spielbericht
Göttingen überrascht gegen enttäuschende Düsseldorfer
Nach den insgesamt ernüchternd verlaufenen ersten Pflichtspielauftritten in Pokal und Liga erwartete man in Südniedersachsen eine finstere Pleite im Traditionsduell zwischen den beiden Trainern. Bereits zum 17. Mal (davon einmal im VDFB-Pokal) standen sich die persönlich auf einer Wellenlänge liegenden Sportlehrer in einem Pflichtspiel gegenüber. In der letzten Saison hatte Sparta dreimal den Kürzeren gezogen und stand somit gehörig in der Pflicht.
Und die wurde erfüllt.
Sämtliche Beobachter der Begegnung trauten ihren Augen kaum. Sparta kombinierte sicher, ließ Ball und Gegner laufen und bestimmte das Spiel klar. Hingegen verloren die Düsseldorfer gefühlt jeden Zweikampf am Boden wie in der Luft - sofern sie überhaupt in die Zweikämpfe kamen.
Es war Youngster Maikel Meyer, der in der 39. Minute das Jahnstadion zum Erbeben brachte. Zuvor hatten sich die Spartaner immer wieder beste Einschussmöglichkeiten erspielt. Kaum war der Bann gebrochen, hatten ihrerseits jedoch die Düsseldorfer eine Ausgleichschance unfassbarer Qualität. Kein Mensch weiß, warum es zur Pause trotzdem 2:0 für die Gastgeber stand. Ein Grund dafür war jedoch Neuzugang Cedric van der Gun, der kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Steilpass in Szene gesetzt wurde und cool vollendete.
Im zweiten Durchgang drängte Sparta auf das 3:0. Düsseldorf wäre heute lieber im Bett geblieben. Einmal musste für Göttingen noch der Pfosten retten, ansonsten brannte in diesem Spiel nicht das Geringste an.
Somit stand unter dem Strich ein mehr als verdienter 2:0-Sieg der sichtlich erleichterten Südniedersachsen, dagegen grenzenlose Enttäuschung bei Frank Götze angesichts der Leistung seiner Mannen: "Glückwunsch nach Göttingen. Ich habe bislang selten eine derart souveräne Leistung erlebt. Im ersten Durchgang hatten wir außer beim Anstoß nicht einmal den Ball. Unsere Passquote von 59% war herrlich, ebenso die totale Verweigerung von Zweikämpfen, Laufduellen, oder Torabschlüssen, die nicht an den Pfosten oder aus 5 Metern vorm freien Tor genau den Schlussmann treffen. Wir haben heute alles gesehen, was dieses Spiel so liebenswert macht und wie schon oft gesagt, wird es eine seeeeeeeeeeeeeeeeehr laaaaaaaaaaaaaaange Saison für uns. Wir freuen uns auf jedes einzelne Spiel; zumindest wenn wir es abgehakt haben."
Sein Gegenüber war sichtlich erfreuter: "Wow. Das war klasse. Natürlich hatten die Düsseldorfer heute auch keinen guten Tag, was uns natürlich entgegen kam. Meine Mannschaft hat aber dennoch ein hervorragendes Spiel abgeliefert und den Sack frühzeitig zugemacht."
Und die wurde erfüllt.
Sämtliche Beobachter der Begegnung trauten ihren Augen kaum. Sparta kombinierte sicher, ließ Ball und Gegner laufen und bestimmte das Spiel klar. Hingegen verloren die Düsseldorfer gefühlt jeden Zweikampf am Boden wie in der Luft - sofern sie überhaupt in die Zweikämpfe kamen.
Es war Youngster Maikel Meyer, der in der 39. Minute das Jahnstadion zum Erbeben brachte. Zuvor hatten sich die Spartaner immer wieder beste Einschussmöglichkeiten erspielt. Kaum war der Bann gebrochen, hatten ihrerseits jedoch die Düsseldorfer eine Ausgleichschance unfassbarer Qualität. Kein Mensch weiß, warum es zur Pause trotzdem 2:0 für die Gastgeber stand. Ein Grund dafür war jedoch Neuzugang Cedric van der Gun, der kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Steilpass in Szene gesetzt wurde und cool vollendete.
Im zweiten Durchgang drängte Sparta auf das 3:0. Düsseldorf wäre heute lieber im Bett geblieben. Einmal musste für Göttingen noch der Pfosten retten, ansonsten brannte in diesem Spiel nicht das Geringste an.
Somit stand unter dem Strich ein mehr als verdienter 2:0-Sieg der sichtlich erleichterten Südniedersachsen, dagegen grenzenlose Enttäuschung bei Frank Götze angesichts der Leistung seiner Mannen: "Glückwunsch nach Göttingen. Ich habe bislang selten eine derart souveräne Leistung erlebt. Im ersten Durchgang hatten wir außer beim Anstoß nicht einmal den Ball. Unsere Passquote von 59% war herrlich, ebenso die totale Verweigerung von Zweikämpfen, Laufduellen, oder Torabschlüssen, die nicht an den Pfosten oder aus 5 Metern vorm freien Tor genau den Schlussmann treffen. Wir haben heute alles gesehen, was dieses Spiel so liebenswert macht und wie schon oft gesagt, wird es eine seeeeeeeeeeeeeeeeehr laaaaaaaaaaaaaaange Saison für uns. Wir freuen uns auf jedes einzelne Spiel; zumindest wenn wir es abgehakt haben."
Sein Gegenüber war sichtlich erfreuter: "Wow. Das war klasse. Natürlich hatten die Düsseldorfer heute auch keinen guten Tag, was uns natürlich entgegen kam. Meine Mannschaft hat aber dennoch ein hervorragendes Spiel abgeliefert und den Sack frühzeitig zugemacht."
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