Regionalliga Nord · 2. Spieltag
17.02.2011Torschützen
Bblsbrg Keine Tore
- Götze 1
- Marotta 2
- Christensen 3
Spielbericht
| 17.02.2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Augen auf Fortuna R H E I N I S C H E P O S T Es interessiert Sie - wir berichten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kellerduell Für direkt zwei Partien reiste der 16. zum 18. Babelsberg - Wie der Spielplan es so wollte, konnte die Fortuna für den zweiten Spieltag wie für das Pokalspiel die Reise nach Babelsberg antreten. Während die Gäste "nur eine" Niederlage in der bisherigen Saison kassiert hatte, die in ihrer Art und Weise allerdings für enormen Unmut in Vereinskreisen gesorgt hatte, standen die Gastgeber vor der Partie mit null Punkten aus drei Spielen und einer negativen Tordifferenz von 13 Treffern einsam auf dem letzten Tabellenplatz und somit gegen den direkten Konkurrenten mit dem Rücken an der Wand. Heute musst etwas gehen. Trainer Olaf S. wirkte vor der Partie noch ein wenig beschäftigt mit den Ergebnissen einer ärztlichen Untersuchung am gleichen Tag und so begann auch seine Mannschaft und Pech ließ dann auch nicht auf sich warten. Der Ball war noch warm gerollt, da sackte bereits Rechtsverteidiger Christian Brendler angeschlagen ohne gegnerische Einwirkung zusammen. Doch da es sich um einen systemrelevanten Spieler handelte, musste er die Zähne zusammen beißen und die verbleibenden 86 Minuten mit verzerrtem Gesicht bestreiten. Kaum war der Schock verdaut, stand es 0:1. Leider kann man danke des "Fortschritts" der Übertragungstrechnik nicht mehr wie von letzter Saison gewöhnt, das Spiel in der Wiederholung analysieren und auch auf die Stimmungsbilder müssen wir verzichten. Ein weiterer Grund FIFA 11 zu feiern. 0:1, Kim Christensen, 9. Minute Denkbar ungünstige Ausgangslage für die Hausherren und es entwickelte sich ein Spiel, dass unangenehmer kaum hätte laufen können. Was sie auch versuchten und taten, die Bälle landeten bei Düsseldorfer Spielern, die dann ihre Klasse demonstrierend die Abwehr ein ums andere Mal durcheinander wirbelten. Alles was gestern gegen Göttingen schief lief, gelang heute Düsseldorf und misslang dafür Babelsberg. 0:2, Kim Christensen, 24. Minute Aufgrund des tief sitzenden Stachels der Göttinger Blamage konnten die Gäste gut mitempfinden, doch Trainer Frank Götze trieb sie immer wieder an nicht nachzulassen. Zu oft in seiner Karriere wurden solche anscheinend einseitigen Spiele noch weggegeben. 0:3, Piero Marotta, 45. Minute Das Pausenresultat ließ sich an den Körperhaltungen der Spieler ablesen. Olaf S. zückte alle Motivationstechniken, heizte nochmal richtig ein. So gestaltete sich die Anfangsphase der zweiten Halbzeit ausgeglichen, ein Ringen um die Vorherrschaft auf dem Rasen, doch der vierte Treffer brachte die Vorentscheidung. 0:4, Kim Christensen, 63. Minute Es war der Tag des Dänen, der Offensive insgesamt. Christensen, Marotta und Götze erhielten vom Kicker die Bestnoten mit jeweils 10. Es gelang ihnen einfach alles, Pässe kreuz und quer durch den gegnerischen Strafraum, man könnte mutmaßen es wären heute sogar noch mehr Tore möglich gewesen. 0:5, Piero Marotta, 71. Minute Babelsberg konzentrierte sich auf Schadensbegrenzung, ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen. Doch ein Gast wollte noch mehr. Wie ein Irrer rannte Mario Götze zwischen den Gegnern, provozierte den Ballverlust und traf zum ersten Mal in seiner Karriere für Düsseldorf. 0:6, Mario Göööööööööööööötze, 83. Minute Dann war es nun wirklich gut. Der Sieg ging insgesamt in Ordnung, doch fiel er viel zu hoch aus und hätte mit konsequenterer Chancenverwertung sogar noch höher ausfallen können, während Babelsberg nicht ein Schuss auf des Gegners Tor vergönnt war. Nach den Spielen, musste Olaf S. zunächst privaten Verpflichtungen nachkommen und wird seine Analyse nachliefern. Frank Götze äußerte sich: "Natürlich bin ich erleichtert, dass sich im Ligaspiel nicht das Desaster des Saisonauftakts wiederholte. Allerdings schmerzt es mit anzusehen, wie der Gegner das gleiche Pech durchlaufen musste. ABER wir durften natürlich nicht nachlassen, zumal im Anschluss noch das Pokalspiel stattfinden würde. Olaf S. ist immer ein sehr fairer und sympathischer Kollege und so war das Spiel. Was die ersten beiden Ergebnisse für die weitere Saison bedeuten werden, kann ich nicht einschätzen. Das ist alles zu verwirrend." Wer nun im Pokalspiel das gleiche, einseitige Bild erwartete, musste sich verwundert die Augen reiben. Doch dazu an anderer Stelle mehr. | Statistiken:
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