Regionalliga Nord · 18. Spieltag
15.06.2011Torschützen
VfR - Bastürk 1
Sachsen - Bah 1
- Agali 3
- Helmes 2
Spielbericht
Leipzig demontiert Neumünster
Neumünster. - Am heutigen Mittwoch trafen in der Regionalliga zum Auftakt der Rückrunde der VfR Neumünster und der FC Sachsen Leipzig aufeinander. Die Gäste gingen als klarer Favorit in dieses Spiel, waren aber nach dem 1:1 im Hinspiel und dem Trainerwechsel beim Gegner gewarnt. So begann das Spiel mit Vorteilen bei den Neumünsterern, die gefällig über Außen kombinierten und durch Flanken ihr Glück suchten. Leipzig spielte das gewohnte Kurzpassspiel, kam aber noch nicht recht zur Entfaltung. Nach einem Foul im Mittelfeld war die Leipziger Mannschaft weitgehend aufgerückt. Conte versuchte jedoch kurz zu spielen, schob die Kugel jedoch dem Gegner in den Fuß und sogleich startete der VfR den Konter. Mit einem mustergültigen Seitenwechsel hebelte man die Restabwehr der Gäste auseinander und Bastürk schloss mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:0 Führung ab. (8.)
Wer meinte die Sachsen wären nun eingeschüchtert, irrt. Vielmehr sah es nach einer gehörigen Portion Wut im Bauch aus, als wenig später zunächst Agali und dann Helmes das Aluminium prüften. Nach einer Viertelstunde machte es Agali dann besser. Helmes hatte sich den Ball erobert, die beiden Stürmer schalteten blitzschnell um und nach einem Querpass erzielte der Nigerianer den Ausgleich. Bis zur Pause hielt dieses Ergebnis bei weitgehend ausgeglichenem Spiel, wenn auch auf der Gästeseite der Pfosten noch einmal rettete.
Nach der Pause spielten beide Mannschaften dann wie ausgewechselt. Leipzig schaltete gefühlte fünf Gänge höher, während Neumünster der Arbeitsverweigerung nahe kam. Den Gastgeber waren kaum noch am Ball und wenn, gelang ihnen fast gar nichts mehr. Ganz anders lief es dementsprechend beim gegner. Zunächst besorgte Helmes einen Doppelschlag (50. + 61.), dann schraubten Agali (70.), Bah (80.) und noch einmal Agali (89.) das Ergebnis in ungeahnte Höhe. So kommt Neumünster vor heimischer Kulisse böse unter die Räder, während Leipzig für die künftigen Aufgaben gut gerüstet zu sein scheint.
Stimmen zum Spiel:
Fabian M. (VfR): "Am Ende sicherlich eine bittere Pleite. Trotzdem waren hier 3 Punkte drin. Nach der 1:0 Führung haben wir es uns durch viele individuelle Fehler selbst schwer gemacht. Aber ich muss mein Team trotzdem loben! Ich bin niemand, der Schadensbegrenzung betreiben will und nach dem 1:2 oder 1:3 sagt: Gut stellen wir uns hinten rein und halten das. Sondern ich will auch wenn es ausweglos scheint gewinnen und vorne Tore machen. Diese Mentalität hat die Mannschaft komplett aufgenommen. Da wir nach dem 1:2 komplett aufgemacht haben, hatte es Leipzig am Ende mit Sürmern wie Agali natürlich leicht in unseren Reihen. Glückwunsch an Sachsen Leipzig, ich wünsche noch viel Erfolg."
Martin E. (Sachsen): "Ein Auftakt nach Maß. Vor allem in der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft überzeugt. So kann es gerne weiter gehen."
Wer meinte die Sachsen wären nun eingeschüchtert, irrt. Vielmehr sah es nach einer gehörigen Portion Wut im Bauch aus, als wenig später zunächst Agali und dann Helmes das Aluminium prüften. Nach einer Viertelstunde machte es Agali dann besser. Helmes hatte sich den Ball erobert, die beiden Stürmer schalteten blitzschnell um und nach einem Querpass erzielte der Nigerianer den Ausgleich. Bis zur Pause hielt dieses Ergebnis bei weitgehend ausgeglichenem Spiel, wenn auch auf der Gästeseite der Pfosten noch einmal rettete.
Nach der Pause spielten beide Mannschaften dann wie ausgewechselt. Leipzig schaltete gefühlte fünf Gänge höher, während Neumünster der Arbeitsverweigerung nahe kam. Den Gastgeber waren kaum noch am Ball und wenn, gelang ihnen fast gar nichts mehr. Ganz anders lief es dementsprechend beim gegner. Zunächst besorgte Helmes einen Doppelschlag (50. + 61.), dann schraubten Agali (70.), Bah (80.) und noch einmal Agali (89.) das Ergebnis in ungeahnte Höhe. So kommt Neumünster vor heimischer Kulisse böse unter die Räder, während Leipzig für die künftigen Aufgaben gut gerüstet zu sein scheint.
Stimmen zum Spiel:
Fabian M. (VfR): "Am Ende sicherlich eine bittere Pleite. Trotzdem waren hier 3 Punkte drin. Nach der 1:0 Führung haben wir es uns durch viele individuelle Fehler selbst schwer gemacht. Aber ich muss mein Team trotzdem loben! Ich bin niemand, der Schadensbegrenzung betreiben will und nach dem 1:2 oder 1:3 sagt: Gut stellen wir uns hinten rein und halten das. Sondern ich will auch wenn es ausweglos scheint gewinnen und vorne Tore machen. Diese Mentalität hat die Mannschaft komplett aufgenommen. Da wir nach dem 1:2 komplett aufgemacht haben, hatte es Leipzig am Ende mit Sürmern wie Agali natürlich leicht in unseren Reihen. Glückwunsch an Sachsen Leipzig, ich wünsche noch viel Erfolg."
Martin E. (Sachsen): "Ein Auftakt nach Maß. Vor allem in der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft überzeugt. So kann es gerne weiter gehen."
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